Berichte

AdventsCARElender 1

  • Herzlich willkommen zu unserem AdventsCARElender - ein Kalender fernab von Konsum und für eine bessere Welt. Denn in diesem Kalender dreht sich alles um „Caring“  - für uns, Freund*innen und Fremde, die Umwelt und nachfolgende Generationen. 

    Jeden Tag könnt ihr ein neues Türchen in der WWF Jugend in der Form eines Artikels öffnen. Dahinter warten Tipps, Geschichten und Anregungen auf euch, die eure Adventszeit bereichern können. Wer jeden Tag reinschaut, hat so die Chance viel für sich und sein Umfeld mitzunehmen und verpasst auch nicht die Gewinnchance.

     

    Laut dem Oxford Dictionary bedeutet „Care (Noun)“:

    „The provision of what is necessary for the health, welfare, maintenance, and protection of someone or something.

    Serious attention or consideration applied to doing something correctly or to avoid damage or risk.“

    Eine Übersetzung von „Care“ ist „Fürsorge“ als „die Bereitstellung dessen, was für die Gesundheit, das Wohlergehen, die Erhaltung und den Schutz von jemandem oder etwas notwendig ist sowie gewissenhafte Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, um etwas richtig zu tun oder Schäden und Risiken zu vermeiden.“

    Das zugehörige Verb ist „to care“ - „sich kümmern“.

     

    Die WWF Jugend ist also ganz eng mit einem Konzept des „Caring“ verknüpft. Schließlich versuchen wir unsere Zeit und unsere Fähigkeiten für den Schutz der Umwelt einzusetzen und sensibilisieren die breite Öffentlichkeit über Konsequenzen unseres alltäglich unbedachten Konsums, um ihnen Alternativen näher zu bringen.

     

    In diesem ersten Türchen geht es um Dankbarkeit: 

    Dankbarkeit (engl. Gratitude) bezeichnet „ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird“ (laut Wikipedia: Dankbarkeit).

     

    In einer Studie von Emmons & McCullough (2003) haben Studierende 2 Wochen ein tägliches Dankbarkeits-Tagebuch geführt, ein neutrales Tagebuch geführt oder Umstände notiert, die sie ärgern oder einschränken. Das Ergebnis war, dass die Gruppe mit dem Dankbarkeitstagebuch signifikant zufriedener und optimistischer war und weniger körperliche Beschwerden beklagt hat als beide anderen Gruppen. 

    Hier liegt auch die Verbindung zum „Caring“, denn durch mehr Optimismus und Zufriedenheit können wir besser für uns und auch für andere sorgen. Wir fühlen uns energiereicher und sind so startklar, uns zu engagieren.

     

    Anregung 1: Führe ein Dankbarkeitstagebuch.

    Das kannst du in der Notiz-App deines Handys machen, deinem Taschenkalender oder einem eigens dafür gebastelten Heftchen:

     

    Dazu benötigt ihr:

    6 Blätter DINA4 Papier (für die Adventszeit) oder 8 Blätter DINA4 Papier (für den gesamten Dezember)
    1 Stück Tonzeichenpapier (oder Zeichenkarton) in DINA4
    Nadel und Faden

    1. Faltet das Papier und die Pappe jeweils in der Mitte.

    2. Legt sie wie ein Heft ineinander.

    3. Nun markiert ihr euch mit einem Lineal 4 oder mehr Einstichstellen im innersten Falz und stecht dort Löcher in die Blätter und die Pappe. Passt auf, dass euch dabei nichts verrutscht und geht eventuell in mehreren Schichten vor.

    4. Näht nun alles dort zusammen, verknotet den Faden im inneren und schneidet ihn ab.

    5. Ihr habt nun ein einfaches Heftchen mit 24 (oder 32) Seiten vor euch.

    6. Nun könnt ihr den Umschlag gestalten. Dazu eignen sich eigene Zeichnungen, Fotos, Seiten aus Zeitschriften,…

    7. Im Inneren notiert ihr nun auf jeder Seite das Datum, „Heute freue ich mich auf…“, „Ich bin dankbar für…“, „Besonders schön/wertvoll war…“ und „Notiz zur Anregung des Tages“

     

    Morgens könnt ihr nun immer notieren, worauf ihr euch an diesem Tag besonders freut. 

    Abends ergänzt ihr die Notiz dann um etwas, wofür ihr besonders dankbar seid. Das können Kleinigkeiten sein, wie eine Umarmung von jemandem, den ihr gern habt. Oder es kann etwas größeres sein, wie die Menschenmassen, die für den Klimaschutz demonstrieren, Dankbarkeit für den hohen Lebensstandard in Europa und das Anerkennen dieses Privileges oder ein persönlicher Erfolg.

    Unter „Besonders schön/wertvoll war…“ könnt ihr notieren, was ihr heute besonders genossen habt. Das kann ein langes, ehrliches Gespräch mit Freund*innen sein, eine warme Dusche, eine kleine Radtour, ein Moment für euch,…

    In der Notiz zur Anregung des Tages könnt ihr auf die jeweilige Anregung aus diesem AdventsCARElender eingehen. Vielleicht habt ihr sie schon umgesetzt oder ihr wurdet inspiriert und habt andere Ideen bekommen.

     

     

    Bei all diesen Notizen gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Wichtig ist nur, dass ihr nur positive oder wertvolle Gefühle notiert. Diese Aufgabe ist nicht dazu gedacht, eure Grübeleien auseinanderzunehmen, sondern positive Momente in den Vordergrund zu rücken und euch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wenn ihr Ende Dezember zurück blättert und euch an all die schönen Momente erinnert.

    Ich wünsche euch viele dankbare und glückliche Momente.

     

     

Kommentare

2 Kommentare
  • TrafalgarLaw03
    TrafalgarLaw03 Ich führen seit einiger Zeit auch ein Dankbarkeitstagebuch :) ich bin durch das Buch "Stell dir vor, du wachst auf" von Michael Kurth drauf gekommen und das ist echt eine tolle Sache! Irgendwann bist du dann schon automatisch für Dinge dankbar, ...  mehr
  • Cookie
    Cookie Danke für diesen superschönen Start in den Adventskalender! In meinem Bullet Journal habe ich auch für jeden Monat eine Seite, auf der ich für jeden Tag etwas notiere, wofür ich dankbar bin. Es ist total schön, sich diese Liste am Ende des Monats noch mal...  mehr