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Veganismus- viel mehr als nur ein "Trend"

  • Hallo ihr Lieben!

     

    Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und einer veganen Lebensweise.

    Bei letzterer verzichtet man komplett auf jegliche tierischen Produkte oder Erzeugnisse.

    Ich bin seit 4 Monaten Veganerin und bereue keinen einzigen Tag davon. Es war sogar die bisher mit bedeutendste und beste Entscheidung meines jungen Lebens. Viele meinen, es sei schwierig, sich an solch eine Umstellung des Lebensstils heranzuwagen. In Wahrheit ist es gar nicht so schwer, und vegan essen bedeutet keineswegs mehr verzichten.

    Denn heutzutage gibt es so viele sogenannte "Ersatzprodukte", die den Umstieg von Fleisch auf Nahrungsmittel, die auf Pflanzenbasis hergestellt werden, erleichtern.

    Tofu, Seitan und Tempeh sind ebensolche Lebensmittel, die gesund sind, lecker schmecken, und variabel zubereitet werden können. Und natürlich ganz ohne schlechtes Gewissen genossen werden können.

    Veganer haben sehr wohl eine große Auswahl an gesunden, leckeren und frischen Nahrungsmitteln, die satt machen und gut für Körper und Geist sind.

    Ich werde im Laufe der Tage nochmals einen Bericht schreiben, in dem einige Nahrungsmittel sowie Rezepte drin stehen.

     

    Wer Interesse hat, von Fleisch oder vegetarisch auf vegan umzusteigen, kann sich diverse Kochbücher mit veganen Rezepten besorgen, oder als Anregung im Internet via "ecosia" danach suchen. Diese Suchmaschiene spendet 80% ihrer Erlöses, um Bäume zu pflanzen.

    Außerdem gibt das Buch "Skinny Bitch" von Rory Freedman und Kim Barnouin vielerlei Anregungen und informiert über die vielen Vorteile der Veganer gegenüber Fleischessern, u.A. niedrigerer Blutdruck, BMI und ein leichteres Lebensgefühl sowie Gewissen.

    Dieses Buch habe ich selbst von einer Freundin empfohlen bekommen, habe es innerhalb von zwei Abenden verschlungen und bin praktisch über Nacht von einer vegetarischen auf eine vegane Lebensweise umgestiegen. Durch die vielen Tipps und Hilfestellungen in dem Buch war dies erstaunlich einfach und unkompliziert. Viele glauben, eine vegetarische Lebensweise sei schonmal ein Schritt in die richtige Richtung, und damit liegen sie goldrichtig. Doch wer wirklich etwas bewirken und dem Leiden und Quälen und Töten von Tieren tatsächlich ein Ende setzen möchte, sollte gänzlich auf tierische Produkte, wie z.B. Joghurt, Milch, Quark, Eier und Käse verzichten. Die Argumente und Begründungen hierfür lassen sich im Internet und in "Skinny Bitch" nachlesen. Der "Verzicht" auf Kleidung aus Leder wie Schuhe und Taschen gehört selbstverständlich auch zu einer veganen Lebensweise, ebenso das Kaufen von Naturkosmetik-Produkten (diese sind frei von Tierversuchen, so z.B. auch der Nagellack von P2, Mädels, mein absoluter Favorit!).

    Doch die Veränderung zu einer nachhaltigen, tier- und naturfreundlichen sowie alternativen Lebensweise ist auch bei mir Schritt für Schritt erst gekommen.

    Ich habe viel im Internet gesurft und mir zu jeder Frage wie z.B., ob Honig vegan ist, Antworten rausgesucht (für die, die es interessiert: nein, er ist leider nicht vegan, weil er das Erzeugnis von Bienen ist, aber Marmelade schmeckt auf Brot genauso gut, und auch Erdnussbutter ist vegan!). Es gibt auch veganen Käse- und Wurstaufschnitt. Also keinen Bammel Leute, es schmeckt und für alles, was ihr bisher kennt,  gibt es eine Alternative. Da kann von Verzicht fast schon keine Rede mehr sein;-).

     

    Kritiker des veganen Lebensstils behaupten häufig, Veganer würden zu wenig Proteine zu sich nehmen. Das ist kompletre Unsinn. Proteine holen wir uns aus pflanzlichen Lebensmitteln, wie z.B. Gemüse (Brokkoli, Salat, etc.). Weitere Lebensmittel folgen im nächsten Bericht.

    Das einzige Vitamin, das nur in Fleisch steckt, ist das Vitamin B12. In Drogeiemärkten kann man Tabletten kaufen, die den Haushalt intakt halten.

     

    Einige Dinge, die mir aufgefallen sind, seit ich vegan esse, sind Folgende:

    -ich fühle mich physisch und psychisch besser, freier

    -ich habe reinere Haut bekommen

    -mein Körper ist sensibler für Gerüche und Geschmäcke geworden

    -ich schlafe besser

    -ich habe ein gutes Gefühl bei dem, was ich esse

    -ich habe keine Bauchkrämpfe mehr nach dem Verzehr von Milchprodukten (ich habe eine Laktoseinteroleranz, zum Glück gibt es Kokos-, Mandel- und Sojamilch-> schmeckt himmlisch gut!).

     

    Natürlich gibt es den Bio Mythos von "glücklichen Hühnern" und Schweinen, die es richtig gut haben und deren Haltung artgerecht ist. Ich möchte hier niemandem eine Illusion rauben, aber die nackte Warheit ist: Auch Schweine und Hühner und Kühe und Rinder, die auf eine biologisch faire Weise gehalten werden, sind nicht glücklicher. Auch Nutztiere haben Recht auf ein Leben, an dessen Ende sie nicht bei lebendigem Leib getötet werden.

     

    Für Fragen und Tipps rund ums Vegane stehe ich euch jederzeit gerne zur Verfügung. Dieser Artikel soll keine Kritik an Fleischessern sein, sondern lediglich auf eine neue, bewusste Art von einem Lebensstil aufmerksam machen. Ich möchte niemanden bekehren, der an seinen eigenen Überzeugungen festhält. Aber wenn jemand offen für Neues ist und sich auch mit diesen Themen auseinandersetzt, der fühlt sich vielleicht inspiriert und ermuntert, mal etwas Neues auszuprobieren, das in jeglicher Hinsicht ethisch vertretbar ist.

    In diesem Sinne- GO VEGAN!

    Eure Laura

     

Kommentare

3 Kommentare
  • Laura619 gefällt das
  • Jayfeather
    Jayfeather toller Bericht :)
    nur bei Vitamin B12 würde ich dir wiedersprechen. Soweit ich weiß ist es auch in geringen Mengen z.B. in Algen vorhanden. Also schön viel Sushi essen ;D
    Und oft ist es auch in Sojamilch vorhanden.
    17. Juli 2014
  • Lisa18
    Lisa18 Ich stimme dir zu: Vegan ist super gut!!! Ich bin seit anfang diesen Jahres Veganer und muss ebenfalls sagen, dass es erstens überhaupt nicht kompliziert ist, man wahnsinnig viel Neues lernt über den Körper, über Nährstoffe und ne...  mehr
    17. Juli 2014
  • Nugua
    Nugua Für mich ist die Entscheidung vegan zu leben auch eine der bedeutensten, die ich bis jetzt getroffen habe. Ich weiß nicht, ob man das verstehen kann, wenn man nicht vegan lebt.
    17. Juli 2014