Berichte

ChangeDays - Interview mit Benjamin Glatte

  • Wir alle kennen das: wir sind in einer hitzigen Diskussion über  Umweltschutz, Klimawandel oder vegane Ernährung und trotz guter Argumente fühlen wir uns danach, als ob wir verloren hätten hätten, nicht standhaft genug waren und uns die Worte im Mund umgedreht wurden.
    Mit der Zeit wurde ich auch in solchen Diskussionen gelassener und schlagfertiger. Doch gerade bei Themen, die uns auch emotional bewegen ist es wichtig rhetorisch fit und selbstbewusst zu sein.

    Ich freue mich, dass wir Benjamin Glatte bei den Change Days dabei haben. Er ist Alumni von "Jugend debattiert" und wird einen Workshop für euch gestalten.

     


    Lieber Benjamin, was bedeutet Veränderung für dich?
    Auf der einen Seite befindet sich immer alles im Wandel, weil Zeit vergeht. Ob sich wirklich etwas grundlegend ändert (z.B. beim Thema Nachhaltigkeit) hängt für mich deswegen auch stark vom Urteilsvermögen des Betrachters ab, der aus seiner persönlichen Perspektive heraus Zustände untersucht, sie vergleicht und dann angemessen bewertet, ob sich die Dinge genug ändern, um wirklich von Veränderung sprechen zu können.

     

    Du gibst einen Workshop bei den ChangeDays im Sommer.
    Kannst du uns einen kleinen Vorgeschmack geben, was uns dort von dir erwarten wird?
    Ich möchte die gemeinsame Zeit mit Euch dazu nutzen, gute Antworten auf Eure persönlichen Anliegen und Fragen in Bezug auf Rhetorik, Argumentation und Kommunikation in den verschiedenen Kontexten in denen Ihr Euch bewegt zu finden. Dazu könnten gehören: Wie kann ich Überzeugend auftreten? Was heißt es eigentlich gut zuzuhören? Wie kann ich genau anknüpfen und im Gespräch den Überblick behalten? Wie kann ich Argumente gut strukturieren und mein Gegenüber zum Nachdenken anregen? Und was bringt es mir eigentlich, recht zu haben?

     

    Gab es für dich einen bestimmen Impuls, dich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einzusetzen?
    Gegenfrage an mich selbst: Setzte ich mich genug für Nachhaltigkeit und Umweltschutz ein? Ich bin mir da manchmal nicht ganz sicher, schon weil ich in Deutschland lebe und ab und zu im Supermarkt einkaufe. An einen echten Start-Impuls erinnere ich mich nicht - aber das Thema begleitet mich bei fast jeder Entscheidung im Alltag und ich versuche immer wieder, mein Verhalten auch dementsprechend anzupassen.

    Was braucht es deiner Meinung nach, damit Veränderung gelingt?
    Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft, das eigene Verhalten zu Ändern.

    Warum macht du bei den WWF Jugend ChangeDays mit?
    Weil ich es toll finde, dass dieses Format überhaupt existiert und ich mir wünschen würde, dass es so etwas noch viel häufiger gibt.

     

    Was möchtest du der WWF Jugend noch mit geben?
    Ich freue mich auf Euch!

     

    Vielen lieben Dank für das Interview Benjamin. Wir freuen uns auch auf dich! 

    Alle Infos zu den Change Days findest du hier. 

     

     

     

     

     

     

     

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