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Opfer des Klimawandels 17: Der Blaue Stachelleguan

  • Jetzt sind wir schon bei Nummer 17.... Immer mehr Tiere sind vom Klimawandel bedroht. So auch der Blaue Stachelleguan (Sceloporua cyanogenys). Im Allgemeinen kommt er in trockenen und felsigen Landschaften in Mexiko und Südtexas vor. Sie verkriechen sich gerne in Felshaufen.
    Der Körper der Blauen Stachelleguane ist gelbbraun bis gelblich gefärbt. Über den Rücken zieht sich ein blauschwarzes Band, welches dem Blauen Stachelleguan zu seinem Namen verhalf. Die langen, in Krallen endenden Hinterbeine sind notwendig, um Höhlen für den 1- bis 2-monatigen Winterschlaf zu graben. Selten übernehmen die Tiere ihre Höhlen allerdings auch von anderen Tieren. Lang sind nicht nur die Hinterbeine, lang ist auch der Körper. Er wird bis zu 35 cm lang. Die Schwanzlänge alleine beträgt schon ca. 23 cm. Das ist erstaunlich.
    Der Blaue Stachelleguan ist, was Viele nicht verwundern wird, ein Fleischfresser, welcher sich von Insekten, wie z.B. Fliegen und Heuschrecken, ernährt. Eher erstaunlich ist es, dass er unter anderem auch kleine Eidechsen verzehrt.
    Im Gegensatz zu manch anderen Echsen ist der Stachelleguan tagaktiv. Er lebt gerne in Gruppen von mehreren Weibchen und meist einem Männchen.
    Die Fortpflanzung ist einzigartig und auch besonders. Es werden keine Eier gelegt, sondern die Jungen werden lebend gebärt. Die Paarung findet meistens im Herbst statt. Nach ca. 6 Monaten bringt das Weibchen 6 bis 18 Jungtiere zur Welt, welche nach der Geburt eine ungefähre Größe von bis zu 6 cm erreichen.

    Doch auch diese Jungtiere und deren Kinder werden vom Klimawandel betroffen sein. Natürlich ist der Blaue Stachelleguan nicht ein niedliches Tier, wie die Roten Pandas oder die Rentiere. Aber auch er ist eine ganz besondere Spezies. Die Erde erwärmt sich nicht nur im Polar, sondern überall auf der Welt. Forscher haben ausgerechnet, dass im Jahr 2080 bis zu 20% aller Eidechsenarten ausgestorben sind. Daran sieht man also, dass es schon kurz vor 12 ist. Das Aussterben der Eidechsen hat bereits begonnen!
    Und andere Tierarten müssen unbedingt geschützt werden!

    Text: Louis0102 (Louis L.)

    Bilder: Wikimedia Commons

    Quellen: www.greenpeace-magazin.de/magazin/archiv/3-11/klimawandel/
     

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                   www.blauerstachelleguan.de/

Kommentare

6 Kommentare
  • Louis0102
    Louis0102 nein, leider weiß ich nicht, wie lange die jungen bei den müttern bleiben. Ich wollte es eig auch mit hineinschreiben, doch ich habe es nicht rausfinden können.
    7. April 2014
  • Carinaa
    Carinaa Toller Bericht! Die kriegt ja echt viele Jungtiere :o
    7. April 2014
  • Louis0102
    Louis0102 ja aber das finde ich gut, denn sonst wären sie warscheinlich schon stark bedroht
    7. April 2014
  • SarahWohlpart
    SarahWohlpart Toller Bericht.:)
    Soweit ich weiß sollte man die Jungtiere nach der Geburt aus dem Terrarium holen, da die Eltern diese mit Futter verwechseln könnten... Aber ich habe auch schon gehört, dass es bei dem ein oder anderen gut ging (eher selt...  mehr
    13. April 2014