KLIMASCHUTZ

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Die Klimakrise ist real. Und wir stecken mittendrin.

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Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Auf der ganzen Welt sind Ökosysteme und alle, die von ihnen abhängen, bedroht – somit auch wir. Nur wenn wir es schaffen, die Erderhitzung zu begrenzen, können wir die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten bewahren.

In diesen Tagen trifft sich die Weltgemeinschaft in Glasgow auf der inzwischen 26. Klimakonferenz (COP26). Und wir sind dabei! Tara und Luisa vom Redaktions- und Aktionsteam sind vor Ort und berichten auf der Community über die Highlights der Konferenz und die Frage, wie die Jugend beteiligt wird.

Berichte

Das WWF Jugend

POSITIONSPAPIER KLIMASCHUTZ

FÜR EINE EFFEKTIVE KLIMAPOLITIK

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Mehrere wissenschaftliche Berichte unmittelbar vor der Klimakonferenz haben gezeigt: Die internationale Staatengemeinschaft ist noch weit davon entfernt, ihre Ziele zur Begrenzung der Erderhitzung zu erreichen. Zwar gibt es wichtige Fortschritte, wie zum Beispiel, dass 70 Länder bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralität erreichen wollen – doch diese Fortschritte reichen längst nicht aus. Selbst wenn alle Staaten ihre verkündeten Ziele erreichen, bedeutet dies einen Anstieg der globalen Treibhausgasemissionen im Jahr 2030 um 16 Prozent im Vergleich zu 2010.

Wendepunkt erreicht

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Der Bericht des Weltklimarats (IPCC) vom August 2021 hat nochmal die Dringlichkeit von schnellem, effektivem Handeln deutlich gemacht. Schon jetzt sind die Veränderungen, die der Mensch im Klimasystem verursacht, beispiellos. Steigende Temperaturen und Treibhausgaskonzentrationen verursachen Extremwetter und gefährden unsere Lebensgrundlage. Der Weltklimarat betont aber auch: Noch haben wir Handlungsspielraum. Wir müssen jetzt alles tun, um die Erderhitzung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen.

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Bei der wichtigen Pariser Klimakonferenz im Jahr 2015 wurde das Ziel festgehalten, die Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen. 196 Länder haben diese Vereinbarung unterzeichnet. Als Industrieland und ehemaliger Klimavorreiter trägt Deutschland eine besondere Verantwortung in der internationalen Klimapolitik. Doch wir scheinen unser Klimaziel von 55 Prozent weniger CO2 bis 2030 krachend zu verfehlen. Das ist peinlich und untragbar. Deshalb zeigen wir, dass wir mit Petitionen, Protesten und Streiks, dass uns die Zeit davon läuft.

© Jörg Farys / WWF

Wir gestalten unsere Zukunft...

... bei Protesten, Demos und Streiks

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Wir streiken, bis ihr handelt! Unter diesem Motto ging vergangenes Jahr die globale Schulstreik-Bewegung los. Greta Thunberg saß alleine vor dem schwedischen Parlament, inzwischen streiken Hundertausende weltweit für echten Klimaschutz. Von Nairobi bis Havana, von Berlin bis ins Allgäu - überall weigern sich junge Menschen, in die Schule oder zur Uni zu gehen, solange ihre Zukunft auf dem Spiel steht. Hinter FridaysForFuture stehen auch ParentsForFuture und ScientistsForFuture. Lässt du dir deine Zukunft auch nicht verbauen? Dann komm auch du zu den Streiks am Freitag. Die Termine findest du hier.

© Jörg farys / WWF

Berichte

... zusammen mit den Zukunftsmutigen

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In welcher Welt wollen wir leben? Und in welcher Welt leben wir tatsächlich? Was zwingt uns eigentlich, immer mehr zu verbrauchen? Wann sind wir wirklich glücklich? Ein "immer mehr" auf einem Planeten, der natürliche Grenzen hat - wie soll das eigentlich gehen?

Die "Zukunftsmutigen" sind ein Team von 15 Jugendlichen, die sich ein Jahr lang mit genau diesen Fragen beschäftigen. Wir gehen dem großen Ganzen auf den Grund: Postwachstum, Degrowth und sozial-ökologischer Wandel, Energiewende, solidarische Landwirtschaft und Protestbewegung.

https://www.wwf-jugend.de/pages/die-zukunftsmutigen

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