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Kleidung und Klima - Wie läuft's mit der Selbstverpflichtung?

  • Im März haben wir vom 2°Campus beschlossen, wir wollen jeder bis zum Sommer eine Selbstverpflichtung eingehen. Jeder soll sich bis zum Sommer (bis wir uns in Berlin wiedersehen) einer Sache widmen, mit der er oder sie das Klima schützt.

    Viele haben sich vorgenommen, weniger Fleisch und andere tierische Nahrungsmittel zu essen. Andere wollten im Bereich Konsum an sich arbeiten. Da habe ich mir gesagt, ich muss an meinem Kaufverhalten arbeiten! Ab jetzt will ich nur noch nachhaltig produzierte bzw. Second-Hand Klamotten kaufen.

    Gesagt, getan, von da an habe ich nichts mehr bei H&M, Primark und co gekauft. Denn die Umweltbelastung, die langen Transportwege, ganz zu schweigen von den unmenschlichen Bedingungen in der Produktion sind für mich mehr als genug Gründe, auf diese Läden zu verzichten. Mit jedem Euro, den wir ausgeben, geben wir eine Stimme ab, und solch unfaire und umweltschädliche Unternehmen will ich nicht unterstützen.

    Aber lest selbst darüber im Artikel  von Orcara (der mich übrigens erst auf die Idee gebracht hat, mal über meine Selbstverpflichtung zu schreiben. Danke für die Motivation ;) )

    Ohne Shoppen läuft mein Leben übrigens auch ganz normal weiter :D. Ich will sogar behaupten, dass die ganze Sache für mich nur Vorteile hat. Denn mal ganz davon abgesehen, wie viel Geld ich bisher schon gespart habe (second-hand ist viel günstider als neu), habe ich auch ein paar neue Lieblingsteile gefunden, die ich euch mal zeigen will:

     

    Meine Jeansjacke habe ich von Kleiderkreisel, einer Tauschbörse für Kleidung, Schuhe, Schmuck und Kosmetikartikel. 

     

    Der Bikini hat seinen Zweck im Urlaub schon mehr als erfüllt. 

    (Entschuldigt die Billdqualität)

     

    Und meine Sportsachen trage ich sowieso jeden Tag ;)

     

    Nur weil man nicht andauernd shoppen geht, sieht man ja nicht direkt "Öko" aus ;) Neue Sachen habe ich allerdings gar keine gekauft, meine Klamotten habe ich alle gebraucht bekommen (einige sogar geschenkt!). Dabei waren z.B. noch ein Oberteil, ein Sommerkleid von einer Freundin, sogar mein Abiballkleid! Und mal ganz ehrlich, gerade bei so Sachen, die man nur einmal im Leben trägt, brauch man doch nichts Neues kaufen.

     

    Natürlich verändert meine Selbstverpflchtung nicht die Welt, aber viele kleine Teile ergeben ein ganzes. Und wenn jeder von uns regelmäßig kleine, bessere Entscheidungen trifft, können wir zusammen etwas ändern!

Kommentare

8 Kommentare
  • Akatsuki
    Akatsuki Ich persönlich habe nicht das Problem, dass ich andauernd shoppen gehe, aber mittlerweile schaue ich schon drauf wie das ganze Produziert wurde etc.
    30. Mai 2016
  • thisgirlisonfire
    thisgirlisonfire @Akatsuki Sehr gut Wo kaufst du denn dann, und tust du das Online oder im Laden?
    30. Mai 2016
  • Affen.Brot.Baum
    Affen.Brot.Baum Oh wie schön, dass du über deine Erfahrungen berichtest. Danke. (:

    Ich kaufe auch so gut wie keine Klamotten mehr und wenn, dann bei armedangels (danke WWF für den Tipp) oder im Secondhand-Shop. Wenn man einfach weniger kauft, hat man...  mehr
    30. Mai 2016
  • Ivonne
    Ivonne Danke für das Teilen deiner Erfahrung mit uns Giulia! Schön, dass Veränderung wirklich passiert!
    1. Juni 2016