Berichte

Die Geschichte eines WWF-Bambinos

  • Frage: Was macht man in seiner Freizeit, wenn man ein FÖJ beim WWF macht und dort knapp 40 Stunden die Woche vor dem PC hockt?
    Antwort: Noch weiter vor dem PC hocken und für den WWF was machen. :)
    Frage: Warum?
    Antwort: Etwas komplizierter.

    Aber nur ein kleines bisschen. Also hingesetzt, Handy weg und aufgepasst. Hier kommt die Geschichte des neuen WWF Bambinos.

    Erst einmal die Grundlagen. Ich heiße Julius, bin 21 Jahre alt und schreibe gerade an meiner Bachelorarbeit. Ich studiere naturwissenschaftliche Forensik, also Spurensicherung, oder auch Real-Life-CSI. Ein Studiengang, der so erstmal nichts mit dem WWF oder Umweltschutz insgesamt zu tun hat. Dennoch kann man damit selbstverständlich auch Umwelt- und vor allem Naturschutz betreiben, denn um die organisierte Kriminalität hinter dem illegalen Handel von Tierprodukten zu stoppen, muss man erst einmal wissen, wer überhaupt dafür verantwortlich ist. Und genau da kann die Forensik helfen. Ich will aber ehrlich mit euch sein. Das ist nicht mein primäres Ziel. Vor allem mache ich das tatsächlich für die Polizeiarbeit bei normalen Verbrechen hier in Deutschland. Klingt spannend, ist es auch. Und vor allem anstrengend. Deshalb brauchte ich jetzt erst einmal eine Auszeit, bevor ich weiter studiere. Und ich suche mir ausgerechnet einen 40 Stunden Bürojob… SUPER IDEE.

    Warum also dieser Aufwand, bei so einer Organisation wie dem WWF ein FÖJ machen zu dürfen? Nun ja. Der WWF ist halt schon ne geile Truppe, da macht man das schon gern. (Hoffe ich. Wehe das wird jetzt schrecklich :O :D :D :D) Aber es ist ja nicht meine erste Begegnung mit diesen Pandas :D Angefangen hat es 2013 mit einer kleinen Email, dass ich mir doch bitte mal diesen 2°Campus angucken soll, da das bestimmt etwas für mich ist. So in etwa lässt sich die Botschaft von meiner Lehrerin zusammenfassen. Gesagt, getan, Bewerbung raus und warten. Kurz vor Ende des Jahres kam dann die Zusage und 2014 ging es nach Berlin, für den 2°Campus. Wie das war kann ich euch nicht sagen. Das müsst ihr selbst rausfinden. Die nächste RUnde startet bald, wenn ihr also wissen wollt, wie sich so etwas anfühlt, dann haltet die Augen auf. Es kommt ein Artikel dazu, sobald es mehr Infos gibt. 2014 ging also mit ein bisschen 2°Campus und einigen kleineren Aktionen hier und da vorbei und 2015 kommt. Und irgendwie habe ich ein Dejavu. Ich bin schon wieder in Berlin. Und schon wieder in Wuppertal. Schon wieder ein 2°Campus. Was ist da denn schiefgelaufen? Irgendwie habe ich es geschafft Juniormentor zu werden (An meinen Jahrgang: Wir müssen und nochmal treffen. Ihr bekommt noch Eis :D). So bin ich also als erwachsene und verantwortungsvolle Person (*hust* *hust*) mal wieder dabei. Gleichzeitig kommen ein paar Aktionen mehr dazu, und im Februar die große Ehre: Ich werde zum Mitglied des Monats bei der WWF-Jugend. Ein wunderschönes Erlebnis. Und irgendwie gruselig. Da öffnet man so ne Ökoseite und dann grinst einen so nen Öko an und dann stellt man fest, dass man selbst dieser Öko ist… :O :O :D :D :D :D Auf jeden Fall eine von vielen schönen Erinnerungen in dieser doch sehr eigenen Community. Eine Gruppe von unverbesserlichen Weltverbesserern. Und genau deshalb ist es nach noch mehr Aktionen und etlichen weiteren, die aus zeitlichen Gründen leider nicht geklappt haben, dieses Jahr endlich soweit. Anstatt immer nur zu nehmen, gebe ich dieses Jahr mal etwas zurück. Und wie kann man das besser machen, als da zu arbeiten, wo alles angefangen hat: Beim Bildungsteam des WWF. Und so kam ich dann mit einer aussagekräftigen Bewerbung („Jo. Nimm Mich. Binn voll gut un so“) und einem noch aussagekräftigeren Bewerbungsgespräch („Binn Äscht voll supaaa, alta. Voll so Bio und so“) zum WWF.

    Damit aber nicht genug. Denn dann hätte ich ja noch Freizeit und da muss man ja auch was machen. Da traf es sich sehr gut, dass da dieser Artikel von den RedAktionsteamern online kam. Nach ein bisschen Überzeugungsarbeit von drei Personen, die lieber annonym bleiben wollen, habe ich dann eine kurze Bewerbung geschickt und wurde tatsächlich angenommen :D

    Und so wird man neuer WWF Bambino. Beim Bildungsteam, und bei den Redaktionsteamern.
    Das heißt aber auch, dass ihr vermutlich in der nächsten Zeit noch etwas mehr von mir hören werdet.

    Zum Beispiel mit meiner angekündigten neuen Serie „Klimaschutz in 140 Zeichen“ über die Argumente von Klimaskeptikern und wie man diese Twitter-gerecht widerlegen kann. Oder mit Neuigkeiten aus der Technik. Oder einfach nur ein paar nette Artikel für die Community. Wahrscheinlich wird man auch von meinem FÖJ von Zeit zu Zeit mal was zu hören bekommen.

    Ich freue mich schon auf die weitere Zusammenarbeit und ihr hoffentlich auch. :)

    Viele Grüße

    Euer Julius

     

    PS: Kritik oder Vorschläge für neue Artikel gerne weiterhin an mich. Außerdem könnt ihr euch bei Fragen zum Berichteschreiben nun auch gerne an mich wenden. Sobald ich ein bisschen Übung habe, helfe ich euch natürlich auch gerne mit Aktionen. :D

    PPS: Wie man der schlechten Qualität entnehmen kann, sind die Bilder natürlich alle von mir :)

Kommentare

4 Kommentare
  • Buchenblatt
    Buchenblatt Deine Story hat schon einmal eine gute Einleitung und zwei coole erste Kapitel. Ich bin schon gespannt, wie das nächste wird ;)
    Willkommen bei den RedAktionsteamern!
  • TobiS
    TobiS Willkommen bei den RedAktionsteamern und viel Spaß bei deinem FÖJ. :) bin schon auf deine Serie gespannt. Der Name allein ist schon sehr vielversprechend. Dann muss sich Trump wohl bald warm anziehen ;)
  • FranziL
    FranziL Herzlich willkommen kann ich da nur sagen :) Schön, dass du uns RedAktionsteamer unter die Arme greifst und viel Spaß im WWF Büro :) Ich bin sicher, du wirst die Zeit genießen und viel Spaß an der Arbeit haben :)
  • Ronja96
    Ronja96 Sehr cooler Artikel! Ich bin schon mal gespannt, was du alles so bei deinem FÖJ erleben wirst. Aber eins ist sicher: Es wird pandasisch. =)
    12. August 2 gefällt das