Berichte

Die Zukunft liegt auf der Straße

  • Anfangs nannte er es eine kleine Spinnerei, jetzt ist es ein riesiges Projekt.
    In einer kleinen Garage fing alles an. Julie und Scott Brusaw waren sich einer Meinung, wieso sollten nicht überall dort, wo heutzutage noch Straßen sind, nicht irgendwann in der Zukunft Solarzellen liegen?
    „Und wo fahren dann die Autos?“, dachte sich manch einer, doch genau das wollte das Ehepaar herausfinden. Sie hatten die Vision von einer Straße aus Solarzellen, die Häuser sowie Elektro- Autos mit Strom versorgen könnte. Manche Menschen fanden diese Idee genial, andere hielten sie für verrückt.
    Doch mit einer Crowdfinding Champagne schafften Sie es mehr als 40.000 Menschen zu überzeugen und sammelten somit das notwendige Geld um ihr Aktiozu starten.

                                                   
    Sie entwickelten für die Straße ein besonderes Glas, das professionell getestet wurde und auch bestand. Dieses Glas besteht hauptsächlich aus recycelten Stoffen. Genauso wie mit dem Glas versuchen sie auch die restlichen Bestandteile so weit wie möglich zu recyceln.
    Ihre Idee befasste sich allerdings nicht nur mit umweltfreundlicher Energie.
    Sie hatten außerdem viele weitere Fakten mit bedacht.
    Somit bauten sie eine Art Heizung in die Straße, somit ist das Fahren im Winter viel sicherer.
    Genauso ist das Profil der neuartigen Straße, viel sicherer, da die Autos mehr halt haben.
    Die einzelnen Solarzellen sind außerdem mit LEDs bestückt, die Straßenschilder ersetzen können und vor allem vor Wild oder Gegenständen warnen, die sich auf der Straße befinden.

                                
    Die Straße gewährt also viel mehr Sicherheit und gleichzeitig, gewinnt man durch sie saubere Energie.
    Das Ehepaar berechnete, dass der Us-Staat drei mal mehr Energie erhalten könnte als jetzt,wenn alle Straßen aus Solarzellen bestehen würden, allerdings sind die Kosten dieser Straße auch drei mal so hoch.
    Doch mit einer Solarstraße kann der Staat zusätzlich Geld verdienen, was mit herkömmlichen Straßen nicht möglich ist.
    Der erste Prototyp wurde fertig und nun befindet er sich auf einem Parkplatz in Idaho, im Nordwesten der USA und versorgt schon seine Umgebung.
    Bisher bestehen 69% des 40 Quadratmeter großen Parkplatz aus Solarzellen, doch in der Zukunft sollen es 100% werden.

     Auch in den Niederlanden fasste diese Idee schon Fuß. Somit baute die Gemeinde Krommenie eine Solarroad für Fahrräder.
    Diese versorgt bisher schon drei Haushalte.
    Die Straße kostete den Staat 3 Millionen Euro, allerdings werden sie dieses Geld in 15 Jahren, durch die Straße wieder einnehmen.

                               

    Somit erfand dieses Ehepaar eine revolutionäre Straße, die einiges verändern kann!

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/strassen-mit-solarenergie-amerikaner-starten-crowdfunding-a-974492.html

    http://www.sueddeutsche.de/auto/solarradweg-in-den-niederlanden-lass-die-sonne-in-den-beton-1.2185592

Kommentare

4 Kommentare
  • johannesS, Pferdefreak, und Hummelelfe gefällt das
  • Luke24
    Luke24 Das hört sich ja recht vielversprechend an.

    Leider werden jedoch Ausgaben, die sich erst in einigen Jahren rentieren, häufig mit weniger Ehrgeiz verfolgt ...
    Wie sieht's denn mit den Kosten für Wartung aus? Liegen dir da auch Informationen vor?
    12. Dezember 2015
  • TaraWon
    TaraWon Das wissen sie bisher noch nicht. Es ist so dass das Material sehr robust ist und viel aushält, jedoch ist es nicht sicher wie lange die Straßen halten und was für belastungen sie genau aushalten. Das wird allersdings an dem Parkplantz und dem Fahrrad weg...  mehr
    12. Dezember 2015
  • Line
    Line Was für eine grandiose Idee! Ich hatte vor kurzem erst von Straßen gehört, die aus recycling Kunststoff hergestellt werden. Aber auch das befand sich noch am Anfang der Entwicklung und ich hab es auch leider aus den Augen verloren. Wenn de...  mehr
    12. Dezember 2015
  • B0uld3r
    B0uld3r Es ist immer schön von so tollen Innovationen zu hören, in diesem Sinne: Danke für diesen Bericht!
    Bei mir sind übrigens deine Bilder nach rechts verrutscht, ist das nur bei mir so?
    14. Dezember 2015