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Tipp der Woche! - Verschenkt Fairtrade-Rosen zum Valentinstag!

  • Pünktlich zum Valentinstag wollen wir euch einen wirklich tollen Geschenktipp verraten: Die Fairtrade-Rose.

    Lange mussten wir auf sie warten, denn die Fairtrade-Rose gibt es erst seit dem Jahr 2005. Heute sind bereits 30 % aller jährlich nach Österreich importierten Schnittrosen Fairtrade. Das entspricht einer Zahl von über 110 Millionen verkauften Rosen. 

    Aber wo kommen die Fairtrade-Rosen eigentlich her? Die meisten Fairtrade-Rosen kommen aus dem ostafrikanischen Kenia. Die größte Rosenfarm heißt Kiliflora und liegt in Tansania. Nachdem die Rosen dort gewachsen sind, werden sie von überschüssigen Blättern befreit, auf eine Länge geschnitten und in einzelnen Sträußen transportsicher verpackt. Danach gehen sie ins Kühlhaus und wenig später per LKW zum Flughafen in Nairobi. Täglich geht eine Cargo-Maschine voller schnittfrischer Blumen von dort aus nach Frankfurt.

    Durch die Fairtrade-Zertifizierung sind für die ArbeiterInnen viele Vorteile entstanden. Die Farm hat verschiedene soziale Projekte ins Leben gerufen. Es gibt Fortbildungsprogramme und Kurse zum Beispiel in Englisch, Buchhaltung und Computerbedienung. Im Schneiderkurs werden Kenntnisse für das Nähen von Kleidung vermittelt – das ist für den Alltag wichtig.

    Wie alle Fairtrade-zertifizierten Farmen hat Kiliflora einen ‚Joint Body’, einen Gemeinschaftsrat der ArbeiterInnen. Hier wird über Dinge entschieden, die alle angehen und die Verwendung der Fairtrade-Prämie. Vor einiger Zeit wurden davon Moskitonetze für alle Familien angeschafft zum Schutz vor Malaria-Erkrankungen – mit Erfolg! Eine weitere Entscheidung war die Anschaffung von Fahrrädern für alle Arbeiterfamilien, um die Wege zur Arbeit zu verkürzen.

    Eine Fairtrade-Rose ist, um eine Fairtrade-Prämie von 10% auf den Exportpreis, teurer als eine Konventionelle. Heute gibt es bei uns im Lebensmittelhandel sieben Fairtrade-Rosenarten aus Afrika schon unter 3 Euro.


    Zusammenfassend werden die Arbeitsbedingungen durch den Fairen Handel spürbar verbessert. Wer eine Fairtrade-Rose heute kauft, erfreut also nicht nur den/die Liebste/n, sondern auch gleich die ArbeiterInnen in Tansania!

    Ihr wollt wissen, ob es bei euch um die Ecke ein Blumengeschäft gibt, welches Fairtrade-Rosen verkauft? Dann benutzt den Blumen-Finder! Einfach Stadt oder Postleizahl eingeben, auf den Suchbutton rechts drücken und schwupp, seht ihr das Angebot auf der Karte!

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    Ihr wollt mehr wissen? Dann schaut euch diese Kurzdoku zur Fairtrade-Rose an.

    Hier gehts zum letzten Tipp der Woche: Mohnlicht in Berlin.

Kommentare

6 Kommentare
  • Monamona
    Monamona Cool! Schade nur, dass ich nicht weiß, wem ich eine Rose schenken sollte :)

    Export aus Afrika ist aber nicht so ökologisch. Auch wenn Fairtrade in Afrika natürlich toll ist!
    14. Februar 2014
  • Ronja96
    Ronja96 Danke für den Tipp! Das ist eine gute Sache. Wenn ich mal eine Rose brauche, weiß ich ja schon, welche ich kaufe =)
    14. Februar 2014
  • Gluehwuermchen
    Gluehwuermchen Gibt es auch Fairtraderosen, die ökologisch erzeugt wurden? ;-) Ich war erschrocken, als ich letztens erfahren habe, dass normale Schnittblumen nur so mit Gift überschüttet sind und man sie besser nicht auf den Kompost schmeißen sollt...  mehr
    14. Februar 2014
  • Chamaeleonmuetze
    Chamaeleonmuetze Bei uns an der Schule hatten wir eine Valentinstag Aktion bei der unsere Fairtrade-AG Fairtrade Rosen verkauft hat. Das fand ich richtig super :)
    16. Februar 2014