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Fledermausschutz in Windparks

  • Windkraft ist schön und umweltfreundlich - Wenn es da nicht ein Problem gäbe: Jährlich sterben in Deutschland 10 Fledermäuse - allein an einer Windkraftanlage! Aktuell gibt es etwa 22.000 Turbinen, also beträgt die Zahl der Todesopfer 220.000, in nur einem Jahr!

    Der Grund für das Massensterben sind zunehmende Bebauungen der Territorien der kleinen geflügelten Säugetiere. Durch das teilweise schnelle Rotieren der Windkraftanlagen können die Fledermäuse die Rotorblätter nicht orten und es kommt zur Kollision.   

    Betroffen sind regionale, baumbewohnende Arten und ziehende Fledermäuse, die zu ihren Winterquartieren am Mittelmeer aufbrechen.

    Viele Fledermäuse sterben nicht sofort nach der Kollision, sondern erliegen dem so genannten "Barotrauma". Dabei platzen die Lungenbläschen der Fledermäuse und diese sterben qualvoll an den Folgen des Aufpralls.

    Da vor allem ziehende Fledermäuse betroffen sind, kann mithilfe von Radar- und Kamerasystemen das Sterben der Tiere durch gezieltes drosseln oder abschalten der Anlagen verhindert werden.

Kommentare

4 Kommentare
  • Ronja96
    Ronja96 Ich wusste gar nicht, dass wirklich so viele daran sterben. Das ist wirklich schrecklich =(
    6. November 2013
  • vince
    vince Ach du ahnst es nicht... Naja, jede gute Erfindung kann auch ihre schlechten Seiten haben... zum Glück gibt es ja bereits Methoden, das Sterben der Fledermäuse zu verhindern.
    6. November 2013
  • RichardParker
    RichardParker Das ist ja schlimm, dass wusste ich gar nicht, das Fledermäuse durch Windräder so derart gefährdet werden! :(
    6. November 2013
  • Morgentau
    Morgentau Gut, dass man die Fledermäuse damit schützen kann.
    Es hat aber eben alles auch eine schlechte Seite!
    8. November 2013