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Die Wunderwelt der Bionik (2)

  • Hallo ihr Lieben! Auf Wunsch vieler hier, habe ich nun eine zweite Reise in die Welt der Bionik für euch! :) Und das genau eine Woche vor meinen ersten Abschlussprüfungen!! :o Dieses Mal gehts um das Wunder des Materials, ich wünsche euch viel Spaß!! :*

    Das Spinnennetz, es ist härter als Stahl und trotzdem elastisch, es besteht aus aneinander geketteten Eiweißmolekülen. Und es ist bislang noch nicht gelungen es überhaupt nur nachzuahmen.

    Mammutbäume sind ein weiteres Phänomen:

    - Sie werden zwischen 80 und 100 Meter hoch

    - Sie wiegen über 1400 Tonnen pro Stück

    - Sie brauchen 2000 Jahre Wachstumszeit und bieten genügend Holz für 120 Häuser

    Möglich ist das nur aufgrund ihrer mikroskopischen Eigenschaften. Das Holz der Bäume besteht aus langen dünnen Röhrchen, die das Wasser von den Wurzeln bis zu den Blättern. Cellulosefasern sind rundherum, wie Spiralen in Harz gebettet, was die Widerstandsfähigkeit gegen über Rissen erklärt. Die Risse kommen nur bis zu den Cellulosefasern, wo die Energie absorbiert wird, deshalb ist Holz so schwer zu brechen.

    Ein Mammutbaum, groß und alt 

    Pfeilschwanzkrebse - Der Panzer dieser Urzeittiere besitzt einen hohen Anteil an Chitin, das durch Säurebehandlung der Panzer freigesetzt werden kann. Verändert man die Struktur von Chitin entsteht Ketosan. In seiner reinsten Form kann dies zur Herstellung von Kontaktlinsen und Hautcremes verwendet werden. Gleichzeitig dient es als Ersatz für Kunststoff und is biologisch abbaubar.

    Ein Pfeilschwanzkrebs, diese gelten als lebende Fossilien

    Und als letztes ein Tier, dass das Leben vieler retten könnte, der Nebeltrinkerkäfer. Er lebt in der Namib-Wüste und hat eine einzigartige Überlebensstrategie. Die mikroskopischen Noppen auf seinem Rücken lassen das Wasser des Nebels kondensieren. Die Spitzen ziehen es an, die Kanäle zwischen den Noppen absorbieren es. Dadurch bilden sich Tropfen und rollen in den Mund des Käfers.

    Es wurde bereits ein Zelt mit dieser Oberfläche entwickelt und diese Methode funktioniert auch in Gebieten wo es kaum regnet und könnte die Wasserknappheit der Welt in Zukunft lindern. 

    Das war es für heute mit der Bionik, wenn ihr wollt schreibe ich noch einen dritten Teil, ich hoffe euch hat es gefallen! :)

    Bildquellen:

    http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article111791433/Ein-Kaefer-als-Vorbild-fuer-die-Wissenschaft.html

    http://pt.wikipedia.org/wiki/Ficheiro:Spinnennetz_im_Gegenlicht.jpg

    http://www.tropica.de/artikeldetails-46-1044-anzucht_set_mammutbaeume.html

    http://www.tier-fotos.eu/name/tier-bild/5672/kategorie/spinnenartige~schwertschwaenze~pfeilschwanzkrebse.html

Kommentare

4 Kommentare
  • Caroline14
    Caroline14 Hey, cool was du da geschrieben hast!
    30. Mai 2014
  • Ronja96
    Ronja96 Danke für deinen schönen Bericht! Ich finde ja die Pfeilschwanzkrebse interessant.
    Und viel Glück und Erfolg bei deinen Abschlussprüfungen!
    30. Mai 2014
  • somebodywholovesourearth
    somebodywholovesourearth Danke! Das meiste wusste ich nicht! Alles wirklich interessant. :)
    Und nochmal viel Glück bei den Prüfungen :*
    30. Mai 2014
  • Makanie
    Makanie Wirklich interessant! Ich bin für Teil 3...
    30. Mai 2014