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  • "Der Ruf der Wildnis"

    Survival – ein Wort, das uns Menschen fasziniert und ebenso Angst machen kann. Die Klimakrise, die politisch-sozialen Veränderungen – bedeuten sie, dass wir eines Tages Survivalskills brauchen werden? Keiner weiß es. In wilder Natur zu überleben kommt uns, die wir mit dem Smartphone via GPS den Wanderweg finden, in festen Häusern leben und industriell gefertigte, abgepackte Nahrung konsumieren, völlig unrealistisch vor.

    Das hier ist ein Survivalcamp – aber nicht im oberflächlichen, menschenzentrierten Sinn, sondern im Sinne eines guten (Über-)Lebens für alle Lebewesen!
    Bevor die Menschen sesshaft wurden, um Landwirtschaft zu betreiben, arbeiteten sie nur wenige Stunden am Tag und mussten doch nicht hungern. Wie haben sie das gemacht? Finde es heraus, indem du es einfach mit uns ausprobierst. Schritt für Schritt wird aus der „großen grünen Wand“ eine vertraute Umgebung, wenn du Namen und Eigenschaften einiger Bäume kennst und entlang des Weges eine Vielzahl essbarer Wildpflanzen mit ungeahntem Geschmack entdeckst. Tagsüber bist du mit uns draußen unterwegs, abends kehrst du auf den Hof Chikago zurück, unsere Basisstation. Dort zeltest du neben Pferden, Hund und Katze, wir lassen die Abende am Lagerfeuer ausklingen und du schläfst ein mit den Rufen der Waldkauze (vielleicht sogar mit dem Heulen der Wölfe, die hier ihr Revier haben).

    An zwei Tagen besuchst du ein nahegelegenes sorbisches
    Ökodorf und erfährst, wie Permakultur funktioniert, welche großartigen Vorteile sie bietet und „gärtnerst“ mit. Dann das echte, aber sanfte Survival: Mitten im Wald schlafen wir zwei Nächte unter freiem Himmel und kochen drei Tage mit dem, was die Natur uns schenkt. Keine Sorge, Camp-Leiter Gauthier glänzt mit bestem Know-how zu Wildpflanzen und ihrer Zubereitung. Die leckeren Mahlzeiten geben dir Energie und alles, was dein Körper braucht. Vielleicht starten wir mit Bunte-Blumen-Salat, gehen über zu Beinwell-Filet (statt Fisch) mit wilden Bohnen oder Farnwurzelbrei (statt Kartoffelpüree) und als krönenden Abschluss gönnen wir uns Gänsefußpfannkuchen mit Wildobst und Sirup. Dazu Nelkenwurz-Chai oder Holunderlimonade (mit natürlichem Sprudel!). Du wirst diese Menus lieben und stolz auf deine Kochergebnisse sein. Während der Natur-Abenteuer tauschen wir uns sicher auch über die Herausforderungen aus, die unsere Zivilisation hervorgerufen hat: Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung, Artensterben …Wo liegen die Alternativen? Was zählt für dich wirklich? Was gibt dir Kraft, dich für eine bessere Zukunft starkzumachen? Trag mit uns Antworten, Einfälle und Visionen zusammen.

    Täglich spürst du, wo deine Grenzen liegen, aber ebenso, wie du über dich hinauswächst. Du erlebst eine starke Gemeinschaft, fühlst dich in der Natur zu Hause und – im Nu ist das Camp vorbei. Du nimmst neue Freundschaften mit, viele, viele Ideen und weißt jetzt, warum es sinnvoller sein kann, Brennnesseln zu essen, als sie aus dem Salatbeet zu reißen.

    Dich haben Neugier und Abenteuerlust gepackt? Dann komm' mit ins Camp! https://camps.wwf-jugend.de/camp/lausitzer-bergland-weickersdorf-und-nebelschutz-bei-dresden-sachsen/der-ruf-der-wildnis-215
  • 02.08.21 um 00:00 -
    15.08.21 um 00:00
  • Wo
    ausitzer Bergland | Weickersdorf und Nebelschütz bei Dresden | Sachsen Karte
  • Veranstalter
    WWF Deutschland
  • erstellt von
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WWF Jugend Camp | Lausitzer Bergland

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