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Werde Teil der Jugenddelegation für biologische Viefalt! Jetzt bewerben!

  • Dank der biologischen Vielfalt leben die fantastischsten und kuriosesten Wesen auf unserem Planeten. Jedes von ihnen hat seinen Platz im weltweiten ökologischen Gefüge und ist schlichtweg ein Wunder der Natur. Aber diese Vielfalt ist durch zahlreiche Faktoren bedroht und mit ihr das Leben auf unserer Erde. Du kannst Dich jetzt aktiv dafür einsetzen, unsere biologische Vielfalt zu schützen!

    Die Völkergemeinschaft hat erkannt, dass das Problem sehr komplex ist und nicht durch isolierte Naturschutzaktivitäten gelöst werden kann, sondern weltweite Zusammenarbeit erfordert. Deshalb wurde die Biodiversitätskonvention oder das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) geschaffen und auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) 1992 in Rio de Janeiro beschlossen. Die CBD ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen souveränen Staaten. Inzwischen ist das Übereinkommen von 193 Vertragsparteien unterzeichnet und auch ratifiziert worden. Die Mitgliedsstaaten haben sich das Ziel gesetzt, die Vielfalt des Lebens auf der Erde zu schützen, zu erhalten und deren nachhaltige Nutzung so zu organisieren, dass möglichst viele Menschen heute und auch in Zukunft davon leben können.

    Im vergangenen Jahr fand die Konferenz zur Biologischen Vielfalt in Südkorea statt. WWF Jugend Mitglied Anais war dabei und hat als Teil der Jugenddelegation auf die Verhandlungen eingewirkt. Ihre Erlebnisse könnt ihr hier verfolgen (Voice for BioDiv, Einsatz für die Vielfalt, We're just getting started, Zukunft verhandelbar?)

    Und nun habt auch ihr die Möglichkeit, euch für die nächste Jugenddelegation der Konferenz für Biologische Vielfalt zu bewerben! Egal ob im tiefsten Regenwald, im Hochgebirge oder am Grund des Meeres: Gemeinsam mit der Jugenddelegation trittst Du für den Schutz Biologischer Vielfalt und damit der Grundlage des Lebens ein!

    Zwischen Februar und Dezember 2016 wird ein Team von sechs jungen Menschen gemeinsam...

    * auf einer Klausurwoche und zwei Seminaren im Themenbereich  (Wissensvermittlung zu internationaler Umweltpolitik und den Vereinten Nationen und UN-System und internationale Politik) sowie Kampagnen- und Pressearbeit durch Expert*innen und Referent*innen fit gemacht,

    * sich im Sommer in Deutschland durch Aktionen, Redebeiträge, Blogs und Workshops für Biologische Vielfalt einsetzen,

    * die UN-Konferenz zum Thema Biologische Vielfalt in Mexiko im Dezember 2016 besuchen und sich vor Ort zusammen mit jungen Menschen aus aller Welt mit Aktionen und Pressearbeit für den Schutz Biologischer Vielfalt engagieren.

    Mitglieder der Jugenddelegation für Biologische Vielfalt…

    * sind zwischen 18 und 27 Jahren alt,
    * kennen sich im Themenbereich biologische Vielfalt gut aus,
    * sprechen konversationsfähiges Englisch,
    * engagieren sich ehrenamtlich in einem Jugendverband (von Vorteil),
    * sind bereit, über den Zeitraum des Projektes an Seminaren (25.-28.2.2016 in Königsfeld bei Bamberg, 8.-10.4.2016 in Winsen (Aller) bei Hannover, 15.-19.9.2016 auf der Ostseeinsel Vilm) und der UN-Konferenz (31.11.-20.12.2016 in Cancún, Mexiko) teilzunehmen sowie sich auf Jugendveranstaltungen für das Thema einzusetzen.


    Die Jugenddelegation der letzten Konferenz in Südkorea!

    Du willst auf jeden Fall dabei sein und das politische Parkett rocken? Dann bewirb Dich jetzt bei der Naturschutzjugend um einen der sechs Plätze in der Jugenddelegation! Eine einzigartige Chance!

    Wenn du dabei sein möchtest, bewirb dich bis zum 17. Januar 2016 mit einem aussagekräftigen Lebenslauf und einem Motivationsschreiben auf Englisch zu folgenden Fragen:

    * Was bedeutet dir biologische Vielfalt?
    * Welche Themen des Übereinkommens für biologische Vielfalt findest du besonders spannend?
    * Wie würdest du als Teil der Jugenddelegation junge Menschen in Deutschland für den Schutz biologischer Vielfalt begeistern?

    Sende die Unterlagen an Eva Ressel, E-Mail: eva.ressel@nabu.de

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    Bilder: © Anais Sloman / WWF

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