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Tipp der Woche! - Symposium „Wissenschaft und Artenschutz in Südamerika“

  • Die ganze Welt blickt derzeit auf Südamerika, auf die Stadien Brasiliens, um dort mehr oder weniger spannende Fußballspiele zu verfolgen und das jeweilige Nationalteam anzufeuern, mit großer Aufmerksamkeit werden fast überall die Geschehnisse der WM diskutiert und dokumentiert, doch vielleicht ist es langsam an der Zeit, auch anderen Teilen Südamerikas etwas mehr Beachtung zu schenken … zum Beispiel den entlegenen Küsten- und Regenwaldgebieten, in denen Wissenschaftler noch heute Geheimnissen und Einzigartigkeiten der Natur auf der Spur sind …

    Amphibienkrise in Su?damerikaFallbeispiel Su?dbrasilien“, „Ein Schatz am Amazonas: Natur- und Artenschutz im Peruanischen Regenwald“, „Der Humboldt-Pinguin: stark bedroht und sehr beliebt“ – wen diese Überschriften schon neugierig machen und wer sich außerdem ein wenig für Naturwissenschaften begeistern kann und in Süddeutschland wohnt, für den könnte das SymposiumWissenschaft und Artenschutz in Südamerika“, eine wissenschaftliche Konferenz, die am Wochenende, vom 19. bis zum 20. Juli, im Tiergarten Nürnberg abgehalten wird, sehr interessant sein.

    Mit Vorträgen auf Deutsch und Englisch informieren Experten aus aller Welt über aktuelle Forschungsprojekte in den verschiedenen Ökosystemen des südamerikanischen Kontinents, von den Tropenwäldern im Norden bis hin zur kargen, felsigen Südküste, aber auch das Thema „Artenschutz in Südamerika“ mit all seinen Problemen, Maßnahmen und Erfolgen kommt nicht zu kurz – so berichten z. B. auch die beiden Umweltschutzorganisationen YAQU PACHA e.V. (eine Initiative zum Schutz von Walen, Flussdelfinen, Seekühen, Ottern und anderen bedrohten Wassersäugetieren) und Chances for Nature e. V. (eine Initiative, die u. a. Schutzprojekte im Amazonas-Regenwald betreibt) von ihrer spannenden Arbeit. Der Vortrag „Der bedrohte Ku?stenotter in Peru – Forschung und Schutz des kleinsten Meeressäugers der Welt“ ist zudem voll und ganz dem Chilenischen Fischotter (auch Küstenotter genannt) gewidmet, einem faszinierendem und dennoch kaum bekannten Meeressäugetier.

    Die Teilnahmegebühr für die komplette Konferenz mit allen Vorträgen beträgt 20,00€, noch bis zum 9. Juli kann man sich anmelden, um den verschiedenen Präsentationen, rund um Regenwälder, Meere, Wale, Flussdelfine, Pinguine, Otter, Seekühe usw. beizuwohnen, Studenten erhalten zudem für die Teilnahme am SymposiumWissenschaft und Artenschutz in Südamerika“ eine spezielle Teilnahmebestätigung, die an der Universität vorgezeigt werden kann.

    Alle weiteren Informationen zum Symposium könnt ihr hier nachlesen!

    Und hier kommt ihr zum letzten Tipp der Woche: Faitrade Fußbälle

     

Kommentare

5 Kommentare
  • LenaLuchs
    LenaLuchs Wow, klingt gut...
    Aber auch ich wohne ziemlich weit weg von Nürnberg :(
    27. Juni 2014
  • Franzichen
    Franzichen Endlich gibt es mal was in meiner Reichweite!
    Falls ich es schaffe dort hin zu kommen folgt natürlich ein Bericht davon. :)
    Danke für den Tipp, sonst hätte ich es nicht mitbekommen! :)
    28. Juni 2014
  • Kerstin
    Kerstin Ist leider nicht in meiner Nähe, aber die Vorträge scheinen wirklich total interessante Themen zu behandeln. Toller Tipp!!!
    28. Juni 2014
  • Rabenjunge
    Rabenjunge Danke für den Tipp, filleicht fahre ich mal da hin.
    30. Juni 2014