Berichte

Ein bisschen Treibhaus, ein paar Menschenleben...

  • Diese Mönche beten für mehr Klimaschutz - werden ihre Gebete auch in Kopenhagen gehört? Sie leben weit weg, in der Nähe des Imja, beim Mount Everest. Der Imja ist ein großer Seer, der sich aus dem Schmelzwasser des Imja-Gletschers speist. Aufgrund der Erderwärmung schmilzt dieser Gletscher immer schneller und lässt den Wasserstand regelmäßig ans Limit gehen. Wenn der See bis zur Grenze aufgefüllt ist, reicht ein Unwetter oder ein leichtes Erdbeben, und das Seewasser überflutet die umliegenden Dörfer.

    Der Klimawandel verändert unseren Planeten - teilweise so extrem, dass Menschen flüchten müssen. Dürre, Überschwemmungen, Konflikte um Trinkwasser... Diese Situation wird sich noch verschärfen, wenn wir nicht sofort die globalen Treibhausgasemissionen verringern. Dann werden Millionen von Menschen ein neues Zuhause suchen - und auch bei uns anklopfen. Die vielen tragischen Todesfälle vor den Küsten Europas, bei denen hunderte afrikanische Menschen verzweifelt das Mittelmeer überqueren wollen, geben uns einen Eindruck davon, was das bedeuten würde.

    Kopenhagen hat jetzt schon sein erstes Flüchtlingslager für Klimaflüchtlinge. Natürlich nur symbolisch - die Organisation DanChurchAid will hiermit die Verhandlungsführer daran erinnern, dass es um mehr geht als ein bisschen Öko-Wirtschaft. In diesem Film kommen Betroffene aus Ländern zu Wort, bei denen der Klimawandel das Leben von Menschen bedroht: