Kohlefrei in die Zukunft!

© Bernd Lauter / WWF

Die Klimakrise ist real. Und wir stecken mittendrin.

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Der Klimawandel stellt womöglich die größte Herausforderung unserer Zeit dar. Auf der ganzen Welt sind Ökosysteme und alle, die von ihnen abhängen, bedroht – somit auch wir. Nur wenn wir es schaffen, die Erderhitzung zu begrenzen, können wir die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten bewahren. Um das 2° Ziel zu erreichen, müssen jetzt Weichen gestellt werden.

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Seit 1880 hat sich die globale Durchschnittstemperatur bereits um etwa 1°C erhöht - und sie steigt weiter. Der IPCC-Sonderbericht von 2018 warnt vor den verheerenden Folgen einer so drastischen Erhitzung. Es wird nicht nur mit dem Schmelzen der Pole und somit mit einer Erhöhung des Meeresspiegels gerechnet. Auch Hitzeextreme, Starkniederschläge und Dürren werden zunehmen. Diese Wetterereignisse zwingen Millionen Menschen in die Flucht und zerstören Lebensräume unzähliger Tier- und Pflanzenarten. Wenn wir einen lebendigen Planeten erhalten wollen, müssen wir das verhindern.

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Bei der Pariser Klimakonferenz im Jahr 2015 wurde daher das Ziel festgehalten, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen. 196 Länder haben diese Vereinbarung unterzeichnet. Als Industrieland und ehemaliger Klimavorreiter trägt Deutschland eine besondere Verantwortung in der internationalen Klimapolitik. Doch wir scheinen unser Klimaziel von 55 Prozent weniger CO2 bis 2030 krachend zu verfehlen. Das ist peinlich und untragbar. Deshalb zeigen wir, dass wir mit Petitionen, Protesten und Streiks, dass uns die Zeit davon läuft.

© Jörg Farys / WWF

Wir gestalten unsere Zukunft...

Bei Protesten, Demos und Streiks

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Wir streiken, bis ihr handelt! Unter diesem Motto ging vergangenes Jahr die globale Schulstreik-Bewegung los. Greta Thunberg saß alleine vor dem schwedischen Parlament, inzwischen streiken Hundertausende weltweit für echten Klimaschutz. Von Nairobi bis Havana, von Berlin bis ins Allgäu - überall weigern sich junge Menschen, in die Schule oder zur Uni zu gehen, solange ihre Zukunft auf dem Spiel steht. Hinter FridaysForFuture stehen auch ParentsForFuture und ScientistsForFuture. Lässt du dir deine Zukunft auch nicht verbauen? Dann komm auch du zu den Streiks am Freitag. Die Termine findest du hier.

© Jörg farys / WWF

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