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Von Kürbis-Bananenpfannkuchen bis hin zu gesprengtem Huhn

  • Von Kürbis-Bananenpfannkuchen bis hin zu gesprengtem Huhn – lässt es sich überall in der Welt als Vegetarierin „überleben“? Teil I

     

     

    2017 habe ich mein Abitur abgelegt und nutze das folgende Jahr nun für verschiedene Praktika in Deutschland und ganz Europa. Hinzu kommen ein einmonatiger Aufenthalt in Garango, eine Stadt im westafrikanischen Burkina Faso zur Entwicklungshilfearbeit und sechs Monate Au-Pair- und Sprachkursaufenthalt in der größten Stadt der Welt, Chongqing in China. Zu den Eindrücken des Lebens, wohnens und der Kultur in all diesen unterschiedlichen Regionen, gehört auch die Ernährung, auf die ich als Vollvegetarierin und Flexiveganerin einen besonderen Fokus lege. Meine Erfahrungen möchte ich in den folgenden beiden Artikeln mit euch teilen und hoffe, dass ihr daraus einige Tipps mitnehmen könnt.

    Allgemeines:

    Vegetarisch oder Vegan zu leben ist nicht in jedem Land gleichermaßen ein Trend und somit auch nicht überall gleich einfach. Durch mein mit verschiedenen Aktivitäten in ganz unterschiedlichen Regionen der Welt durchgeplanten Nach-Abi Jahr konnte ich damit ganz persönlich Erfahrungswerte sammeln.

    Persönliche Erlebnisse sowie Faktenchecks werde ich euch in diesem Artikel vorstellen. Doch: vorsicht. Daten darüber, wie viele Menschen in einem Land tatsächlich fleischlos bzw. tierproduktfrei Leben, sind nicht immer einfach zu erheben. Selbst in Deutschland variieren die Angaben.

    Insgesamt ist es also auffallend schwierig, genaue Daten zum Anteil an Vegetariern in verschiedenen Ländern zu erhalten. Oft fällt es nicht leicht zwischen Vegetariern und Flexetariern zu unterscheiden und aufgrund von regional großen Unterschieden ist es schwierig repräsentative Umfragen durchzuführen. Als zusätzliches Problem sehen sich Umfrageinstitute der Vielfalt an verschiedenen Ernährungsformen gegenübergestellt. Die einen verzichten auf Fleisch, aber nicht auf Fisch, andere konsummieren kein Honig und keine Eier… je nachdem welche Studie man sich anschaut schwanken die Angaben zum prozentualen Anteil an Vegetariern z.B. alleine in Deutschland zwischen 1,6% (2007 Nationale Verkehrsstudie), 9% (europäische Vegetarierunion, 2006), oder irgendwo dazwischen 4,3% (YouGov-Umfrage).

    Eine sehr interessante Übersicht über den Anteil an Vegetariern in verschiedenen Ländern lässt sich hier finden: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/261627/umfrage/anteil-von-vegetariern-und-veganern-an-der-bevoelkerung-ausgewaehlter-laender-weltweit/

    Auch hier gilt es die Prozentangaben mit Vorsicht zu genießen.  

    Maß für den Anteil an Vegetariern/Veganern, oder auch Personen, die bewusster konsumieren und daher ebenfalls regelmäßig auf die tierfreien Produkte zurückgreifen, können fast besser an einer steigenden Nachfrage und dem daraufhin auch steigenden Angebot an derartigen Produkten verfolgt werden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich in immer mehr deutschen Geschäften z.B. immer mehr Milchdrinkalternativen finden lassen und auch deren Preise inzwischen niedriger sind, als noch vor fünf Jahren. 

      Abschnitt I: Japan

    Als Gewinn des Sonderpreises für Chemie beim Wettbewerb „Jugend gründet“ wurde mir ein vier-Tages-Tripp nach Japan, Osaka gesponsert. Im August startete ich in meine 11 Stunden Flug. Dazu muss man bereits anmerken: Auch wenn ich es eine Unerhörtheit finde, dass man vegetarische oder vegane Ernährung extra anmelden und tlw. auch extra dafür zahlen muss, wobei ich es deutlich gerechtfertigter fände, es gäbe einfach pauschal ein veganes Gericht und jeder der Fleisch haben möchte, muss es sich das dazukaufen – ist es wenigstens schon einmal gut, dass es überhaupt Alternativen gibt, die in der Regel auch gut schmecken. So kam ich wenigstens satt auf japanischem Boden an.

    Gemüse in Japan 

     

    Schon an meinem ersten Tag in Japan wurde mir zum ersten Mal seit meiner Entscheidung für eine rein vegetarische Ernährung vor sechs Jahren bewusst, dass es Länder gibt, die keine Vorstellung davon haben, was es heißt, vegetarisch zu sein. Nun gut – ich muss schon zugeben, bei den Lacto-Ovo-Vegetariern, Pescetariern, Halb-Veganern… kann man schon durcheinander kommen - aber doch nicht bei dem einfachen Begriff – vegetarisch? So schwierig ist es doch wirklich nicht: Alles was einmal lebte möchten wir nicht auf dem Teller haben.

     

    vegetarisches Sushi in einem japanischen Restaurant. Ganz links ist ein Ingwerhäufchen zu sehen, das der Neutralisation zwischen den einzelnen Sushistückchen dient. 

    Nun ja. Die Japaner sind eben ein Volk der Fisch- und Seafood-Esser. Und das ist nicht nur ein Klischee. Fast jeden Tag essen die Japaner irgendetwas aus dem Meer. Morgens fängt es beim Frühstück direkt mit einer Suppe an, bei der der Fischsud meist die Grundsubstanz bildet. Weiter geht es mit fischhaltigem Sushi mittags und abends mit zahlreichen Minigerichten, in denen jeweils irgendetwas von irgendeinem Meerestier enthalten ist. Dabei gibt es sooo viel natürlich Vegetarisches, oder sogar Veganes, das original aus Japan stammt und wirklich lecker ist, sodass man sich tatsächlich die Frage stellt, weshalb nicht gleich alle Japaner vegan leben. Vegetarisches Sushi ist wirklich super lecker und auch das Gemüse kann sich dort wirklich sehen lassen. Zudem habe ich an einem Tag mein Mittagessen in einem veganen Restaurant in Kyoto eingenommen – es war wie erwartet köstlich. Vollkornreis mit Bohnen, Gurkensalat, ein veganer Minikartoffelbrei, vegane Nuggets aus Soja – herrlich. Bei diesem Angebot müsste eigentlich jeder Japaner auf Fleisch verzichten können.

    In anderen Restaurants war es eher schwierig den Menschen klar zu machen, was ich nun esse und was nicht. Japaner sind im Umgang mit ihren Gästen aber wirklich sehr vorsichtig – sodass sie mich unbewusst als Vollveganer einstuften. Das liegt aber auch daran, dass die Japaner abgesehen von aus dem Westen abgeschauten und inzwischen sehr etablierten Bäckereien, in denen unter anderem mit Milch und Eieren gebacken wird, eher wenig Milchprodukte verspeist werden. Daher ist man als Vegetarier hier abgesehen von dem Ei, das ab und an serviert wird, ohnehin automatisch Veganer.

    Aufgrund der Vorsicht der Japaner bekommt man meist ausschließlich Gemüse serviert – finde ich auch super lecker. Zum Nachtisch bekomme ich pauschal einfach Obstsalat – bei allem anderen hätte man schließlich zu viele Fehler machen können und bevor man eine Ausländerin eine Liste an Zutaten abfragt, beschränkt man sich der Praktikabilität halber auf Früchte. Während sich viele andere Vegetareier darüber beklagen, auf Obst- und Gemüseesser reduziert zu werden, freue ich mich immer besonders darüber und beschwere mich nicht über einen fehlenden "Fleischersatz". 

    Ein weiteres Gerücht, das ich aus der Welt schaffen kann: wenn man rohe Fischgerichte, oder Sushi nicht mag, kann man sich trotzdem sehr gut in Japan versorgen. Zudem ist ein Vorteil, den ich z.B. gegenüber China ganz klar betonen muss: in Japan finden sich fast in jedem Schaufenster Plastikmodelle vom zum Angebot stehenden Gerichten, sodass man auch ohne Japanischkenntnisse durch schlichtes Daraufzeigen bestellen kann. Meist sieht man dabei offensichtlich, ob tierische Produkte enthalten sind – nur bei den Suppen gilt besondere Vorsicht.

    Mein Fazit also: aufgeben muss man als Vegetarier oder Veganer nicht. Man muss nur bedenken, besonders wenn man der japanischen Sprache sowie der Küche vor Ort noch nicht ganz vertraut ist, nicht nur zu erwähnen, dass man sich vegetarisch ernährt, sondern bei jedem Gericht bzw. Supermarktprodukt noch einmal nachzufragen, ob nun wirklich kein Fleisch oder Fisch enthalten ist. Sicher am Anfang etwas umständlich, aber wie meist legt sich auch das nach einer Weile und man kennt irgendwann die richtigen japanischen Bezeichnungen und baut sich seine Liste vegetarischer Lieblingsgerichte zusammen.

    Abschnitt II: Frankreich – Straßburg

    Einen etwas kürzeren Aufenthalt von fünf Nächten verbrachte ich in Straßburg. Ein befreundeter Schlagzeuger hatte mich eingeladen und ich nutzte die Zeit um Straßburg kennen zu lernen, mich musikalisch weiterzubilden und sowie mein Französisch zu perfektionieren.

    Als wir zuvor über die Zeit in Straßburg redeten und herauskam, dass ich mich vegetarisch ernähre, war mein Bekannter sichtlich schockiert. Ich glaube, wenn ich mich damals rein vegan ernährt hätte, hätte er seine Einladung wieder zurückgezogen. Denn dann hätte er mich noch nicht einmal den besonderen Käse kosten lassen können und auch das französische Buttercroissant wäre weggefallen.

    Dabei bin ich wirklich unkompliziert. Sie müssten noch nicht einmal extra für mich kochen, ich könne ja einfach das Fleisch weglassen und würde vom Rest schon satt werden, wie ich mehrmals betonte. Trotzdem. Ich übertreibe nicht, wenn ich es als Schockreaktion bezeichne, als ich ihm meine fleischlose Ernährung unterbreitete.

     

    Eine superleckere vegetarische Alternative und noch dazu eine Straßburger Spezialität Biebliskäse 

    Insgesamt verlief die Zeit in Frankreich aber dann wirklich einwandfrei. In Restaurants waren mir die drei Gang-Menüs sowieso viel zu viel, sodass ich dankend mit Suppe und Nachtisch auskam und einfach auf das fleischige Hauptgericht verzichtete – und zu Hause war mein Bekannter sogar so nett, dass seine Frau und er in diesen Tagen auch auf Fleisch und Fisch verzichteten, sodass ich  vegetarisch verwöhnt wurde.

    Nach dem Extraanmelden meiner vegetarischen Ernährung zu einer Geburtstagsfeier mit fünf-Gang-Menü bekam ich auch ganz besonders leckere Gerichte gezaubert – also. Geht doch. Dennoch muss ich sagen, dass mir die fleischlastige Ernährung bereits während meiner Schulzeit bei zahlreichen Frankreich-Schüleraustauschen aufgefallen war. In beiden Gastfamilien, in denen ich für ein bis zwei Wochen lebte, wurde bei den meist zwei warmen Mahlzeiten am Tag immer Fleisch serviert. Doch auch in Frankreich ändert sich etwas und laut Statistiken nimmt die Anzahl an Menschen, die den Konsum tierischer Produkte bewusst kontrollieren zu.

    Abschnitt III: England - Sheffield

    Ebenfalls ein Gewinn – dieses Mal bei der IBO (Internationale Biologie Olympiade): ein sechswöchiges Forschungspraktikum an der University of Sheffield. Mit angemieteter WG Wohnung und zum ersten Mal in meinem Leben vollkommener Selbstversorgung brachen meine ersten 100%ig veganen Wochen an.

    Vor Sheffield war mir bewusst: Es wird der erste langfristige Aufenthalt sein, an dem ich selbst einkaufen und kochen muss. Von Frühstück bis hin zum Abendessen. In einer Küche, die ich noch gar nicht kannte und mit deutlich eingeschränkten Küchenutensilien – das wird spannend. Schon lange reduzierte ich Stück für Stück die tierischen Produkte in meiner Ernährung. Angefangen vor sechs Jahren mit Fleisch, weitergegangen mit Fisch, dann Milch im Laufe des letzten Jahres, die ich bereits vor meinem Flug nach Großbritannien vollkommen mit Soja- und Reisdrinks ersetzt hatte. Eine Schüssel Quark oder ein Brot bzw. Kuchen mit Milchprodukten, oder ein hartgekochtes Ei am Sonntag, habe ich aber trotzdem ab und zu zu mir genommen. Da ich mir schon Anfang des Jahres das Ziel gesetzt hatte, es einmal auszuprobieren, mich vollkommen vegan zu ernähren, sobald ich alleine einkaufen und kochen würde, nahm die Challenge ihren Lauf  - gleich in einem fremden Land, aber nun ja, Englisch ist wenigstens eine Sprache, die ich gut beherrsche.  

    Dennoch suchte ich vor meinem Besuch speziell "veganen" Worten, um auch die ersten Einkäufe gut zu meistern und nicht doch ausversehen etwas falsches in meinen Einkaufskorb zu packen. Dann war ich gespannt, ob ich mich wirklich gut alleine zurechtfinden, oder alle zwei Minuten einen Ladenangestellten zu den Inhaltsstoffen befragen werden muss.

    Am Sonntagabend angereist, begab ich mich am Montagmorgen direkt auf die Suche nach nahegelegenen Einkaufsmöglichkeiten. Das erste auf was ich gleich in der allerersten Regalreihe eines 500m von meiner Wohnung entfernt gelegenen Supermarktes stieß: Sojamilch, für 59 p und damit nur 10p teurer, als normale Kuhmilch. Außerdem sogar ungesüßt!! Yeahh! Mein Aufenthalt in Sheffield begann schon einmal perfekt.

    Ansonsten ist das vegane Angebot in England überschaubar und vergleichbar mit deutschen Geschäften. Vegane Milchsorten, neben Soja- auch Mandel- und je nach Geschäft auch Kokos- und Reisdrinks findet man zu Genüge. Alles außer Sojamilch war jedoch – zumindest noch im November 2017 – deutlich überteuert. Nach veganem Joghurt muss man schon etwas länger suchen Im ALDI beispielsweise habe ich vergebens danach geschaut, in einem größeren Laden in der Nähe, genannt „waitrose“ gab es dafür aber gleich vier verschiedene Sorten alle davon aber waren etwa drei Mal so teuer, wie das danebenstehende tierische Joghurt.

    Als Brotaufstriche habe ich mir fast ausschließlich aus Gemüse und den englischen red beans eigene Kreationen zubereitet, so wirklich viele Fertigbrotaufstriche habe ich tatsächlich nicht gefunden. Sehr gerne esse ich auch Pesto auf einer Scheibe Toast oder einfach Margerine mit Salz und Kräutern. Alternativen, die ich jedem Vegetarier/Veganer auch in Deutschland empfehlen kann. Oliven sowie getrocknete Tomaten sind auch super lecker und machen reines Brot weit weniger langweilig.

    Was etwas schwierig war: Man findet nicht in allen Geschäften Fruchtpürree – mein Nummer 1 Ersatz für Eier. Naja, aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten dieses zu ersetzen. Irgendwie schaffte ich es also, auch beim Backen auf tierische Produkte zu verzichten.

    Wenn es nicht nur in Richtung vegan, sondern auch gesund gehen soll: es gibt fast überall preislich erschwingliche Vollkornprodukte – mein Liebling: Vollkornspaghetti, mit 49 p pro 500g zwar mehr als doppelt so teuer als die normalen Nudeln, aber immer noch erschwinglich – und für den Mehrpreis bekanntlich auch schneller und länger sättigend, sodass sich der erhöhte Preis vielleicht sogar durch die kleineren Portionen aufwiegt.

    Vom Frühstück her ist man in England als Veganer sowieso keine Ausnahme. Zwar muss man auf die typischen Pfannenspeisen wie baked bacon und wenn man sich gerade kein Tofu-Rührei machen will, auch auf dieses Verzichten, aber wenn man zu dem allseits beliebten Porridge greift, der neben Milch auch gerne schlichtweg mit Wasser zubereitet wird, so hat man schon am Morgen einen veganen, langsättigten Start in den Tag.

    Auch für Over-Night Oats ist England super geignet. Da man die Haferflocken – eigentlich für Porridge gedacht, aber vielseitig einsetzbar- in 2kg Packungen erhält, kann man hier seiner Kreativität freien Lauf lassen.

    Sehr interessant fand ich auch, dass einige Wochen nach meiner Abreise (sehr schade, dass ich nicht länger blieb) ein veganes Marktwochenende stattfand, das sogar in einem Reiseführer aufgeführt wurde, und auch an der Uni einige vegetarische und vegane Events organisiert wurden. 

                    

    Produkte auf der veganen Messe - sogar veganes Hundefutter steht zum Angebot 

    Nach dem Showkochen darf auch probiert werden. 

    Als ich eines Tages auf dem Weg zu den Toiletten einen Flyer entdeckte, war ich noch begeisterter. Die VeganChallenge rief zu Beginn November zum Ausprobieren der veganen Ernährung für mindestens diesen einen Monat auf. Gleich recherchierte ich auf der Internetseite und ließ mir direkt die Informationsmaterialien zuschicken. Durch ganz viel Glück, fand sogar sechs Tage nachdem das Packet bei mir eingetroffen war, eine vegane Indoor-Messe in einer halben Stunde Laufentfernung meiner Wohnung statt. Eine riesige Halle voller Verkaufsstände die von Smoothies, veganer Schokolade, Cashewkäse, Tofupressen bis hin zu ganzen Mittagsmenüs alles zu bieten und auch einiges zum Probieren hatte. Über den Tag verteilt fanden zudem Informationsvorträge sowie Diskussionen und Showkochen veganer Gerichte statt. In England ist die Bewegung hin zu bewussterem gesünderem und das Tierwohl beachtenden Ernährung also ähnlich weit entwickelt, wie in Deutschland.

    Zum Schluss nun noch ein paar vegane Lieblingsgerichte, die ich in England zum ersten Mal ausprobiert habe:

    - Ganz einfach und superschnell: Vollkornspaghetti mit Pesto und frischen Kräutern (am besten von der eigenen Pflanze am Fensterbrett) und Salat

    - Kürbis-Bananenpfannkuchen – süß und salzig zu genießen und gerade in der Halloweenzeit, die ich auf der Insel verbrachte zu empfehlen

    - Pastinaken-Karottengemüse – aus der Gemüsebrühe lässt sich auch super eine Suppe für den Folgetag zubereiten

    - Reis-Mais rote-Bohnen-Fladen – habe ich mir einfach mal zusammengewürfelt: so geht’s:

    Tomatendose, Bohnen und Erbsen und/oder Mais in eine Schüssel geben, gut durchmischen und nach Belieben würzen. Die vegane Teigtasche im Toaster warum und knusprig werden lassen. Wer möchte kann direkt danach veganen Streukäse ins Innere träufeln, der aufgrund des warmen Teigumschlusses cremig lecker schmilzt, schmeckt aber auch ohne Käsefüllung lecker. Die Tomaten-Bohnen-Mais-Masse in den Wrap füllen und die Reste drumherum verteilen, leckerer Salat dazu

    Insgesamt war ich die ersten Tage in der WG-Küche tatsächlich etwas überfordert, als ich dann aber die ersten Gerichte gekocht und mir einen Überblick über vorhandene bzw. fehlende Koch- und Backutensilien verschafft hatte sowie endlich den Ofen verstanden habe (er heizte erst, sobald man den Timer mit einschaltete, wodurch meine ersten veganen Kekse eine Stunde gebraucht haben, bis sie fertig wurden), klappte es recht gut.

     

    Wenn ihr erfahren wollt, wie es sich als Vegetarierin im westafrikanischen Burkina Faso und in China leben lässt, könnt ihr dies im zweiten Teil meines Artikels nachlesen. 

    Falls ihr euch für die Reisen an sich interessiert und Lust auf mehr Fotos und Erfahrungsberichte habt, könnt ihr euch auf dieser Website umschauen: 

    https://lilithpowersite.wordpress.com

Kommentare

2 Kommentare
  • FranziL
    FranziL Also was die Vegetarierstatistik angeht bin ich ein wenig kritisch, ob die so wirklich ihre Richtigkeit hat (wie du ja geschrieben hast, man sollte die Zahlen wirklich mit Vorsicht genießen!). Laut dieser würde es ja in Italien prozentual mehr Vegetarier*...  mehr
    14. Apr.
  • LiaLioky
    LiaLioky Super interessanter Bericht, vielen Dank! Auch in Griechenland hat vegetarisch super funktioniert, essen gehen ist dort ja eh total günstig. Aber vegan stelle ich mir dort schon schwieriger vor, zumindest, wenn man keine eigene Küche nutzen kann wie ich damals :)