Berichte

Rein in den Rhein! - Fahrradstaffel Tag 17

  • Neuer Tag, neues Glük und definitiv gutes Wetter zum Start! Das dachten wir uns heute morgen, nach einer überraschend gemütlichen (wenn auch verregneten) Nacht im Gartenhaus einer fremden Frau in Langenfeld (Danke Gabi!). Irgendwie hatte Fabia uns über eine Kollegin ihrer Mutter diese Rast besorgt, die wir dann auch dankend annahmen, sodass unser Weg zum Bahnhof kurz und unser Erwachen spät waren. So mussten wir erst um 9:50 losfahren, und waren trotzdem noch pünktlich an besagtem Bahnhof. Dort entstand dann auch gleich das Titelbild, bei noch strahlendem Sonnenschein. Das sollte sich später noch ändern, was wir allerdings nicht ahnten.

    Zügig ging es aus Langefeld hinaus. Die Ausschilderug nach Leverkusen war nicht zu verfehlen, und als wir dann die Wegweiser nach Köln sahen, hatten wir so gut wie gewonnen. Lediglich die Wegweiser im Auge behalten musste man. War gar nicht so einfach, aber trotzdem machbar, im Zweifel war der Rhein immer eine gute Orientierungshilfe. Er begleitete uns dann ein ganzes Stück, zunächst einmal in die Kölner City mitsamt ihrer Sehenswürdigkeiten. Die größte von ihnen möchten wir hier auch nicht unerwähnt lassen, haben sogar ein Foto beigefügt. Ladies and gentleman, I proudly present You: Theeeee BRATORT!

    Die eigentlich Wurstbraterei benannte Bude, in der man Würste und allerlei andere Delikatessen des deutschen Geschmackes käuflich erwerben kann, spielt eine nicht unbedeutende Nebenrolle in einem bekannten deutschen Fernsehkrimi einer bedeutenden deutschen Stadt. Welcher bzw. welche das wohl ist, dürft ihr gerne erraten und als Kommentar schreiben, der Gewinner erhält für den nächsten Monat ein Plus von 2 Aktionspunkten. Vielleicht habt ihr dann ja mal ein bisschen Glück bei den Verlosungen ;) Sie steht übrigens auf der Domseite des Rheines, und nicht (wie fälschlicherweise dargestellt) auf der anderen Seite.

    Aus Köln heraus hieß es dann auch nur noch am Rhein entlang fahren. Die Wegweiser spielten uns ein paar Streiche, einige wollten uns senkrecht an einer Mauer emporfahren lassen, wieder andere direkt in den Rhein (oder auf die dort liegenden Boote?), wir ließen uns jedoch nicht beirren, und so kamen wir letztendlich in einer Stadt mit einem schönen alten Rathaus an: Bonn.

    Hier gab es eine kleine Nachmittagspause, war es doch schon 3 Uhr und der Himel hing wolkenbedeckt über uns. Hoffnung für die nächsten Tage, vielleicht wird unser Sonnenbrand ja mal weniger.

    Nach der Pause überlegten wir uns, dass Zug fahren ja langweilig sei, und wir die 36km bis nach Köln doch auch ganz entspannt mit dem Fahrrad fahren könnten, wo wir unser heutiges Quartier haben. Obwohl es auf dem Weg hin und wieder nieselte, wurden wir in Köln mit dem Blick in die Sonne begrüßt - kann aber auch sein, dass der Wetatermacher oben im Himmel Erbarmen mit Schorsch hat, der seine Regenjacke in Dortmund vergessen hat. Morgen sind übrigens 97% Regenwarscheinlichkeit angesagt. Viel Spaß Schorsch, ICH fahre trocken :P

     

    Alle Text- und Bildrechte liegen beim Autor dieses Textes.

Kommentare

5 Kommentare
  • lolfs
    lolfs 10 Minuten zum Bahnhof ist ja wirklich ein entspannender Start in den Tag.
    7. August 2013
  • Monamona
    Monamona :) Vielleicht dachten die Schilder, euch wäre heiß und haben euch den schnellsten Weg zur Abkühlung gezeigt? :)
    7. August 2013
  • Cookie
    Cookie Warum nur krieg ich bei jedem Fahrradstaffelbericht aus irgendwelchen Gründen Mitleid mit Schorsch?! :D
    Gelungener Bericht und tolle Bilder, ich wünsch euch noch gute (und trockene) Fahrt! :)
    7. August 2013
  • ClaraG
    ClaraG Ich hab da kein Mitleid, eigentlich beneide ich sie ein wenig..
    Viel Spaß noch weiterhin :-)
    (die Wurstbraterei wurde übrigesn vom tatort erfunden. An der selben Stelle konnte sie aus mir nicht mehr bekannten Gründen aber nicht platziert w...  mehr
    7. August 2013