Berichte

WWF Jugend Redaktion - wir stellen uns vor

  • Hallo liebe Community,

    es ist an der Zeit, euch endlich die WWF Jugend Redaktion vorzustellen. Uns gibt es schon seit ein paar Monaten und wir wirken eher im Verborgenen.
    Nun gibt es allerdings einen aktuellen Anlass, uns zu präsentieren: Wir haben letztes Wochenende unser erstes Redaktionstreffen gehabt!
    Einen Bericht über diese ereignisreichen zwei Tage wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten...

    Gerry beschreibt hier zunächst kurz, wer wir sind und was wir machen:

    Die WWF Jugend Redaktion besteht aus zwölf jungen Naturschützern. Sie sind aufgefallen durch ihre guten Texte & ständige Aktivität. Sie schreiben regelmäßig Berichte für die Community und lösen schwierige Aufgaben mit Teamwork. Die Leitung dabei übernimmt Marcel.

    Am 01. Mai 2010 wurden alle zwölf, bestehend aus zwei Jungs und zehn Mädchen, vom WWF nach Frankfurt eingeladen. Dort sollten sie an einem Schreibseminar teilnehmen, über die Homepage diskutieren und am folgenden Tag Spaß in der Natur haben.

    Die Redakteure sind Freitag, Franzi, Sarah25, Carina, Lena114, HannaS, Cata, isabella, Bienenkoenigin, Peet, Maide und Gerry

    So weit, so gut. Fast alle sind dieser Einladung gefolgt und so trafen wir uns am 1. Mai auf dem Frankfurter Hauptbahnhof, um zusammen in die WWF Zentrale zu fahren.

    Dort wurden wir direkt mit einer leckeren Vollkornpizza empfangen – eine Stärkung für die nun folgenden theoretischen Einheiten.


    Franzi berichtet über unseren Schreibworkshop:

    Nachdem wir von der leckeren Pizza alle satt waren, ging es nun ans „arbeiten“. Marcel hatte schon alles vorbereitet und so saßen wir wenig später, perfekt ausgerüstet mit Stift, Papier und einem Heft über „Präzises und kreatives Texten im Internet“ vor einer Leinwand. Es ging los mit den „10 goldenen Regeln“ für gutes Schreiben, wo Dinge wie „ Wichtiges nach vorn“, „Konkret formulieren“ oder „Viel Aktiv, wenig Passiv“ auftauchten. Marcel hat uns in diesem Zusammenhang sehr anschaulich ein paar Beispiele gegeben, wie wir die einzelnen Punkte am Besten umsetzten können.

    Weiter ging es mit Füllwörtern und Floskeln, die man am Besten vermeiden sollte. Wörter wie „irgendwie“ oder „gewissermaßen“ sind meistens nur störend und verlängern den Text unnötig. Auch Begriffe, die gestelzt klingen und dennoch keine wirkliche Aussage haben, wie z.B. „Befindlichkeit“, sollten wir nicht verwenden.

    Nach diesen stilistischen Punkten gingen wir nun über zum Texten für das Internet. Hier, so hat uns Marcel erklärt, ist es wichtig, anschaulich und übersichtlich zu schreiben, möglichst mit Absätzen und Bildern zwischendurch, um nicht einen einzigen riesigen Buchstabensalat für den Leser zu erzeugen. Dieser ist oft versucht, Internettexte eher zu scannen als sie detailliert zu lesen, was es für den Verfasser umso wichtiger macht, gleich am Anfang konkret auf das Thema einzugehen und später wichtige Punkte hervorzuheben.

    Als dann auch dieser Punkt geschafft war, ging es an das kreative Schreiben. Hier konnten wir alle unserer Phantasie freien Lauf lassen, als wir z.B. eine überfüllte Straßenkreuzung aus der Sicht einer Ampel beschrieben sollten. Solch einen Perspektivwechsel zu üben ist für das gerade für das kreative Schreiben hilfreich. Auch die nächste Meldung, die wir verfassen sollten (der WWF habe in Dzanga-Sangha eine neue Tierart entdeckt), sorgte für allgemeine Heiterkeit. Bei dem einen war das neue Tier auf einmal sehr anhänglich, bei dem anderen aggressiv und fraß mit Vorliebe Menschenfleisch.

    Auch für uns – allesamt begeisterte Schreiberlinge – war dieser Workshop auf jeden Fall hilfreich, interessant und hat nicht zuletzt auch sehr viel Spaß gemacht!

     

    Nach dem Schreibworkshop wandten wir uns der Homepage und ihren Verbesserungsmöglichkeiten zu. Wir sammelten einige Aspekte, die noch verbessert werden könnten, waren aber auch voll des Lobes über die schicke Gestaltung und den guten Aufbau der Community.

    Nach einem langen Nachmittag voller Kopfarbeit hieß es dann: Raus aus der Stadt, rein in den Frankfurter Grüngürtel. Am alten Flughafen im Ort Bonames gibt es viel grün, ein richtiges Biotop ist rund um die ehemalige Landebahn entstanden.
    Thorsten und Steffi von der „Naturschule Hessen“ empfingen uns voller Vorfreude. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde es spannend…. Was hatten die beiden mit uns vor?

    Lea schreibt über unsere abendliche Kennenlernrunde auf dem Wasser:

    „Alle mal anpacken... ein.. zwei.. drei.. hoch“ rief Thorsten.
    Kaum das WWF-Büro verlassen und am Grünen Gürtel von Frankfurt angekommen, war schon anpacken angesagt. Schließlich wollten wir vor der Dunkelheit wieder zurück sein. Mit vereinten Kräften schleppten wir das riesengroße Schlauchboot zur Nidda, einem kleinen Fluss. Nachdem alle ihre Schuhe und Strümpfe unter der Brücke versteckt hatten und ins Boot geklettert waren, ging es auch schon los. In einem „atemberaubenden Tempo“ kämpften wir uns gegen den leichten Strom Richtung Wildnis. Nach ca. einer halben Stunde und 20 Metern Strecke, hielten wir erst einmal an und lauschten den Vogelstimmen.

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    Dann waren wir an der Reihe unsere Stimmen zu erheben, denn bis jetzt hatten wir noch keine Zeit und Gelegenheit uns richtig vorzustellen. Doch die Nachtigall gönnte uns die Stille nicht und lenkte unsere Aufmerksamkeit immer wieder auf ihren Gesang. Nachdem jeder sich vorstellen konnte, drehten wir schon wieder um und ließen uns mit der Strömung zurück zu unseren Schuhen unter der Brücke treiben. Mit viel Gelächter und nassen Füßen kamen wir an und sahen die Sonne hinter den Bäumen untergehen. Schnell schlüpften wir in unsere Schuhe und trugen, während die Jungs hinter uns herschlenderten, das Boot zurück zur Naturschule.

    Nach dieser Schlauchbootfahrt durch die Dämmerung wurde es gemütlich.

    Sarah schwärmt von unserem romantischem Abend- und Nachtprogramm:

    Wir saßen alle um das Lagerfeuer herum. Uns wurde sofort angenehm warm. Nach kurzer Zeit fragte ich: „Wollen wir die Bänke weiter nach hinten schieben?“ Unsere Gesichter waren schon rot von der Wärme. Zuvor hatten wir das Holz zusammengesucht und zerkleinert.
    Nachdem wir uns eine Weile gewärmt und über alles Mögliche unterhalten hatten, wurden wir langsam müde. Denn wir hatten alle einen langen, aber erlebnisreichen Tag hinter uns.

    Dicke Socken und Pulli, Schlafsack und Isomatte. So machten wir uns auf den Weg ins Nachtlager – der früheren Landebahn von Militärflugzeuge. Erst als wir in Bonames ankamen, hat Marcel uns verraten, wo wir übernachten würden. Nun waren wir alle ganz begeistert von der Idee, eine Nacht unter freiem Himmel zu schlafen. Unser einziges Bedenken war, dass es regnen könnte.
    Nur Valeska, Maide und Judith hatten sich entschlossen doch drinnen zu schlafen.
    Weil keiner am Rand liegen wollte, formten wir mit den Isomatten einen Kreis.

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    Auch eingehüllt in unsere Schlafsäcke hatten wir noch Spaß. Kennt ihr zum Beispiel schon die Laola-Welle mit Beinen? Das geht super, wenn alle auf dem Rücken liegen. ;)
    Gruselgeschichten haben wir jedoch gemieden, da wir alle Angst hatten, nicht einschlafen zu können und so erzählte Hanna eine Gute-Nacht-Geschichte von einem kleinen Raben.
    Schließlich wiegte uns das Konzert von Fröschen, Nachtigallen und der Autobahn in den Schlaf.
     

    Morgen geht es weiter.... Mit Teil zwei unseres ersten Redaktions Treffens!

    Hier geht´s zum zweiten Teil des Berichtes!

Kommentare

8 Kommentare
  • Carina
    Carina ich auch =)
    5. Mai 2010
  • straetsi
    straetsi ihr seid ne SUPER REDAKTION... gaaaaaaaaaaaaaanz dickes lob
    5. Mai 2010
  • Bienenkoenigin
    Bienenkoenigin ich will zurück nach Frankfurt!!!! =(... das war echt total tolle 2 tage ;) bin schon gespannt, wann wir uns alle mal wieder sehen ;)
    Viele Grüße
    lea
    5. Mai 2010
  • Nivis
    Nivis Ich hätte die Schlafsacklaoloa auch gerne gesehen *lach*
    7. Mai 2010