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Tierversuche an Affen in Deutschland

  • Ein verstörter Affe mit einem implantierten Metallbolzen und Elektrodenkammer sitzt in seinem kleinen Käfig in einem Tübinger Versuchslabor. Seit Jahren werden dort die Hirnaktivitäten von Rhesusaffen untersucht, um mehr übere ihre neurologischen Fähigkeiten herauszufinden. Jedoch handelt es sich hierbei um eine reine Neugierdeforschung, weil die Ergebnisse nicht der Entwicklung von Medikamenten oder der Erkenntis über unser menschliches Gehirn dienen. (ohne Versuche für Meidkamente oder Weiteres zu legitimieren). Dies ist das Fazit mehrere Veterinäre, die diese Versuche als Außenstehende bewertet haben.

    Auch sind die Versuche nicht ohne Qualen. Die Rhesusaffen müssen über viele Stunden auf einen extra angefertigten Stuhl sitzen, während ihr Kopf die ganze Zeit fixiert ist. Wenn der Affe einen bestimmten Hebel loslässt, löst sich ein Tropfen Saft und er kann trinken. Ansonsten werden dem Rhesusaffen über den Tag keine Flüssigkeiten zur Verfügung gestellt. Natürlich versucht der Affe alles zu unternehmen, um an die Flüssigkeit zu kommen und wird dabei einer permanenten Stresssituation und Schmerzen ausgesetzt. Schließlich ist sein Kopf fixiert und die Tiere sind stark durstig. Während des gesamten Versuches werden dann die Gehirnströme gemessen.

    Doch in Tübingen werden die Tierversuche nicht von irgendeiner unseriösen Ramsch-Organisation durchgeführt, sondern von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Einer der angesehensten Institutionen in der Grundlagenforschung weltweit. Genau deshalb ist die Politik auch mit ihrer Kritik verhalten, weshalb selbst der Grüne Oberbürgermeister Tübingens glaubt, dass die Aufnahmen von Tierschützern manipuliert worden sind und folgt damit ganz der Stellungnahme der MPG. Nur stellt sich die Frage, wie die Aufnahmen gestellt werden konnten, wenn die Tiere, unerreichbar für die verdeckten Filmer, in ihren Käfigen waren.

    So langsam muss aus meiner Sicht ein Ruck durch die Köpfe gehen, damit erkannt wird das dieses sinnlose Tierleiden verboten gehört und die Politik Konsequenzen einleitet. Schließlich ist die Forschung kein ethik-freier Raum. Stoppt die Tierversuche deutschlandweit, denn Tübingen ist nicht der einzige Ort. Lasst uns dafür sorgen, dass es nur noch fröhliche Rhesusaffen wie auf diesem Bild - Glückliche Rhesusaffen in freier Wildbahn.

     

     

     

     

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