Berichte

Fahrradstaffel - Tag 3 - Von Preetz nach Lübeck über Berlin

  • Es ist der 3. Tag auf der Fahrradstaffel und der dem Titel nach zu folgen die wohl längste Etappe. Warum ich einen wahnwitzigen Umweg in Kauf nahm und warum ich mich wie die Elefanten in Afrika fühlte ... das gibt es nur hier in meinem Bericht:                                                   

     

     

    7:30 ... Der Wecker klingelt. Es ist noch relativ ruhig in der Jugendherberge ... wobei KINDERherberge der bessere Begriff wäre. Das Frühstück war ausgewogen, neben 2 Brötchen, nen großen Pott Kaffee und ordentlich Gurke gab es für mich meine heißgeliebte banane ins Müsli ... die Dinger futtere ich inzwischen auch schon wie der Panda seinen Bambus.
    Gegen halb 10 zog ich los ... auf dem Fahrrad Richtung Preetz. Heute wollte ich mal auf den Zug verzichten ... doch die Strecke Plön-Preetz war doch nicht so kurz, wie es in der Bahn einen vorkam. Da ich nach einer Viertelstunde noch in Ascheberg rumeierte, entschied ich mich doch für den Zug. Bahn sei dank, sie hatte Verspätung, somit kriegte ich sie noch. Kurz vor 10 am Preetzer Bahnhof ... erstaunlich viel los (so im Gegensatz zu Flensburg) 
     

    Wie immer die selbe Prozedur: Banner aufhängen, Fotos machen, nach Reporter auschau halten, ans Handy gehen ... moment ... Innerhalb von nur 10 Minuten meldeten sich gleich 2 Reporter Teams. Die eine von den Lübecker Nachrichten wollte sich mittags mit mir in Lübeck treffen. Ich verwies sie auf morgen früh, 10 Uhr, da WIR dann auch mehr zu zeigen hätten ;) ... Die andere Reporterin wollte das selbe ... nur für Freitag in Lüneburg. Sie lockte mich damit, das man gleich am nächsten Tag unter der Rubrik "Leute heute" in der Samstags Ausgabe zu lesen sei ... außerdem war sie auch bereit bis in den frühen Abend auf unsere Ankunft zu warten. Ich willigte ein, gab ihr aber auch noch den Tipp, das am nächsten Tag zwei neue Gesichte die Staffel übernehemen würden.
    Dann ging es auch schon los für mich ... mit einem kleinen Zwischenstopp bei einen kleinen Lebensmittelladen, wo ich 3 Liter Mineralwasser und Bonbons für den Geschmak kaufte ... aber das war ja nicht alles. Natürlich durfte meine Banane nicht fehlen :D
     

    Die Etappe war etwas besonderes. Ich versuchte hierbei so gut es ging, die Holsteinische Schweiz und die Plöner Seenplatte zu umfahren. Dies geling mir bis zur Hälfte der Strecke. Ab dann verlies mich mein Arbeitsgerät Stadtatlant. 


    Hier eine Momentaufnahme. Übrigens in Lappland ... googelt es, wenn ihr es mir nicht glaubt.

    Dieser reichte nur bis Seedorf und so war ich auf meinen Orientirungssinn und der Ausschilderung für Fahrräder nach Lübeck, die kurz hinter Gnissau began. 



    Und dann fragt ihr euch bestimmt was es mit Berlin auf sich hatte? Nun Berlin lag nun nicht ganz auf meiner angedachten Route, aber ich hielt es für einen sinnvollen Abstecher. Auf der einen Seite, weil es DER Ort ist, der auf der Fahrradstaffel nicht fehlen darf und auf der anderen, weil ich mir erhoffte in Berlin meine zu Neige gehende Wasservorräte auf zu frischen. Was die wasserknappheit angeht gleich mehr. Nun aber erstmal BERLIN.
    Wie bitte? Ich tische euch Lügen auf? Na, seh ich den aus wie der Panda aus der Redaktion?! Hier bitte, das Beweisbild:


    Am aüßersten Stadtrand von Berlin aufgenommen, der Stadtteil heißt Seedorf ... stand früher mal "Ortsteil" drauf ... komisch ne ;)
    Ihr glaubt immer noch nicht, das ich in Berlin war? Bitteschön, Beweis Nummer 2 ... ich war am Kurfürstendamm:

     

    So ... und dann ging es nach einer Currywurst weiter in Richtung Lübeck.


    ähh, oh, Nein ... wie kommt das Bild hier rein?! ... Na gut ... ich war nur im kleinen Berlin. Aber es hat alles was das große Berlin auch hat ... was die Currywurst und die Straßennamen angeht.

    Wie schon eben erwähnt, litt ich unter Wasserknappheit. Obwohl ich 3 Liter eingepackt hatte, erforderten die mehr oder minder "steilen" Hügel ihrren Tribut. Ich soff wie ein Pferd. Kurz vor Berlin waren nur noch gut ein Viertel Liter übrig. Das eigentliche Auffrischender Wasservoräte in Berlin fiel leider aus. Mittagspause im Dorfladen. Und ich dachte eine Weltmetropole wie Berlin wü ... ach ja, ihr wißt ja schon das ich geflunkert habe. In Gnissau war das bisschen Wasser dann auch verbraucht und ich stand vor der großen Frage "Umweg aber Trinken, oder weiter und auf Glück hoffen" Regen war nicht zu erwarten, trotzdem setzte ich auf Glück, dass im nächsten Dorf ein Laden oder eine Gaststätte wäre.

    Doch leider kein Glück. Fast 20 km vor Lübeck nagte ich am Zahnfleisch und hielt nach jeder Pfütze oder dem kleinsten Bächlein ausschau ... Doch entweder nicht vorhanden oder ausgetrocknet. Mit dem Wassermangel ließ auch die Konzentration nach. Ich verfuhr mich 2x kam aber durch Zufall wieder auf den richtigen Weg. Bei einem Umweg konnte ich Lübeck schon sehen.

    Das brachte Kraft ... für sehr kurz. In Arfrade stand ich dann vor der Entscheidung über Tod und Leben ... na gut, so schlimm war es nicht, aber statt die letzten 10 km dem Radweg nach Lübeck zu folgen, fuhr ich entgegengesetzt 6 km nach Stokelsdorf. Und ich hatte Glück. Glech am Ortseingan ein Supermarkt. Ich deckte mich ein, mit dem was ich brauchte (ja eine Banane war auch diesmal wieder dabei ... sie lebte aber nicht lange) und machte ein große Pause. Eigentlich paranoid 5 Km vor dem Ziel ne Pause zu machen, aber bis der Treibstoff mein Getriebe wieder schmierte musste ich mich ausruhen.

    Der Rest ging dann fast runter wie Öl. Lübeck angekommen, Beweisbild geschossen und ab in die Bahn Richtung Zuhause um was zu schnabulieren und zu waschen.



    Hier noch ein paar Bilder, die während der Etappe aufgenommen wurden, aber nicht in den Text passen. Viel Spaß! 

     


    Herr Stativ war heut morgen etwas müde. Aber an diesen Baum wurde er hellwach. Er drängte mich grade zu rein zu gehen und mich fotografieren zu lassen.


    Hier war ich mir nicht ganz sicher, ob die Straße, auf der man eigentlich 50 km/h fahren dürfte, einfach nur überwuchert ist, oder od das für Trecker und Mähdrescher gilt, die auf Feld wollen.


    Und noch etwas aus der Rubrik "Kuriose Schilder" --- müsste es nicht eigentlich "Die Sau"  heißen?!


    Endlich konnte ich nun auch wildes Getier sehen. Neben diesen Reiher bekam ich noch einen Hasen, einen Schwan, ein paar Gänse und eine Maulwurf vor's Gesicht. Leider alle so schnell weg, bevor ich die Kamera auch nur anfassen konnte.


    Kuiose Schilder --- Teil 3 --- Grönland nur 2,3 km ?! ... und wie kann es sein, das es nach Dersau einmal 5,6 km und einmal 5,9 km sind ... und wer würde den 300 Meter längeren Weg fahren


    Während ich gestern noch um Wind gebettelt hatte, nervete er mich heute ständig. Die sollten im Wetterbericht folgende Aussage ergänzen: Der Wind kommt heute schwach bis mäßig VON VORNE.


    Mit einem windigen Gru0 verabschiede ich mich dann acuh. Ich fahre auf der Etappe noch bis Lüneburg, mal sehen ob noch ein Bericht von mir kommt.
    Euer Denis-C.

     

    Du hast den Staffelstart verpasst? Na dann zügig hier hin.

    Das ist ja Tag 3 ... wo ist Tag 2?! Nicht verzagen ... hier rauf klicken

     

     

Kommentare

9 Kommentare
  • Monamona
    Monamona Echt lustig, bekommt man gleich Lust, doch mitfahren ;)
    24. Juli 2013
  • lolfs
    lolfs Stimmt, ich kanns auch noch kaum erwarten, bis die Staffel endlch bei mir in er Region ankommt und ich endlich mitradeln kann.

    Monamona, dann fahre doch mit, wenn die Staffel bei dir in der Region ist :)
    24. Juli 2013
  • KatevomDorf
    KatevomDorf klingen echt imemr wieder amüsant deine artikel lieber denis.
    jetzt weiß ich auch was mir mein Fahrrand Sir Lancelot mit seiner neuen marotte sagen, will, bei der immer die kette abspringt. er wollte so gern nochmal mit fahren... :D
    24. Juli 2013
  • Babbuina
    Babbuina Na dann freu ich mich aber auf die gute Dame in Lüneburg. :D
    25. Juli 2013