Berichte

SOS Great Barrier Reef - Wir haben recherchiert!

  • Jeder kennt es, viele wissen das es in Gefahr ist, das größte Ökosystem unserer Erde, das Great Barrier Reef! Über 2300 Kilometer erstreckt es sich an der Küste von Queensland und hat eine einzigartige Vielfalt zu bieten!

    Wir in der Gruppe "Rettet das Great Barrier Reef", haben uns zusammengetan und mal ausführlich für euch recherchiert, übersetzt und gesammelt. Eine große Hilfe war uns dabei, Stephan Lutter, Meeresschutzexperte vom WWF Deutschland.

    Nach Wochen der Übersetzungsarbeit können wir euch nun ausführlich berichten:

     

    Was macht der WWF Australien?

    Der WWF Australien bemüht sich um die Förderung der nachhaltigen Landwirtschaft ohne Pestizide und Düngemittel, um der Wasserverschmutzung des Riffs entgegen zu wirken. Die meisten nämlich werden deutlich überdüngt da die technischen Hilfsmittel zu einer präzisen Angabe nicht fähig sind, viele dieser Geräte aus den 80er Jahren stammen.
    Der WWF legt den Fokus auf den umweltfreundlichen Anbau von Zuckerrohr. Außerdem ist auch die nachhaltige Fischindustrie ein wichtiger Punkt, dadurch das auch die Fischbestände im Great Barrier Reef aufgrund der weniger werdenden Nahrung sinken. Auch hier bemüht sich der WWF um Förderung und Richtlinien für die Fischindustrie.
    Das Ausbleichen vieler Korallen ist mittlerweile so besorgniserregend, das der WWF an die Regierung von Queensland appelliert ihre Treibhausemissionen zu senken. Die Zusammenarbeit zwischen Regierung und WWF ist eng gewordenen und es gibt Fortschritte

     

    Was tut der Bundesumweltminister?

    Fünf Millionen Euro für den Schutz des Great Barrier Reefs. Der größte Teil des Geldes wird in die Seesternforschung und in die Verbesserung der Wasserqualität fließen, so Butler.
    Für das Überleben des Riffs ist es extrem wichtig die Massenverbreitung des Dornenkronenseesterns zu stoppen. In den nächsten Jahren soll viel Geld in die Forschung des größten Feindes investiert werden. Im Moment sind es auch Taucherpatrouillen, die mithilfe eines Gifts versuchen der Plage Herr zu werden.
    Butler betonte aber auch, dass es ebenso wichtig sei, die Australier aufzuklären, ihnen die Augen zu öffnen und ihnen die Bedeutung dieser Rettungsaktion nahe zu bringen.
    In den nächsten Jahren wolle man außerdem die massiven Treibhausemissionen senken, den immerhin, so Butler, hängen sehr sehr viele Berufe an der Gesundheit des Riffs.

    Inzwischen gibt es ja einen neuen Umweltminister Andrew Powell, der im vergangenen Februar anordnen ließ 3 Millionen Kubikmeter Abfall in das Riff zu kippen. Man wolle den Hafen Abbot Point, der umittelbar am Great Barrier Reef liegt, ausbauen, um die Kohleindustrie noch weiter zu fördern. Wirtschaft und Industrie ständen nun mal über Umwelt, so Powell.

    Es gab Ende Februar bereits häftige Proteste seitens der australischen Bevölkerung und auch der WWF Deutschland kritisierte diese Entscheidung scharf. Denn mit dieser Entscheidung könnte dem Riff endgültig der Status des Weltnatuerbe entzogen werden, dass wiederum hätte eine noch viel schnellere Zerstörung des Riffs zur folge.

    Bleibt uns nur zu hoffen, das genau das nicht passiert und die Menschen dort weiter um ihr Riff kämpfen, wie zum Beispiel die diesjährige Earth Hour, die unter dem Slogan "It’s Lights Out for the Reef", stattfinden wird.


    Earth Hour 2013 in Sydney

    Text: RichardParker

    Textquellen:

    http://www.wwf.org.au/our_work/saving_the_natural_world/oceans_and_marine/priority_ocean_places/great_barrier_reef/

    http://www.gbrmpa.gov.au/

     

    Bildquellen:

    http://blog.kitchenwaredirect.com.au/save-the-planet-earth-hour-2013/

    http://www.oryxdigital.com/wallpaper/barrier_reef_2_1920x1200.jpg

Kommentare

10 Kommentare
  • LenaLuchs
    LenaLuchs Wow der Bericht ist echt interessant & spannend. Danke :))
    6. März 2014
  • Ronja96
    Ronja96 Schöner Bericht!
    6. März 2014
  • VeggieKid
    VeggieKid Ein sehr interessanter Bericht ! Vielen Dank für die Recherche :)
    7. März 2014
  • Jennifee
    Jennifee wirklich interessanter Bericht :)
    31. März 2014