Berichte

Das Leben in der Tiefsee

  • Es ist dunkel es ist kalt und kein Lebewesen der ‘Oberen Welt‘ traut sich freiwillig in diese Gewässer, doch es gibt Leben da unten.

    Der Boden der Tiefsee bedeckt 151 Mio. km² der Erdoberfläche. Dies sind 41% der von den Ozeanen eingenommenen Fläche und 29,5% der Erdoberfläche.


    Heiße Quellen (Hydrothermalquellen) wurde im Jahr 1977 zum ersten Mal entdeckt. Mit der Entdeckung der heißen Quellen wurde auch das Leben an ihnen entdeckt. Diese Tiere und Pflanzen beziehen ihre Überlebensenergie nicht, wie andere Lebewesen, aus dem Sonnenlicht, sondern aus Bakterien, welche in ihnen selber vorkommen und diese beziehen ihre Nahrung aus den Sulfiden des hydrothermalen Wassers. Ganz ohne Sonnenlicht, also auch ohne Photosynthese, können diese Lebewesen dort überleben und sich fortpflanzen.
    Die Tiefseebeginnt da, wo kein Licht mehr hin reicht. In etwa 200m tiefe wird es nur durch die flüchtigen Blitze der Tiefseebewohner hell. Bei einer konstanten Wassertemperatur von 4°C geht das Leben hier eher gemächlich und langsam voran, denn der Wasserdruck ist hier sehr hoch und nur für wenige gelingt hier das Leben. Daher haben die meisten Lebewesen hier eine Gelatine artige Struktur.
    Durch den hohen Druck gibt es hier kaum Leben. Wenn man sich mal vor Augen hält, dass im Meer ca. 5kg Lebewesen pro Quadratmeter existieren und auf den Böden des Kontinentalschelfs nur noch 200g pro Quadratmeter, leben im gesamten Meer schon mal mehr Lebewesen, als an Land. Auf den Böden der Tiefsee jedoch ist die Zahl auf 1mg pro Quadratmeter gesunken.
    Die Nahrung beziehen die Tiefseebewohner aus Kadavern der ‘Oberen Welt‘ oder aus den kleineren Lebewesen der ‘Unteren Welt‘. Die Nahrung hier ist sehr gering und daher sind die Tiere hier auch an extreme Lebensbedingungen angepasst. Licht und Nahrung ist knapp, dennoch leben diese Tiere lange und haben ihren eigenen Jagt stiel entwickelt. Der sogenannte Anglerfisch benutzt eine ‘Angelleine‘ um seine Opfer an zu locken, dazu macht er in seiner ‘Angel‘ das Licht an und aus um seine Opfer zu verwirren und an zu locken. Er selber leuchtet nicht wie seine anderen Tiefseekollegen und absorbiert jeden Lichtschimmer, er ist mit seinen Schuppen und so zu sagen unsichtbar.
    Seit 1929 versuchen wir nun das Leben in der Tiefsee zu untersuchen und bis jetzt haben wir noch nicht mal die hälft entdeckt.

    Wie viele Geheimnisse bürgt sie noch vor uns und wie viele unbekannte Lebewesen sind noch zu entdecken? 
     

    Der Bericht wurde weiter geführt;-)

    http://www.wwf-jugend.de/index.php?id=113&article=963

     

Kommentare

3 Kommentare
  • Bienenkoenigin
    Bienenkoenigin Ich hab darüber mal eine Doku gesehen! Total fazienierent diese Tiere!
    Aber ich selber würd mich glaube ich NIE trauen da runter zu tauchen =D
    toller Bericht ;)
    Viele Grüße
    die Bienenkönigin
    12. Februar 2010
  • Julia
    Julia Vielen Dank für Deinen Artikel! Das Leben in der Tiefsee ist wirklich aufregend - sehr skurile Lebewesen! Wenn ihr noch mehr erfahren wollt: http://www.wwf.de/themen/meere-kuesten/tiefsee/
    12. Februar 2010
  • Linda
    Linda Toller Bericht! Ich bin schon sehr fasziniert von diesen Tieren und ich bin gespannt, was sich da unten noch so rumtreibt.
    12. Februar 2010