Berichte

Olympia-Schande; Canada und Robben

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    Die Blicke der gesamten Welt richten sich derzeit aus das Land Canada, welches die olympischen Winterspiele austrägt. Heute ist die Eröffnungsfeiern, morgen finden die ersten winderlichen Disziplinen statt. Durch die weltweit gesteigerte Aufmerksamkeit besitzt es jede menge Verantwortung vor der gesamten Weltöffentlichkeit. Dem entsprechen hoch stehen auch die Ansprüche, die zum Beispiel die europäische Union an das Land gestellt hat, vor allem im Bezug auf das Handeln mit Robbenprodukten. Denn das Europaparlament hat am 5.Mai.2009 mit eindeutiger Mehrheit beschlossen, dass der Import von Robbenprodukten innerhalb der EU verboten ist.

    altDie Frage lautet: Warum schlachtet Kanada Robben bzw. Warum lässt die kanadische Regierung dies überhaupt zu? Trotz den Maßnahmen, zum Beispiel die der EU, erlaubt die kanadische Regierung weiterhin den Robbenjägern hunderttausende der sanftmütigen Lebewesen zu erschlagen und zu häuten. Diese Robbenmasakar lohnt sich allerdings nur, weil eine so große Nachfrage an Robbenpelz besteht. 

    Vorgehensweise der Jäger: Die Methoden der Jäger sind oftmals recht simple und brutal: Sie stechen mit ihren Haken oftmals in Augen, Wangen und Münder der Tiere damit das abgezogenen Fell nicht ,,zerstört´´ wird bzw. Löcher aufweist. Die häufigsten Waffen der Jäger sind die ,,Hakapiks´´, mit denen sie dann den Schädel des Tieres einschlagen. Manchmal stellen sich einzelne Tiere Tot , wobei sie dann lebendig gehäutet werden. Diese Methoden an Robben sind barbarisch, jedoch gilt die Grausamkeit generell der gesamten Pelzindustrie. Egal ob es sich um den Tot durch Elektroschock bei Nerzen oder das zerschmettern des Brustkorbes der Füchse in Fallen handelt. 

    Jedes Jahr werden über 200.000 noch sehr junge Robben geschlachtet. Sie werden Sekunden nach dem zu verursachenden Tot der Jäger, manchmal noch bei lebendigem Leibe gehäutet. Der ,,nackte´´ Körper wird auf den Eisschollen zurückgelassen. Jedes Jahr richten sich viele Tierschutzorganisationen gegen die kanadische Regierung, doch die Reagiert nur mit fadenscheinigen Ausreden auf die Empörung. 

    Hier nun einige Wahrheiten dazu: 1. Die Robben sind nicht für die schwindenden Kabeljaupopulationen verantwortlich. Die Überfischung erfolgt durch den Menschen und dessen Habgier. Sämtliche Forschungen belegen, dass Kabeljau nur einen winzigen Teil der Nahrung der Robben deckt. Viele Fischer sehen die Robben lediglich als Konkurrenten im Fischfang. 2. Die Robbenjagd sichert den Uhreinwohnern nicht ihren Lebensunterhalt. Sie bringt den Fischern nur weitere Profite. Nur 1/20 des Einkommens eines Fischers stammt aus der Robbenjagd.

    2005 wurden 320.000 Robben zum Schlachten freigegeben. 2006 wurde auf 325.000 Individuen angehoben. Die Regierung rechtfertigte sich mit den Angaben, dass die Populationen ,,aufgeblüht´´ seine. Jedoch geht man davon aus, dass diese Zahlen weit überschritten werden wegen den geringen Kontrollen.

    Quellen: http://www.peta.de/web/olympiaschande2010.2293.html ; http://www.peta.de/web/das_abschlachten.135.html ; http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/robbenschlachten_steht_bevor/ ; http://www.robbenschutz.de/

     

Kommentare

7 Kommentare
  • Gerry
    Gerry Noch besser ;)
    http://e-activist.com/ea-campaign/clientcampaign.do?ea.client.id=16&ea.campaign.id=4116
    11. Februar 2010
  • MJ1499
    MJ1499 Kanada schreibt man mit K(Zeile 1 :P), sonst aber durchaus überzeugend...bei lebendigem leibe gehäutet...nicht schlecht,. die armen tiere...
    11. Februar 2010
  • StrongBad
    StrongBad gut, wir in deutschland müssen natürlich einfach drauf achten, dass wir solche produkte einfach nicht kaufen.

    jedoch finde ich das argument, dass die EU es verboten hat, nicht sehr schlagkräftig, da ja kanada wie jeder weiß relativ wenig mit der EU...  mehr
    12. Februar 2010
  • greensara
    greensara Was ihr auch tun könnt, schreibt einen Brief gegen das Robbenschlachten usw.

    Botschaft von Kanada
    Herr Dr. Peter Boehm
    Leipziger Platz 17
    10117 Berlin
    12. Februar 2010