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Gemeinsam gegen den Tüten-Wahnsinn!

  • 23. Mai 2013
    Hallo Schleswig-Holstein!

    Sicher habt ihr schon gehört, dass der WWF dieses Jahr zu seinem 50. Jubiläum eine große Road Show durch ganz Deutschland plant, um mit den Menschen in Kontakt und Dialog zu treten und seine Arbeit und Projekte „zum anfassen“ vorstellen möchte.
    Wir von der Gruppe „Gemeinsam gegen den Tüten-Wahnsinn“ planen schon seit längerer Zeit eine Aktion gegen den viel zu hohen Plastikverbrauch in Deutschland – und bekommen nun im Rahmen der Panda-Road-Show DIE CHANCE, unsere Botschaft in die Welt zu tragen. In Form eines Flashmobs wollen wir in so vielen Städten wie möglich auf die negativen Folgen unseres Tütenkonsums aufmerksam machen und die Leute dazu bringen, auf Alternativen zurückzugreifen. DABEI BRAUCHEN WIR EURE HILFE VOR ORT!

    Die Road Show wird in diesen Städten in eurem Bundesland Halt machen:
    14.08. Kiel, 16.08. Husum

    Die Termine sind nur vorläufig und werden demnächst bestätigt, aber haltet sie euch bitte frei!

    Wenn ihr Zeit und Lust habt wäre es toll, wenn ihr in der einen oder anderen Stadt einen Flashmob durchführen könntet. Wir haben das Konzept erarbeitet und an den meisten Stationen werden sicher auch Jugendliche aus unserer Gruppe oder von den WWF Jugend Aktionsteamern anwesend sein – aber die Durchführung hängt jetzt an euch!

    Hier das Grundkonzept:
    Es gibt zwei Gruppen, die Passanten in ganz normaler Alltagskleidung und die Bäume (mind. 3-4), die sich irgendwie als solche verkleiden sollten. Wir lassen Naturgeräusche laufen, die Bäume bewegen sich dazu. Die Passanten gehen zwischen ihnen herum und behängen sie mit dem Plastikmüll. Die Bäume bewegen sich langsamer und die Musik wird leiser, bis die Bäume erstarren und umfallen. Der Pfiff einer Trillerpfeife ist das Signal für die Durchsage unseres Slogans „Gemeinsam gegen den Tütenwahnsinn!“, bei dem alle laut mitbrüllen können. Anschließend fordert der Sprecher die Passanten dazu auf, beim Aufräumen zu helfen und wir können den Leuten Stoffbeutel in die Hände drücken, in die sie den Müll räumen und dann in eine große Tonne schütten können. Die Stofftaschen dürfen sie als Dankeschön behalten. Und die Bäume stehen wieder auf und bedanken sich. In den Stofftaschen befinden sich zudem festgesteckte Flyer mit Infos zum Plastikverbrauch in Deutschland.

    Der WWF kümmert sich um Lautsprecher, Anlage, Naturgeräusche, Stofftaschen, Flyer und die anderen Materialien. Jetzt brauchen wir nur noch euch als Aktivisten vor Ort!

    Wie siehts aus, hättet ihr Lust, einen oder mehrere Flashmobs durchzuführen? Es wäre wirklich genial, wenn wir als WWF Jugend durch diese Aktion bei der Panda Show vertreten wären. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und legt los!
  • Profil
    24. Mai 2013
    Ich weiß noch nicht, ob ich zu der Zeit hier bin, aber die Idee finde ich gut! :D
  • Officer
    24. Mai 2013
    ich wollte ja eh bei der panda-road-show wenigstens in kiel vor ort sein. von daher sollte es kein probölem sein auch aktiv zu werden ;)
  • Profil
    25. Mai 2013
    Cool, dass es jetzt klappt :D Das freut mich! Weiß aber noch nicht, ob ich es selber schaffe da zu sein bzw. bei der Aktion dann mitzumachen, da ich eig. nicht der typ für solche Aktionen bin ^^' sry
  • 13. Juli 2013
    Es gibt einen neuen Flashmob, da sich bei diesem zwei Probleme aufgetan haben: Zum einen kommt es für Zuschauer sicher komisch, wenn wir als WWF Jugend Bäume mit Müll behängen -> negativer erster Eindruck. Und zum anderen ist ja nicht nur der Wald, sondern die gesamte Natur von der Plastikproblematik betroffen, besonders die Meere. Mit diesem neuen Regieplan sollen beide Probleme behoben werden:

    Regieplan Flashmob Plastiktüten

    Darsteller: Passanten (Normale Alltagskleidung) und Naturgestalten (ein Baumkostüm stellt der WWF, die restlichen Kostüme könnt ihr selber gestalten! Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Im Gegensatz zum ursprünglichen Plan, nur Bäume und damit den Wald als Naturraum darzustellen, soll jetzt die ganze Biosphäre, die gesamte Erde dargestellt werden, schließlich ist die gesamte Erde von der Plastikproblematik betroffen. Ihr könntet euch zum Beispiel als „Mutter Erde“ verkleiden und einen Globus in die Hand nehmen; als Waldgeist für den Urwald stehen; als Meeresgott mit Fischen und Muscheln behängt sein; oder auch ganz unaufwändig für ein bestimmtes Tier stehen, indem ihr evtl. ein Kostüm tragt oder auch nur ein Tierposter als Banner hochhaltet, als Vogel ein Kuscheltiervogel/eine Holzfigur etc. an einem Stab über euch „fliegen“ lassen; einen Strauch darstellen… Wer sich nicht gern verkleidet oder wenig Zeit hat braucht nichts Großartiges zu machen, aber die Möglichkeiten sind unbegrenzt! Ideal wäre es, wenn ihr bei euren Kostümen vor allem auf Naturmaterialien zurückgreift, also zum Beispiel einen Gürtel aus Muscheln/Tannenzapfen oder Blumen tragt, Papierfische an euer T-Shirt heftet oder mit Holz arbeitet. Alles andere, was ihr bereits zu Hause habt und benutzen könntet, ist aber natürlich auch erlaubt! Evtl. basteln einige WWF Jugendmitglieder im Vorfeld schon ein paar Kostüme, die bei der Panda Show mitreisen und vor Ort verwendet werden können.) Die Naturdarsteller werden bereits vor dem eigentlichen Flashmob mit Plastiktüten und –Müll behängt und beklebt, so dass auf den ersten Blick auch gar nicht mehr zu erkennen ist, was genau ihr eigentlich darstellt.

    Ablauf des Flashmobs: Die „zugemüllten“ Naturgestalten bewegen sich umeinander /führen eine evtl. eine kurze Choreographie auf, im Hintergrund laufen Naturgeräusche. Sie jammern und stöhnen, zerren und rascheln an den Plastiktüten, können diese aber nicht von sich lösen. Die Naturgeräusche werden leiser, die Naturdarsteller bewegen sich langsamer und fallen schließlich zu Boden. Die Naturgeräusche verstummen, stattdessen setzt ein unangenehmer Ton oder eine unheilvolle Musik ein.
    Jetzt kommen die Passantendarsteller ins Spiel und rufen laut unseren Slogan: „Tütet die Welt nicht ein!“. Anschließend fordern sie umstehende Zuschauer dazu auf, beim Müll einsammeln zu helfen und teilen die Stofftaschen vom WWF aus. Gemeinsam mit den freiwilligen Helfern befreien sie die am Boden liegenden Naturgestalten vom Müll, den sie in den Stofftaschen sammeln und in einem Recyclingbehälter entsorgen. Die Stofftaschen dürfen die Helfer behalten, zudem erhalten sie Flyer. Die nun Müllfreien, gesunden Naturgestalten erholen sich, stehen wieder auf und die Naturgeräusche setzten wieder ein. Sie bedanken sich bei ihren „Rettern“.