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Zwillinge in Dzanga-Sangha!

  • Fantastisch!

    Zum ersten Mal wurden bei einer Gorilla-Gruppe des WWF Zwillinge geboren! Die stolzen Eltern Malui (Mutter) und Makambo (Vater) hatten also gleich doppeltes Glück. Und der ganze WWF feiert mit, denn: Das WWF Büro in der Zentralafrikanischen Republik arbeitet bereits seit 16 Jahren mit Westlichen Flachlandgorillas, um diese seltengewordene Art zu erforschen und zu schützen. Im Rahmen dessen wurden vier Gruppen á 8-10 Individuen über Jahre hinweg an die Menschen gewöhnt. Durch diese glücklichen Umstände gewährten die Gorillas dem WWF kurze Einblicke in ihr Babyglück:

    Und jetzt seid ihr gefragt!

    Aktuell könnt ihr noch bis zum 1. März auf der WWF Seite über die Namen der zwei Rabauken abstimmen. Die Namensvorschläge stammen von den indigenen BaAka-Mitarbeitern des Gorilla-Programms und sind allesamt Pflanzennamen. Wenn du also für Namen wie Inganda und Inguka oder Mokombo und Mosokpo abstimmen möchtest, dann klicke hier.

    Die Zukunft der Gorillas in Zentralafrika ist dennoch ungewiss.

    Schwindender Lebensraum, Wilderei und Krankheiten machen selbst den Stärksten zu schaffen. Holzeinschlag, Bergwerke und Palmölplantagen wagen sich immer tiefer in die Regenwälder vor. Und mit ihnen kommen neue Zufahrtsstraßen, die nicht nur Lebensräume zerschneiden, sondern auch Wilderern in die Hände spielen. Erlegte Tiere können so ohne Probleme abtransportiert werden und auf dem nächstgelegenen Markt verkauft werden.

    Der WWF arbeitet unermüdlich daran, die Holzfirmen zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft zu drängen. Straßen und Sägewerke sollen nur außerhalb der Grenzen des Nationalparks errichtet werden. Außerdem werden weitere Ranger ausgebildet, um die Wilderei zusätzlich zu erschweren. Doch auch Krankheiten wie Ebola oder Tuberkulose gefährden den Bestand der Flachlandgorillas. Der WWF hat dafür ein Feldlabor in Dzanga-Sangha eingerichtet, mit dem Ziel Mensch-Tier-Übertragungsrisiken für Krankheiten zu reduzieren, das Impfprogramm voranzutreiben und durch Wilderei (z.B. durch Drahtschlingen) lebensbedrohlich verletzte Tiere zu versorgen.

    Copyrights:

    Bild 1: © Nick Radford / WWF

    Video: © Simon Maurissen / IRSNB / WWF

    Bild 2: © Jabruson

      

     

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