Berichte

WWF greift Empfehlungen der Pillay-Kommission auf

  • Heute hat der WWF einen Bericht veröffentlicht, um Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen im Umfeld von WWF-Projekten aufzuklären. Eine unabhängige Kommission bestätigt darin, WWF-Mitarbeiter*innen waren nicht an Menschenrechtsverletzungen beteilig. Wir danken der ehemaligen UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Richterin Navanethem Pillay, dem Menschenrechtsexperten Prof. John Knox sowie der Naturschutzexpertin Prof. Kathy McKinnon für ihre umfangreiche und wertvolle Arbeit.

    Dass es zu Menschenrechtsverletzungen im Umfeld von Naturschutzprojekten kam, bewegt uns sehr. Menschenrechte sind die Grundlage unserer Arbeit. Naturschutz ist nur mit den Menschen vor Ort erfolgreich und zukunftsfähig. Der Bericht hält fest, dass die beschuldigten Ranger von Regierungen beschäftigt wurden, nicht vom WWF. Kritisch wird angemerkt, dass der WWF die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten innerhalb seines globalen Netzwerks nicht konsequent genug umgesetzt hat.

    Wir werden die Empfehlungen der Kommission aufgreifen, zusätzlich zu den Maßnahmen, die bereits ergriffen wurden. Dazu zählen Vor-Ort-Trainings und die Implementierung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten bei Zusammenarbeit mit staatlichen Partnern vor Ort.

    Seit März 2019 arbeiten wir in Deutschland mit Markus Loening, dem ehemaligen Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, und seinem Team. Sein Bericht aus dem vergangenen Jahr enthielt 12 Empfehlungen zur Verbesserung unserer Prozesse. Sieben haben wir bereits umgesetzt.

    Hier findet ihr den Bericht im Original. Außerdem zusammengefasst, was die Kommission zusammengetragen hat und was das für den WWF bedeutet.

     

    Foto: Patrouille in Selous © Greg Armfield / WWF

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