Berichte

Mein WWF Jugend-Weg

  • Als ich mich im Mai 2009 in der WWF Jugend-Community registriert habe, wusste ich noch nicht, welche Auswirkungen dies auf mein Leben haben wird. 6 Jahren später kann ich sagen (hätte ich jedoch auch schon eher sagen können ;), dass das eine richtige Entscheidung war und ich diese Entscheidung zu keiner Zeit bereut habe.

    Nun habt ihr hier die Chance, mich auf einer Kurzreise durch meine 6 Jahre WWF Jugend zu begleiten.

    Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich nicht in die Community als "Young Panda" hineingewachsen. Ich bin durch ein Kampagnenplakat auf den WWF aufmerksam geworden. Nach einer kurzen Recherche, was der WWF ist und wofür dieser kämpft, habe ich mich zum Newsletter angemeldet. Kurze Zeit später kam die Nachricht, dass die WWF Jugend online geht. Noch war die Community klein und ruhig, dennoch hatte sie etwas, was mich zum Bleiben bewegte. – Das Etwas werden wohl Marcels Berichte gewesen sein. Diese hatten die Themen des WWF Newsletter, doch fand ich diese besser aufbereitet, als die Texte im Newsletter selbst. Daher habe ich mich vom Newsletter abgemeldet und bin in der Community geblieben. Marcel, daher kommt der Sport. Ich fand deine Berichte gut und besser als die im Newsletter, nur die wenigen (entdeckten) Schreibfehler nervten mich :D

    Innerhalb der ersten Monate startete die erste Aktion – das 2015-Experiment. Das Ziel war, eine Woche lang auf seinen Energiebedarf zu achten und diesen bestmöglich zu reduzieren. Während des Experiments habe ich mir wohl das erste Mal mehr Gedanken über das Thema "Energie" gemacht. Wie es mir in der Woche erging, erfahrt ihr in meinem "Experiment-Tagebuch".

    Licht

    Nach dem Experiment glaubte ich, dass die WWF Jugend etwas bewegen könnte. Somit habe ich eine Aktionsidee veröffentlicht.

    Die Idee der Fahrradstaffel war geboren. Doch damals hatte ich noch keine Ahnung, wie eine Aktion geplant wird, und die Reaktion der Community war nicht groß. So wurde die Idee erst einmal vergessen. Doch eines Tages fand Maurice diese Idee und übernahm das Ruder. Wir gründeten ein Team, welches das Projekt realisieren würde. So konnte 2011 der Testlauf starten. Ein Jahr später – 2012 – radelte die Community durch ganz Deutschland von Flensburg bis Freiburg.

    Die Staffel hatte einen Begleiter, Patrick. Er durchquerte mit uns Land und Natur, weder die sonnigsten noch die verregneten Sommertage machten ihm was aus. So schaffte er den gesamten Weg von Flensburg bis nach Freiburg – was wohl bemerkt über 1300 km sind – in 26 Tagen.

    Panda Patrick

    Auf der Kampagnenseite gibt es viele spannende Berichte, was auf der Tour passierte. Wenn ihr also Interesse habt, schaut vorbei!

    Dann wurden auch schon die Aktionsteamer ins Leben gerufen. Ich wollte mich nicht als Aktionsteamer bewerben, denn wirklich überzeugt war ich nicht von mir. Doch Marcel hat mich doch überzeugt, sodass ich mich anmeldete und Aktionsteamer wurde. Doch was sind eigentlich ein Aktionsteamer? – Aktionsteamer sind normale Mitglieder aus der Community, die bereits Erfahrungen bei der Organisation von Aktionen gesammelt haben. Jeder, der bereits versucht hat eine Aktion vor Ort zu organisieren, kann mir sicherlich zustimmen, dass dies nicht immer so einfach ist, wie man am Anfang denkt. Doch zusammen können Erfahrungen, aus den man viel lernt, ausgetauscht werden. Aufgaben können verteilt werden. Dies ist aus mehreren Gründen wichtig. Zum einen verringert sich der Aufwand für den Einzelnen, zum anderen hat man mehrere Meinungen und Ideen. Somit entwickelt sich Idee besser. – Als Aktionsteamer habe ich die Gelegenheit erhalten, mehr über den WWF zu erfahren und natürlich mehr über Organisationen und Planung von Veranstaltungen zu lernen. – Dafür vielen Dank!

    Doch die Aktionsteamer sind auch dafür da, euch bei euren Aktionen zu unterstützen. Wenn ihr also ein Thema habt, was euch am Herzen liegt und ihr dieses Thema unter die Leute bringen möchtet, könnt ihr euch gern an die Aktionsteamer wenden. Hier wäre es schön, wenn ihr vielleicht schon einen Ansatz habt, wie man das Thema gut rüber bringen kann (Aktion). Dies ist aber natürlich kein Muss, dies kann auch im Gespräch entwickelt werden. In der Aktionsteamer-Gruppe ist für eure Ideen Platz.

      Richtig einsetzen

    Etwas Schönes an der Community ist auch, dass man auch anderen Umweltverbänden zugehörig sein darf. Es gibt keine Grenze zwischen den verschiedenen Umweltverbänden. Dies ist ja auch gut, denn die Verbände haben die gleichen Ziele. Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte: So nimmt die WWF Jugend auch an anderen Aktionen, wie die Silent Climate Parade, Berlin tuet was, Ökofete, autofreie Sonntage, …, teil, oder auch an der Aktion der TrashBusters der NAJU. So haben wir für diese Aktion ein TrashOmeteR gestaltet, welches uns anzeigte, wie viel Müll wir in der Aktionswoche gesammelt haben. Unglaublich, wir haben zusammen fast 100 kg Müll aus der Natur entfernt und entsorgt. Die Müllsammelaktion hatte uns gepackt, so organisierten wir darauf hin die deutschlandweite Aktion "CLUE".

    TrashOmeteR

    Am Anfang des Jahres ging es mit der Plastik-Pause weiter. Diese Aktion hat den Charakter der ersten Aktion, an der ich in der WWF Jugend teilgenommen habe – einem Experiment. Doch diesmal sollte ich nicht nur Teilnehmer sein, dieses Mal sollte ich einiges mitorganisieren. Wie ich die Planung der Aktion erlebt habe, erfahrt ihr in meinem Bericht mit dem Blick hinter die Kulissen.

    Plastik-Pause

    Das sind einige meiner errungenen und erlebten Meilensteine in der WWF Jugend. Es ist einfach schön zu sehen, wenn der erbrachte Einsatz für Umweltschutz Früchte trägt. Dabei können die Früchte entweder die Form einer Ananas haben, oder sich bei der Verwendung eines entworfenen Logos, die Teilnahme vieler Experimentfreudiger an einer selbst organisierten Aktion, die Ausarbeitung einer Idee zur Aktion, ... zeigen. Aber auch die Früchte anderer schmecken. So wurde gesungen, geschwärmt, aufgeforstet und gelebt. In 6 Jahren WWF Jugend wurden viele verschiedene und großartige Aktionen realisiert! Aber auch die "Freizeitaktionen" kommen in der Community nicht zu kurz und tragen zudem auch ab und zu ein paar neue Früchte. Auf jeden Fall sind die Treffen gut um neue Freunde kennenzulernen und alte wieder zu sehen. – Es ist schön ein Teil der WWF Jugend zu sein und in der Gruppe etwas bewegen zu können!

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