Berichte

Von Geisternetzen und zu vielen Booten

  • In den Tiefen der Meere schwimmen sie unaufhaltsam hin und her oder haben sich teilweise auch an alten Wracks festgehakt. Sie fischen unermüdlich weiter und sind somit der stille Tod von Fischen, Schweinswalen oder vielen anderen Meeresbewohnern - Geisternetze.

    Alte, nicht mehr zu gebrauchende Fischernetze, die einfach über Bord geworfen wurden und nun herrenlos ihr Unwesen treiben sind nur kleine Beispiele, an denen der WWF aktiv arbeitet. Denn seit 2013 gibt es in der Ostsee das Projekt, welches ca. sechs Tonnen dieser Netze bergen soll.

    Ein weiteres, weitaus größeres Projekt, ist die Überfischung - weltweit. Denn mittlerweile sind knapp 65% der Fischarten in europäischen Gewässern offziell überfsicht und diese Zahlen kommen in diesem Falle von der europäischen Kommission. Was also kann dagegen getan werden? Der WWF sieht hier die internationale Politik in der Verpflichtung sowie die großen Fischhändler und Abnehmer. Was die Politik dazu sagt, könnt ihr hier sehen:

    © Baltic Sea 2020 / WWF

Kommentare

1 Kommentar
  • SeDurchholz
    SeDurchholz Ich finde es super mit dem Projekt. Mein Vater hat mir es gestern erzählt und ich fand es sofort klasse! Ich habe auch mal gehört, dass 20 Prozent des Plastikmülls im Meer, Fischernetze seien.
    8. September 2013