Berichte

Illegal - na und?

  • So manche Gartenbank ist aus Holz, an dem Blut klebt. Ein großer Teil des nach Deutschland importierten Holzes stammt aus illegalem Raubbau. Dieses Holz wird ohne Rücksicht auf die Natur aus den ursprünglichen Wäldern Afrikas sowie Russlands, Asiens und Südamerikas entnommen. Waldschutz und Nachhaltigkeit werden bei diesem dreckigen Geschäft mit Füßen getreten.

    Für die Exportländer von Holz und Holzprodukten zählt Deutschland zu den wichtigsten Märkten der Welt. Und das wird sich auch nicht ändern, denn Holz bleibt einer der wichtigsten Rohstoffe. Aber es gibt eine Lösung: Ein Nachhaltigkeitssiegel für kontrollierte Holzwirtschaft. Die WWF Jugend war im November in Zentralafrika unterwegs und hat sich dort ein solches zertifiziertes Werk angesehen:

     

     

    Durch den gezielten Einkauf von FSC-Produkten kannst du den Schutz der Wälder unterstützen. Das Siegel wirkt: Rund 15.000 Unternehmen lassen sich jährlich weltweit entsprechend der FSC-Handelskettenrichtlinien überprüfen und zertifizieren. Weltweit werden inzwischen (Stand August 2009) über 115 Millionen Hektar nach den Kriterien des FSC bewirtschaftet. Durch das stetige Wachstum des FSC durch die letzten Jahre hinweg ist das Angebot von FSC-Produkten kontinuierlich besser geworden. Über 20.000 FSC-zertifizierte Holzprodukte – vom Bleistift bis zum Gartenhaus – sind inzwischen weltweit im Handel erhältlich. Also: Es geht auch ohne Kahlschlag.

Kommentare

3 Kommentare
  • Rattenbaby
    Rattenbaby kein tropenholz unter meinen füßen!!! unser holz ist auch sehr schön und robust. und den tieren sind die bäume sicher als lebensraum wichtiger als uns menschen als fußboden.

    schluss mit tropenholzabrodung. überall!!!!!
    1. Februar 2010
  • Taki
    Taki Naja ich glaube Holz kann nicht böse sein, also gibt es nur gutes Holz.
    1. Februar 2010
  • Bohnenstange
    Bohnenstange ja eine Kenneichung wäre echt mal gut aber es fängt ja schon bei den Bohlen uns Brettern an die vom Schreiner bestellt werden. Da kann man nicht erkennen ob die jetzt aus Afrika oder Russland oder sonst wo herkommen und dadurch kann man das fertige Produk...  mehr
    12. März 2010