Berichte

Fauna des Amazonas 2: Totenkopfäffchen, Tapir, Sumpfhirsch

  • Dies ist nun also der zweite Teil der Reihe „Fauna des Amazonas“. Wie immer werden in diesem Teil wieder 3 im Amazonas lebende Tiere vorgestellt, die ich sehr spannend finde, nämlich das Totenkopfäffchen, der Tapir und der Sumpfhirsch. Jetzt also viel Spaß damit.
     

    Das erste Tier, welches ich heute vorstellen und euch näher bringen möchte, ist das Totenkopfäffchen (Saimiri sciureus). Es wird nur in 25 Zoologischen Gärten Deutschlands gehalten, wie z.B. Dortmund und Leipzig.

     


    Totenkopfäffchen haben viele Feinde. Zum Beispiel Wildkatzen, Greifvögel wie Harpyien und der Mensch durch Bejagung. Doch die Totenkopfäffchen stehen natürlich auch nicht am Anfang der Nahrungskette. Das heißt sie fressen auch. Und zwar Insekten, Schnecken, Früchte, Blätter, Triebe, Knospen, Blüten, Eier und kleine Wirbeltiere. An die ganzen Pflanzen kommen die Totenkopfäffchen leicht, denn sie bewohnen Baumkronen subtropischer und tropischer Wälder in Südamerika. Totenkopfäffchen erreichen eine Körperlänge von 35 cm und ein Gewicht von 900 Gramm. Ihr Höchstalter beträgt über 30 Jahre.

    Das zweite Tier ist der Tapir (Tapirus). Die Gattung der Tapire ist schon seit über 14 Mio. Jahren bekannt.


    Der Tapir hat nicht nur einen Fein: Es gibt Katzen, wie Jaguare, Tiger und auch der Bär. Diese Tiere fressen den Tapir nur. Doch es gibt noch einen viel größeren Feind: den Menschen. Er zerstört den Lebensraum des Tapirs. Der Tapir bewohnt nämlich von Brasilien über Kolumbien bis nach Mexiko. Allerdings nur in dichten Wäldern. Andere Arten dagegen kommen nur in Myanmar, Indien, China und der Mongolei vor. Tapire fressen Blätter, Triebe, Gräser, Wildfrüchte und Wasserpflanzen. Tapire sind stark bedroht.
    Tapire erreichen eine Körperlänge zwischen 180 und 240 cm, ihre Schulterhöhe kann bis zu 130 cm betragen.
    Das Gewicht eines ausgewachsenen Tieres kann 250-350 kg betragen. Dagegen können Tapire bis zu 40 Jahre alt werden.

    Der Sumpfhirsch (Blastocerus dichotomus) ist für heute das letzte Tier.


    Die Feinde des Sumpfhirsches sind überwiegend die Raubkatzen, wie Tiger und Jaguare. Obwohl sie eine stolze Größe von fast 170 cm erreichen, werden immer wieder Tiere gerissen. Das Habitat des Sumpfhirsches sind Fluss – und Seeufer mit dichtem Schilfwuchs. Solche Lebensräume findet man in Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und in Brasilien, sprich im tropischen Regenwald. Dort finden sie ihre Nahrung, wie Baumrinde, Triebe oder Zweige. Durch unkontrollierte Jagd ist der Sumpfhirsch selten geworden. In manchen Gebieten seines Verbreitungsgebiets wie in Uruguay und den küstennahen Regionen Brasiliens ist er offenbar ganz ausgerottet worden. Die IUCN stuft den den Sumpfhirsch als gefährdet ein.

    Quellen: www.zoo-leipzig.de/unsere-tiere/tier-details/tier/totenkopfaeffchen/

    de.wikipedia.org/wiki/Tapire#Feinde_und_Feindverhalten

    www.zoo-leipzig.de/unsere-tiere/tier-details/tier/schabrackentapir/

    de.wikipedia.org/wiki/Sumpfhirsch

    www.google.de/search

Kommentare

6 Kommentare
  • SarahU
    SarahU Schöne Bilder!
    Das Tapir gehört (wie der Ameisenbär) auch zu meinen Leiblingstieren ;)
    14. August 2014
  • Louis0102
    Louis0102 Cool, der Ameisenbär kommt in dieser Reihe später auch noch vor ;)
    15. August 2014
  • criss-cross
    criss-cross Ja, aber sonst ist der Bericht echt gelungen!!
    Und die Bilder finde ich auch echt Klasse!
    Bitte mach mehr solcher Berichte.
    15. August 2014
  • Rabenjunge
    Rabenjunge Ich habe bis jetz noch nie was von einem Sumpfhirsch gehöher aber jetz schon XD. Danke das du uns wieder über Tiere aus dem Amazonas Imfomiert hast.
    30. August 2014