Berichte

Honig gegen Wilderei

  • Tansania besitzt eine der ökologisch wichtigesten Regionen der Welt: Selous.

    Neben dieser weitgehend unberührten Artenvielfalt herrscht jedoch große Armut bei den Menschen ringsum. Unterstützung muss her um diese Vielfalt zu bewahren und den Menschen zu helfen. Eine Unterstützung, die die sie ernährt, aber davon abhält die natürlichen Ressourcen in der letzten großen Wildnis zu zerstören.

    Beim WWF lautet diese: Honig.

    Mit der Finanzierung von Bienenkisten kann man nämlich der Naturausbeutung und der Wilderei entgegenwirken. und das funktioniert so:

    Nachdem die Bienenschwärme vom Wachs in den Kisten angelockt werden, bauen sie dort ihre Waben. Dieses nachhaltige Imkern sorgt dafür, dass zum Einen kein wilder Honig gesammelt wird und ganze Bienenvölker zerstört werden und zum Anderen beugt man so Mensch-Tier-Konflikten vor, wo gerade bei der Begegnung zwischen Dickhäuter und Mensch das Tier oft den Kürzeren zieht. Denn Elefanten haben Angst vor Bienen, das Summen schreckt sie ab und auf die Stiche reagieren sie. Wenn man die Bienenkisten also geschickt aufstellt, lassen sich damit große Gebite vor Elefantenherden schützen. Gleichzeitig schaffen die Bienenkisten natürlich auch eine alternative Einkommensquelle für die Menschen vor Ort.

    Um Selous Natur zu erhalten und noch mehr Kisten bauen zu können, schult der WWF außerdem die Einwohner in der Bienenzucht und im Kistenbauen (aus nachhaltigem Holz). Das fördert hinzukommend die ökologische Verbesserung der Landwirtschaft, da die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen sichergestellt wird.

    Denn der Schutz dieses wichtigen Ökosystems kann nur mit der lokalen Bevölkerung geminsam entstehen.

     

    Quelle Text: https://www.stopp-wilderei-weltweit.de/selous-honig-gegen-wilderei/

    Bild Tansanias wachsende Bevölkerung benötigt alternative Einkommensquellen © Astrid Dill / WWF


    ?

Kommentare

1 Kommentar