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PLASTIK-ALTERNATIVEN - Tipps und Links

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    7. September 2017
    @Steffi: Deine Ergänzungen sind ebenfalls super spannend und ich bin echt beeindruckt, was Du alles für tolle und kreative Lösungen gefunden hast!!

    Du kannst Dich auf jeden Fall jederzeit gerne melden, wenn Du Fragen zum Berichtschreiben hast, wie Du an rechtefreie Fotos kommst etc. oder auch bei allen anderen Fragen zur Community! :)
    Ich freu mich auf jeden Fall auf Deinen Bericht :)
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    9. September 2017
    Hallo Sunlight,
    das mit den Fotos ist mir in der Tat gerade eingefallen, als ich den Bericht anfangen wollte. Ich habe unter benefind geschaut, man kann unter Lizenz auswählen z.B. "kostenlos bearbeiten, teilen und kommerziell verwenden". Diese Fotos düften dann ok sein für einen Bericht, oder?
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    31. Oktober 2017
    wieder ein kleines Stück weniger Plastik: vor wenigen Wochen habe ich die Haar-Auffang-"Blätter" in der Dusche aufgegeben - ich selber nehme nun wieder wie früher ein Sieb, die restlichen Teile habe ich an Nachbarn verschenkt. Und: die Badewanne lässt sich auch leichter reinigen ;-)

    Mein Kühlschrank ist schon länger plastikfrei, und so allmählich werde ich wohl auch die rstlichen Plastikdosen weitergeben. Ich merke, ich brauche sie gar nicht mehr.

    Dank selbstgesmischtem Müsli, Milch aus der Pfandflasche oder selbstgemachtem Haferdrink ist auch mein Frühstück seit mehreren Wochen plastik- und müllfrei, und auch bei den restlichen Mahlzeiten wird es immer weniger. Wenn ein Restbestand an Lebensmittel in Plastikverpackung aufgebraucht ist, ersetze ich es durch die unverpackte Variante, wo immer möglich.
    In unserem Unverpackt-Laden gibt es auch Butter und Sauerrahm, und seit kurzem auch Getreide-Cuisine und Mandelmilch, und auf dem Wochenmarkt habe ich neben "normalem" Käse auch Frischkäse entdeckt.
    Quark gibt es übrigens ebenfalls im Pfandglas, z.B. im Alnatura.
    Sogar Marzipan wird im Unverpackt-Laden angeboten, super für Weihnachten.

    So allmählich stecke ich auch meine Eltern an - Äpferl werden nicht mehr im großen Plastiksack, sondern einzeln geholt, beim Metzger nimmt sie zumindest bei "fester" Wurst kein Plastik mehr, und zu Weihnachten wünschen sie sich einige Sachen aus dem Unverpackt-Laden ;-)
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    1. November 2017
    Voll schön von Deinen Erfolgen zu hören! Das ist total motivierend und inspirierend zu lesen! Danke fürs Teilen :)
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    7. November 2017
    falls sich der ein oder andere fragt: wo fange ich bloß an...??
    Hier ein paar Anregungen:
    schaut in den gelben Sack (oder einen anderen Mülleimer). Was kommt besonders oft darin vor? Fangt damit an. Das schafft spürbar weniger Müll, mit nur kleinen Veränderungen. Bei mir waren es z.B. Tetrapacks von Milch/Hafer-, Sojadrink. Indem ich Milch in Pfandflaschen kaufe und Haferdrink selber mache, hat sich der Gelbe-Sack-Müll bei mir schon um die Hälfte reduziert.

    Eine andere Idee ist, es zu dokumentieren. Z.B. vorher-nachher-Bilder zu machen.
    Ich habe dazu meinen Küchenschrank (den Teil mit den Plastikdosen), den Kühlschrank, Vorratsschrank, Bad und Putzregal fotografiert. Denn wenn man mal angefangen hat, merkt man gar nicht, wie viel man schon erreicht hat, und wie viel weniger Plastik da ist. Es fällt einem gar nicht mehr auf (zumindest bei mir war es so). Mit den Fotos kann man dann ganz gut sehen, was man schon alles erreicht hat, und wird motiviert für die nächsten Schritte.

    Beim gelben Sack kann man z.B. auch das Datum drauf schreiben, wann man ihn angefangen hat. So hat man gut im Blick, wie lange man braucht um einen Sack zu füllen, und merkt, dass es immer länger wird.
    Ich habe z.B. manchmal auch das Gefühl, immer noch so viel (Plastik)Müll, wenn ich nur die Menge an sich sehe. Aber wenn ich dann sehe, die Menge ist von 10 Wochen, dann fühlt sich das schon anders an. Und ihr wisst ja dann, in welcher Zeit ihr früher die glecihe Menge Müll hattet, und plötzlich ist es dann nur noch 1/4 oder so.


    Eine andere Herangehensweise ist, sich Raum für Raum vorzunehmen, Schrank für Schrank. Und gezielt nach Plastik suchen, und schauen, ob man es weitergeben (verschenken an Nachbarn, Flohmarkt etc), und ersetzen kann.
    Super ist natürlich, wenn etwas gerade eh leer ist und neu gekauft werden muss - dann einfach nach einer plastikfreien Alternative schauen.

    Sehr lohnenswert, um Plastik zu reduzieren, sind meiner Erfahrung nach Küche - Lebensmittel einkaufen und lagern - , das Bad und die Putzsachen. Da kann man schon super viel an plastikfreien Alternativen nutzen.

    Bei manchen Sachen wundert man sich aber auch, wie lange es doch halten kann, wenn es leer werden soll ;-)
  • Chef :))
    8. November 2017
    Das sind wirklich tolle Anregungen, vielen Dank, liebe Steffi! :)
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    28. Dezember 2017
    Ideen für plastik-/müllfreie Knabbereien
    - selbstgemachte Chips statt Chips aus der Tüte (Kartoffeln, Gemüse - mein Favorit sind Süßkartoffelchips)
    - selbstgemachte Apfelchips, oder anderes getrocknetes Obst
    - geröstete Kürbiskerne (z.B. in Salz, Pfeffer und Paprika schwenken - einfach bei der nächsen Kürbissuppe aufheben)
    - Gemüsesticks mit/ohne Dipp
    - selbstgebackenes Käsegebäck/Käsestangen
    - kleine Pizzahörnchen/-schnecken
    - Knabbereien, Süßigkeiten aus dem Unverpackt-Laden oder vom Marktstand
    - geröstete Mandeln
    - Maronen
    - verschiedene Nüsse, selbst geröstete Erdnüsse

    Als Ersatz für Plastik-Strohhalme/Trinkhalme gibt es welche aus Glas, oder aus "echtem" Stroh

    Für "Spieße" - statt kleine Plastik-Spieße lassen sich Zahnstocher aus Holz verwenden, oder, noch besser, Rouladen-Nadeln aus Metall


    Und: viel Spaß beim Silvester-Feiern :-)
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    5. April 2018
    Frühlingszeit, Pflanzzeit... Um Pflanzen zu ziehen, kann man sich auch kleine Töpfchen aus Zeitungspapier selbst machen (statt welche aus Plastik zu verwenden). Ganz leicht geht es z.B. mit dem "Paper Potter" aus Holz.
    Ich habe meinen aus der Buchhandlung bei uns im Stadtteil.

    Kleine Tontöpfchen sind natürlich auch eine Alternative, oder teilweise werden auch Aussaattöpfchen aus Pappe angeboten. Die kann man später zwar direkt mit der Pflanze in ein größeres Gefäß oder in den Garten pflanzen, muss sie aber auch jedes Jahr wieder nachkaufen. (was ich persönlich auf Dauer zu teuer finde)

    Wenn man Setzlinge fertig kauft, sind sie ja in der Regel auch in kleinen Plastiktöpfen. Es gibt Gärtnereien/Verkaufssstellen, wo die Setzlinge ohne Töpfchen rumstehen und erst zum Transport in ein Plastikgefäß kommen - da kann man gut seine eigenen Töpfchen mit bringen, und sie sich einfach da reinstellen lassen.

    Bei uns werden Pflanzen auch auf dem Wochenmarkt verkauft - da habe ich neulich nachgefragt, und er wird mir für nächste Woche 2 Kräuter ohne Topf mitbringen.
    Oder evtl. findet ihr auch einen Gärtner/Stand, der die Töpfe wieder zurück nimmt und weiter verwendet.

    Gibt bestimmt noch andere Lösungen, das sind die, die mir gerade einfallen bzw. wie es bei uns ist.

    Viel Freude beim Gärtnern :-)
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    5. April 2018
    Samen gibt es, zumindest manche, auch im Unverpackt-Laden.
    Bei uns kann man z.B. Kresse-, Radieschen- und Rettich-Samen lose kaufen.
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    5. April 2018
    Einfrieren - geht auch recht gut in Gläsern. Ich friere z.B. Suppe oder Pesto, Kräuter, Gemüse in Gläsern ein.
    Gerade bei Suppen klappt es super, ein Glas gibt genau eine Portion bei mir.
    Wichtig ist, dass man die Gläser nicht ganz fest zudreht. Ich drehe den Deckel zunächst nur leicht zu, und lasse es frieren. Später mache ich den Deckel etwas fester zu, und beim Auftauen wieder nur ganz leicht drauf.

    Brot habe ich neulich mal in einer Papiertüte/Bäckertüte eingefroren, das hat auch einwandfrei geklappt.

    Wobei meine Sachen nur einige Wochen bis wenige Monate eingefroren sind, im Kühlfach, wie meine Methoden im Gefrierschrank oder über längere Zeit wirken, kann ich nicht so genau sagen. Aber vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit?