Berichte

Der Tiger ist unser Projekt - Für die Tiger - Gruppe

  •  Der Tiger, eine große, schöne und starke Wildkatze, die leider bedroht ist. Ich bin 2. Moderator der Gruppe "Für die Tiger", gemeinsam habe ich mit meinen anderen Leitern und der Gruppe überlegt, was wir tun können.

    Da wir als Jugendliche, schlecht in die Krisengebiete reisen können, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht zu informieren. Wir haben diesen Bericht in 2 Teile auf geteilt, damit die Informationen nicht überhand nehmen. Heute berichten wir im Allgemeinen über den Tiger, was es mit seinem Fell, seiner Lebensweise und seinem Jagdverhalten so auf sich hat.  Im nächsten berichten wir dann detailiert, warum der Tiger gefährdet ist und was der WWF dagegen tut.

    Neben verschiedenen anderen Quellen, stand uns auch Volker Homes vom Artenschutz des WWF Deutschland zur Seite.

    Aussehen:

    Tiger haben eine Spiegelschicht hinter den Augen, dadurch wird das Mondlicht reflektiert und sie können auch im Dunkeln gut sehen.Ihre Ohren können Tiger unabhängig von einander bewegen und somit mehrere Geräusche gleichzeitig aufnehmen. Die Schnurrhaare dienen zum Tasten. Tiger tasten damit Gegenstände ab und können Abstände einschätzen. Deshalb können sie mit ihren Schnurrhaaren zum Beispiel erkennen, ob sie durch ein bestimmtes Loch oder eine Öffnung passen.

    Das Fellmuster des Tigers dient zur Tarnung. Durch die Streifen und die Färbung des Fells kann er im Gras kaum erkannt werden. Außerdem dient das Fell zur Regulierung der Körpertemperatur.
    Die unterschiedlichen Tigerarten unterscheiden sich auch in der Färbung sowie Dichte des Fells, um eine optimale Anpassung an den Lebensraum zu erreichen.  Der Tiger hat an jeder Pfote 5 sichelartige Krallen, die er sowohl ausfahren als auch einziehen kann, um damit beispielweise Beute greifen zu können.

    Interessantes zum Aussehen: Die Nase des Tigers färbt sich im Laufe seines Lebens von rosa bis schwarz. So kann man erkennen, wie alt ein Tiger ist.

    Vorkommen:

    In Vorderasien lebt der Tiger in Laubwäldern, Buschgebieten und in Flusswäldern zwischen den Trockengebieten. In der Regel leben sie in einer Höhe, die die 2000 Meter nicht überschreitet, aber wie sagt man so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel, denn in Kasachstan jagen sie in Höhen von 2500m und im Himalaya in Höhen von 4000m.

    Südlich des Himalayas leben die Katzen in Hochgrasländern, Sümpfen und Flusswäldern. In Zentral- und Südindien findet man sie in Graslandschaften und Dornbuschwäldern. Außerdem sind sie in Tropischen Regenwäldern, Mangrovensümpfen, Savannengebieten und in borealen Nadel- Misch- und Laubwäldern vertreten. Der Sibirische Tiger lebt heute nur noch an einem schmalen Küstenstreifen am Japanischen Meer in den eben genannten borealen Wäldern. In Tiefland-, Torfmoor- und Hochlandregenwäldern, ist der Sumatra-Tiger beheimatet.

    Die Königstiger, auch Bengal-Tiger oder Indischer Tiger genannt, leben in Indien. Vereinzelnd findet man sie in Bangladesch, in Teilen Nepals und in Bhutan. Der Südchinesische Tiger lebt heute nur noch im Gebirge der chinesischen Provinzen Guangdong, Fujian, Hunan, Jiangxi und Zhejiang. Das Hauptverbreitungsgebiet des Indochinesischen Tigers ist Thailand. Weitere Länder sind Kambodscha, Laos, der westliche Teil Myanmar und Vietnam. Wie der Name des Malaysia- Tigers schon sagt, lebt er auf den malaiischen Halbinseln und im Süden Thailands.

    Lebensweise/Verhalten:

    Der Tiger, welcher ein Einzelgänger ist, wird hauptsächlich in der Dämmerung aktiv, da es kühler ist als am Tag. Tagsüber liegen sie häufig im Schatten oder suchen im Wasser eine Abkühlung. Meistens befinden sich Wasserstellen in ihrem Revier, welches bis zu 50 Quadratkilometer groß sein kann. Diese markieren sie durch Harn und Kratzspuren. Dort bauen sich die Tiger Schlupfwinkel in umgestürzten Bäumen, kleinen Felshöhlen oder ähnlichem.

    Da sie sich sehr leichtfüßig bewegen, jagen sie auch alleine. Dabei schleichen sie sich möglichst nah an ihre potenzielle Beute heran, um diese mit einem Sprung oder einem kurzen schnellen Lauf zu überwältigen. Kleinere Tiere werden so durch einen Nackenbiss getötet, während größere Tiere, meistens Huftiere, durch einen Kehlbiss getötet werden. Die größeren Tiere bringen sie zunächst durch einen Biss in die Kniesehne oder durch einen Sprung zu Fall, damit sie diese leichter töten können.

    Von einem Tier können sie bis zu 50kg pro Mahlzeit fressen, obwohl sie nur ca. 15kg Fleisch pro Tag benötigen. Nach dem Essen wird die Beute in der Nähe einer Wasserstelle verdeckt abgelegt, da der Tiger nach dem Verzehren viel trinkt. Seine Beute möchte er aber in seiner Nähe haben, damit er diese vor potentiellen Rivalen verteidigen kann.

    Nach dem Fressen der Beute ist die Fellpflege sehr wichtig, da durch das Blut Krankheiten übertragen werden können. Das Putzen verläuft genauso wie bei Hauskatzen. Jedoch sind Tiger nicht wasserscheu wie die meisten Katzen, sondern sehr gute Schwimmer.
     

    Text: Ronja96, SarahU, Lisa18 und ich

    Textquellen:

    www.tiger-online.org/anatomie/skelett/body.htm

    de.wikipedia.org/wiki/Tiger

    de.wikipedia.org/wiki/Sibirischer_Tiger

    de.wikipedia.org/wiki/Sumatra-Tiger

    de.wikipedia.org/wiki/Bengaltiger

    de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdchinesischer_Tiger

    de.wikipedia.org/wiki/Indochinesischer_Tiger

    de.wikipedia.org/wiki/Malaysia-Tiger

    www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00032-Tiger/MZ00032-Tiger.html

    www.big-cats.de/tiger.htm

    www.tiger-online.org/verhalten/behavior.htm

    www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00032-Tiger/MZ00032-Tiger.html

    www.big-cats.de/tiger.htm

    www.tiger-online.org/verhalten/behavior.htm

    www.tiger-online.org/anatomie/skelett/body.htm

     

    Bildquelle:

    http://www.hdwallpapers.in/siberian_tiger-wallpapers.html

     

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