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Klimafreundliches Essen?

  • Ich habe vor einiger Zeit einen Kurzvortrag in Politik über einen Bereich Schwedens Umweltpolitik gehalten. Leider finde ich den Text nicht mehr, sondern ledigliche meine Stichpunkte, mit denen ich den Vortrag gehalten habe. Vielleicht ist es trotzdem ein bisschen interessant:

    -Schweden führt als erstes europäisches Land Klima- Kennzeichnungen für Lebensmittel ein

    -Zweck: Fördern des Umweltbewusstseins der Bürger + Umstieg auf klimafreundliches Essen

    -20-30% der im Alltag verursachten Umweltschäden durch Essen (von der Herrstellung über den Transport bis zum Verkauf)

    -Bislang Kennzeichnung lediglich auf heimischen Produkten, Kennzeichnung für Importiertes in Arbeit

    -Gestartet von schwedischen Bauern, doch die Nahrungsmittelindustrie zieht voll mit

    -Viele Firmen beteiligen sich zur Imageverbesserung

    -Erfolge: Die schwedische Fastfoodkette MAX kennzeichnete die Produkte mit den Werten der entstandenen Treibhausgase, seitdem verkaufen sich die klimafreundlichen Produkte um 20% besser
    EU- Komission will bis 2011 eine Methode zur Berechnung des Klima- Fußabdrucks für Lebensmittel und Getränke entwickeln

    -Beispiele:
    Bei Gerste entstehen 3x weniger Treibhausgase als bei Reis

    Rindfleisch: entstandene Gase 15 bis 25kg bei 1kg Produkt / 1kg Haferflocken: 0,87kg entstandene Treibhausgase

    Bei Möhren entstehen 90% weniger T.-gase als bei Tomaten

    -Tipps: Kein Fleisch essen oder ökol. Geflügel, mehr Kartoffeln essen, keinen oder kontrollierten Fisch essen oder Muscheln und versuchen saisonal und regional zu essen

Kommentare

4 Kommentare
  • midori
    midori Ich finde die Idee recht interessant und gut. Aber kann man als Verbraucher wirklich immer glauben, was auf den Kennzeichnungen steht? Ist das geschützt? Wird das überprüft?
    28. Mai 2010
  • nera8
    nera8 Das ist eine super Idee! Ich glaube, wenn man sieht, dass durch das Steak was man isst 4 kg Gase entstanden sind, wird man nächstes Mal mehr darüber nachdenken. Das sind Zahlen, mit denen man was anfangen kann! Einfach nur zu sagen: "Durch Tierhaltung ent...  mehr
    28. Mai 2010
  • yangki
    yangki Hi Felicitas, your article remain my 3 weeks in Malmö. Last year during COP15 I was staying in Malmö in my friends apartment. It was totally different from my hometown. I am from Indonesia, and I live in Bandung now. About 2 hours from Jakarta (the Capita...  mehr
    29. Mai 2010
  • GreenSmarty
    GreenSmarty Das ist ja mal eine wirklich gute Idee! Das ganze verbindlich einzuführen und z.B. auch die Verpackungen mit ein zu berechnen wäre sehr erstrebenswert!
    31. Mai 2010