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Das war die Earth Hour 2021

  • Zum 15. Mal hat der WWF zur Earth Hour aufgerufen. Nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt wurden für eine Stunde die Lichter ausgeschaltet. Um 20.30 Uhr Ortszeit galt bei Millionen Menschen auf der ganzen Welt, tausenden Städten und Unternehmen für eine Stunde: Licht aus. Klimaschutz an. Gemeinsam setzten wir so ein globales Zeichen für den Klimaschutz und einen lebendigen Planeten.

    Earth Hour in Berlin © Jörg Fary / WWF

    Während der Earth Hour standen nicht nur Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, Schloss Neuschwanstein und die Dresdener Frauenkirche im Dunkeln. Zu den zahlreichen Rathäusern, Kirchen, Firmenzentralen und Büros kamen außerdem all die Menschen, die die "Stunde der Erde" in den eigenen vier Wänden gefeiert haben. In sozialen Medien teilten sie Bilder vom symbolischen Lichtausschalten für eine lebendige Erde unter den Hashtags #Lichtaus und #EarthHour.

    Die WWF Jugend hatte extra hierfür eine einstündige Extra-Folge ihres Podcasts veröffentlicht. Diese Hörstunde war ebenso musikalisch wie stimmungsvoll - mehrere Aktive aus der WWF Jugend berichten hier u.a. von ihren schönsten Earth Hour Erlebnissen. Wer verstehen will, was die WWF Jugend so besonders macht, sollte sich unbedingt diesen Podcast anhören.

    Worauf wir wahnsinnig stolz sind: 575 Städte und Gemeinden nahmen in Deutschland an der EarthHour teil. Das ein absoluter Rekord: Seit letztem Jahr sind noch mal mehr als 200 dazu gekommen!

    "Mit der Earth Hour zeigen Millionen Menschen auf der Welt, dass wir uns stärker gegen die Klimakrise und für einen lebendigen Planeten einsetzen müssen", sagt Marco Vollmar, Geschäftsleiter Kommunikation und Kampagne beim WWF Deutschland. "Wir sind alle aufgerufen, über die 'Stunde der Erde' hinaus, unseren Teil beizutragen und den Druck auf Regierungen hochzuhalten. Die Earth Hour mit ihrer Rekordanzahl an deutschen Städten unterstreicht, Klimaschutz und der Schutz der Artenvielfalt gehören im Bundestagswahljahr ganz nach oben auf die Agenda."

    Das Kollosseum in Rom verdunkelt sich. © WWF Italien

    2021 ist auch deshalb ein besonderes Jahr, weil die nächste Bundestagswahl ansteht. Der WWF fordert im Bundestagswahljahr, dass das Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien massiv beschleunigt wird. Der Anteil sauberer Energie aus Wind und Sonne muss auf 80 Prozent am Bruttostromverbrauch bis 2030 steigen, damit wir unsere Klimaziele erreichen. Außerdem müssen alle klima- und umweltschädlichen Subventionen endlich abgebaut werden. Wer im Jahr 2021 Regierungsverantwortung in Deutschland übernehmen möchte, muss dies im Wahlprogramm stehen haben.

    Auch in Moskau gingen die Lichter aus. © Darya Morgunova / WWF Russland

    Dunkle Wolkenkratzer auch in den USA © WWF US / Albin Lohr-Jones

    Trotz Corona und der traurigen Tatsache, dass öffentliche Aktionen somit nicht stattfinden konnten, war die Earth Hour auch diesmal überall in der Welt vertreten. Berühmte Bauwerke wie der Eiffelturm in Paris oder die Oper in Sydney wurden verdunkelt. In mehr als 180 Ländern - und somit auf allen Kontinenten - wurden so Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil. Damit ist die Earth Hour die größte Klima- und Umweltschutzaktion.

    Und ihr seid Teil davon! Danke an alle, die mitgemacht haben.

Kommentare

2 Kommentare
  • lenalotta
    lenalotta Sie war so großartig, diese Rekord-Earth Hour! Ich kann allen, die die Earth Hour nicht mit unserem Hörprogramm verbracht haben, nur wärmstens ans Herz legen, es nachzuhören! Marcel hat den Podcast auch im Text verlinkt.
    29. März - 2 gefällt das
  • SteffiFr
    SteffiFr Die Bilder sind beeindruckend! Nächstes Jahr vielleicht wieder live bei uns vor Ort, Gänsehautfeeling, wenn das Licht an Rathaus, Münster etc. aus geht und man für eine Aktion zusammen kommt.
    29. März - 1 gefällt das