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Tiere, die nicht jeder kennt! (2) - Süß und unbekannt...die Pikas

  • Wenn man von einem Pika spricht, denken viele an Pikachu aus dem Spiel Pokémon, dass den "Spitznamen" Pika trägt. Doch es gibt auch im echten Leben ein Tier das den Spitznamen Pika hat und das wären die Ochotona oder auch Pfeifhasen. Da diese süßen Hasenartigen vermutlich weniger bekannt sind als ihr erfundener namensverwandter Pikachu möchte ich euch die Pfeifhasen in der 2. Folge von „Tiere, die nicht jeder kennt!“ vorstellen.

    (Links der ein echtes Pika und rechts das Pikachu aus dem Spiel Pokémon)

    Die Pfeifhasen sind zwar die nächsten Verwandten der Hasen, allerdings sehen sie ihnen auf den ersten Blick nicht sonderlich ähnlich. Ehrlich gesagt erinnern die Pikas mich eher an meine Meerschweinchen. Je nach Unterart können Pikas 13 bis 30 Zentimeter groß werden. Es existieren derzeit rund 30 verschiedene Arten der Pfeifhasen, doch sie alle haben den Spitznamen Pika. Es gibt zum Beispiel, den amerikanischen Pfeifhasen, den Alaska-Pfeifhasen, den Altai-Pfeifhasen und noch viele weiter Arten die in Asien oder Nordamerika leben. Sie leben dort vorwiegend in gemäßigten bis kühlen Klimaregionen. Dort findet man sie sowohl in Steppen als auch in Bergregionen vor.
    Pikas die in Steppen leben, leben eher in großen Gruppen zusammen, während Pikas in Gebirgen eher einzelgängerisch leben. Sie sind überwiegend dämmerungsaktiv, aber man kann sie auch tagsüber sehen.
    Die Weibchen der Pfeifhasen können bis zu drei mal im Jahr Jungtiere zur Welt bringen, die aus Würfen von bis zu 12 Jungtieren bestehen können.
    Sie ernähren sich von Pflanzen wie Gräsern und Kräutern. Wenn es gegen Winter zu geht versuchen die Pfeifhasen einen möglichst großen Vorrat an Heu in ihre Baue zu bringen. Diese Heuvorräte werden manchmal von Menschen weggenommen um das Heu an ihr Vieh zu verfüttern, was dazu führt das die Pfeifhasen den nahrungsarmen Winter nicht überleben.

    Ein Grund das diese süßen Tiere nur wenig bekannt sind liegt wohl daran, dass sie in eher von Menschen unberührten Gegenden leben.
    Früher gab es die Pfeifhasen zum Beispiel auch in der Ukraine und im westlichen Russland, doch dort sind sie heute Ausgestorben.
    Andere Arten der Pfeifhasen sind durch Zersiedlung ihres Lebensraumes selten geworden. Die IUCN („internationale Union für die Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen“) listet zwei Arten der Pfeifhasen als bedroht und mehrere andere als gefährdet auf.

    Quelle:

    de.wikipedia.org/wiki/Ochotona

    In der letzten Folge ging es um den Serval:

    www.wwf-jugend.de/entdecken/afrika/artikel/tiere-die-nicht-jeder-kennt-1-auf-leisen-pfotender-serval;6978

    Ich freu mich auch dieses mal wieder, wenn ihr mir einen netten Kommentar da lasst und mir sagt ob ihr das Tier schon kanntet! :) 

Kommentare

6 Kommentare
  • NelEng
    NelEng Die Pikas sind echt süüüß!

    -Apropo "Tiere die nicht jeder kennt" ...kennt ihr denn auch den Yetikrebs? ;-)
    30. Oktober 2014
  • Gruenertiger
    Gruenertiger Cooler Bericht!
    30. Oktober 2014
  • sophka_
    sophka_ wow total süß!! ich finde es immerwieder faszinierend wie VIELE verschiedene Tierarten es auf unserer Welt doch gibt, die wir zum Teil garnicht kennen!:o Winzig kleine bis riesen große, dick, dünn, schwarz, weiß, pink,........
    30. Oktober 2014
  • Akatsuki
    Akatsuki Habe ich schon mal im Zoo gesehen und erinnert mich ein wenig an ein Meerschwein.
    18. Januar 2015