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Geheimnis Erde: Madagaskar

  • Madagaskar, ein unbekanntes Land mit einer einzigartigen Geschichte. Das Land ist weitestgehend unerforscht und hat viele Geheimnisse. Anfangen mit einer bizarren und manchmal auch rätselhaften Landschaft.

    Das beste Beispiel hierfür sind vermutlich die Zingis das ist eine Kalkfelslandschaft mit einem metertiefen Höhlensystem, wo bis jetzt nur sehr wenige Menschen waren. Entstanden ist dieses Phänomen über Jahrmillionen, so vermuten Forscher. Eine durch Regen geschaffene Landschaft, in der nur wenige Tiere leben, da die scharfkantigen Felsen wahres Geschick erfordern.

    Ein Tier, das es tatsächlich schafft hier zu überleben, ist der Kronenmaki, eine Lemuren-Art, die keine Schwierigkeiten hat elegant über die Spitzen der Kalkfelsen zu wandern. Sogar die jüngsten sind schon wahre Klettermeister. Bei schlechtem Wetter ziehen sie sich in die Nischen und Ritzen der Felsen zurück.

    Und dann sind da noch die Affenbrotbäume, die einmal im Jahr ein besonders Naturschauspiel bieten, denn ihre Blüten öffnen sich nur einmal im ganzen Jahr und müssen innerhalb eines Tages bestäubt werden, dann schließen sie sich wieder. Zudem ist die Rinde des Affenbrotbaums bis zu 10 Zentimeter dick und speichert Wasser.

    Aber nicht nur Madagaskars Landschaft ist vielfältig, sondern auch die Tierwelt hat einiges zu bieten. Auf Madagaskar gibt es etwa 100 Lemuren-Arten, die alle auf eine Urfamilie zurückzuführen sind. Die kleinsten Lemuren sind die Mauslemuren mit 10-15 Zentimetern.

    Nun kommen wir zu dem hässlichsten Tier der Welt: Dem Fingertier oder auch Aye-aye genannt. Zugegeben, dieses Tier sieht echt gruselig aus und viele Madagassen fürchten es. Angeblich bringt es Unglück und wurde deswegen beinahe ausgerottet. Heute lebt das Aye-aye zurückgezogen in den Wäldern Madagaskars und lässt sich nur selten blicken.

    Als letztes möchte ich euch noch den Feuertausendfüßer vorstellen, ein ziemlich skurriles Tier, es ist Liebling der Lemuren. Die Halbaffen fressen den Füßer aber nicht sondern desinfizieren sich mit dessen Wehrsekret das Fell! Und nicht nur das, dass Sekret benebelt die Lemuren auch, fast schon so als wären sie high. Um von ihrem Trip wieder einigermaßen neutral zu wirken brauchen sie einige Stunden!

    Bildquellen: http://idw-online.de, http://www.bz-berlin.de, http://commons.wikimedia.org/,
    http://dla-turistov.ru, http://www.primata.de, http://www.fotocommunity.de, http://www.rajbas.eu/

     

Kommentare

9 Kommentare
  • FranziL
    FranziL Danke für den tollen Bericht, er ist wirklich sehr informativ! Die Felsenlandschaft sieht echt wundervoll aus und auch das erste Foto ist super. Es ist gut zu wissen, dass es noch (fast) unberührte Orte auf der Erde gibt.
    13. Dezember 2013
  • somebodywholovesourearth
    somebodywholovesourearth Danke, dass du auch die schönen Bilder verwendet hast, denn viele denken ja an die Landschaft aus dem Film "Madagaskar", wenn sie an das land denken. :)
    13. Dezember 2013
  • screamingeagle
    screamingeagle Schöner Bericht! Madagaskar ist echt wunderschön...
    Ich finde das Aye-aye gar nicht sooo hässlich ;o)
    14. Dezember 2013
  • Lisa18
    Lisa18 Vielen Dank für den interessanten Bericht! Der Mauslemur ist mega süß!! das Fingertier ist jetzt zwar keine Schönheit, aber deswegen sollte man ihn nicht fast ausrotten!! nur wegen dem dämlichen Aberglaube der Menschen. Steht das...  mehr
    14. Dezember 2013