Berichte

Sherpas - Hoch in den Bergen des Himalaya

  • Hallo meine Lieben!

    Heute nehme ich euch mit ins Gebirge mit dem höchsten Berg dieser Erde. Wir reisen ins Himalaya-Gebirge und hin zum Mount Everest, der immer noch eisern seinen Titel als höchster Berg dieser Erde verteidigt: Er misst stolze 8848 Meter.

    Aber eigentlich dreht es sich gar nicht um den Giganten aller Berge, sondern um das Volk, das hier im Gebirge quasi zu Hause ist. Die Sherpas, dessen Volksname sich aus zwei tibetischen Wörtern zusammensetzt. Zu einen "shar", Volk und zum anderen "wa", Osten. Also, die Sherpas sind ein Volk des Ostens, das sich in 18 Clans geteilt hat. Der Name der Clans ist gleichzeitig der Familienname. 

    10. 000 von den etwa 35. 000 Sherpas lebt hoch oben im Himalaya, in einer Höhe zwischen 2600 und 4300 Metern. Nur wenige Pflanzen und Tiere halten die dünne Luft tatsächlich aus, zu den Robusten gehören der Yak und die Kartoffel. Der Yak ist für die Sherpas überlebenswichtig. 70 Prozent Nepals sind so gebirgig, dass keine Straßen gebaut werden können, alles wird auf dem Rücken der Menschen oder Yaks transportiert.

    Eine Sherpa-Familie

    Eigentlich sind die Sherpas ein Paradebeispiel, Männer wie auch Frauen sind gleich hoch angesehen. Die Kindererziehung, die Arbeit auf dem Feld, alles wird aufgeteilt. Yak sind das wertvolle Gut der Sherpas. Aus ihrer Wolle wird Kleidung gewonnen, aus dem Leder, Schuhe. Der Yak ist das Lasttier, das schwere Lasten über weiten Entfernungen trägt. Yakmilch wird zu Butter und Käse verarbeitet oder, ganz schlicht, mit Tee getrunken. Der Käseverkauf an Touristen, macht die Käseherstellung mittlerweile zur einer expandierenden Branche.

    Sherpas sind in besonderer Weise als Bergführer bekannt. Viele Touristen haben sie schon auf den Mount Everest begleitet. In ihren Dorfläden verkaufen sie Bergsteigersachen und auch ihren Yakkäse. Vor einer Expedition ins Gebirge beten sie zu den "puja", den Berggöttern, um eine sichere Rückkehr.

    Die Sherpas sind Buddhisten. Viele sind Mönche geworden und leben ganzjährig im Kloster, um zu beten. Dieses Volk ist keineswegs nur im Himalaya vertreten, es lebn auch Sherpas in Tibet, Bhutan und Indien. Ihre Sprache ist ein tibetischer Dialekt.

    Ich hoffe euch hat die Reise in die Berge des Himalaya gefallen!

    Text: Lara Hagedorn (RichardParker)

    Textquelle: "Menschen dieser Welt", DK

    Bildquellen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mount_Everest#/media/File:Everest_North_Face_toward_Base_Camp_Tibet_Luca_Galuzzi_2006.jpg

    http:/de.wikipedia.org/wiki/Sherpa#/media/File:Sherpa.jpg

Kommentare

3 Kommentare
  • Sunlight
    Sunlight Sehr schön :) Mich fasziniert die Himalayaregion sehr und insbesondere das Zusammenspiel von Glück, Armut und Spiritualität, das die Menschen dort auszeichnet, beeindruckt mich. Ich glaube, wir können viel von diesen Bergvölkern lernen (so wie Du es auch ...  mehr
    17. März 2015
  • KikiFi
    KikiFi Klingt als lebten die Sherpas noch in einer ganz anderen Welt. Eine faszinierende Vorstellung! Danke für diesen spannenden Bericht.
    18. März 2015
  • Ria2000
    Ria2000 Echt spannend! :) Ich finde das Himalaya echt cool, ich hab letztes Jahr in Geo auch mal nen Vortrag drüber gehalten, die ganze region dort ist echt toll! :D
    20. März 2015