Berichte

Fahrradstaffel - Tag 2 - Reporter, Wind und Berge

  • Frisch geduscht und gesättigt gibt es hier nun den ersten von Zwei neuen Berichten von der Fahrradstaffel. Was es mit der Überschrift auf sich hat und was mir ansonsten noch so alles passiert ist, lest ihr hier:

     

     

    Wieder einmal stehe ich am Bahnhof. Wieder muss ich um 10:00 irgendwo in Norddeutschland sein. Diesmal ist Eckernförde dran, die Stadt die fast nur aus Strand besteht. Statt Panni begleitet mich heute Oldie. Oldie ist um die 25 Jahre alt, hat zwei neue Reifen, die Klingel vom anderen Fahrrad und eine Querstange, die beim Aufsteigen ganz schon nervt. Aber es fährt, was wohl die wichtigste Eigenschaft für ein Fahrrad auf der Staffel ist.
    Um 10 vor 10 bin ich dann am Bahnhof in Eckernförde. Obligatorisch baute ich Banner und Fahrrad vor dem Hauptgebäude auf. 10 Minuten später kam der angekündigte Reporter von der KN. Standesgemäß auf einem Fahrrad. Er schoss ein paar Fotos, interviewte mich kurz, wünschte mir dann viel Glück ud schwang sich wieder auf sein Fahrrad um in Richtung Redaktion zu fahren. Ich tat ihm gleich, nur das mein erklärtes Ziel Preetz, beziehungsweise vorläufig Kiel hieß.
    Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, was plappert der denn so lange, er wollte doch laut letzten Bericht mehr Bilder zeigen. Dazu komme ich jetzt, denn von all dem erzählten gibt es schlicht weg keine Bilder ;)

    In unsortierter Reihenfolge, mit Kommentar ;)
     


    Wie war das nochmal gleich mit am Strand liegen?! ... schade das ich weiter musste


    Ich war nicht der Einzige auf großer Tour. Dieser Chinese fuhr laut Beschriftung von Shanghai nach Hamburg ... da wunderts mich doch ein wenig, dass es ihn nach Eckernförde verschlagen hatte.


    Herr Stativ war natürlich auch mitgekommen. Nur Herr Selbstauslöser verpasste immer den Moment zum Auslösen.
    Ach ja, kleiner Witz am Rande. Wie kann man Autofahrern einen gehörigen Schrecken einjagen?! Indem man ein Stativ mit Kamera aufbaut ... wie viele doch gebremst haben :D


    Wie wäre es denn mit dem Ort für die nächste Plastiktütenaktion?! 


    Und dann war sie da ... die Brücke. Sie war für mich DIE Bergetappe auf dieser Staffel (denkste) ... und ich kann mit Stolz sagen, ich hab sie erklommen OHNE abzusteigen!

    Oben angekommen nutzte ich die Lage für ein wenig Werbung und Pause ... als Schatten diente aber lediglich der kleine Vorsprung links.


    Praktisch so eine aufblasbare Schutzhülle für die Banane. Einziges Manko: Um die Banane raus zu holen, drückt man sie ein wenig ...


    Und endlich war es da. Das Ortsschild von KIEL. Mein Kommentar zu Kiel:
    Man kommt einfach rein in die Stadt, aber schwer wieder raus.


    Natürlich baute ich den Banner auch in Kiel auf. An der Hörn wurde ich dann auch zum ersten mal von Passanten gefragt, was es mit der Fahrradstaffel denn auf sich hat.


    Kaum zu glauben, aber das ist noch Kiel. Irgendwo zwischen Wellsee und Rönne. An jeder Kreuzung fand man Hinweisschilder, die einen zu den Autobahnen führten.


    An der Wil(d)sau waren es dann noch 10 Km bis nach Preetz ... trotzdem war ich noch lange nicht raus aus Kiel.


    Ich fühlte mich zwar ein wenig alleine während der Etappe, aber ich wusste, die NSA ist immer bei mir. :) (immernoch KIEL)


    Entweder: Der NSA gefiel es nicht, dass ich eine Abhörstation gefunden habe und at via WiFi mein Fahrrad umgeschubst oder Oldie müde, Oldie will schlafen 
    ( ... kurze Erklärung, das Fahrrad stand rund 20 Meter weiter im Schatten ... außerhalb von Kiel)


    Und wieder Wasser, nach dem wir erst die Eckernförderner Bucht und dann die Kieler Förde gesehen haben, gab es nun Gans mit Postsee. 


    Ich befand mich laut Straßenkarte auf einem alten Bahndamm. Hier ist die halboffene Heidelandschaft von Preetz zu sehen. Ein paar hundert Meter gab es dann eine so genannte "Motte" (Turmhügelburg) und kurz vor Preetz hatten unserer Freunde vom NABU eine Obstwiese gepflanzt  .. leider ohne Bananenstaude :(


    Und dann endlich .... PREETZ. Ich wollte nicht mehr mit auf's Bild, da ich sprichwörtlich im Wasser stand. Während ich normalerweise Wind verfluche, weil er so stark weht, hätte ich auf dieser Etappe ihn mir sehnlichst erwünscht. Aber es gab wirklich 0 (NULL) Wind ... und der Fahrtwind war warm und abgestanden. 
    Das ist übrigens das letzte Bild des Tages ... danach waren Akku und Ersatzakku komplett leer. ... Leer ist ein gutes Stichwort: Mein Wasservorat von 3 Litern war auch weg getrunken.

    Danach ging es in die Bahn nach Plön, wo die Dusche der Jugendherberge auf mich wartete. Nach diese Etappe, die vor allem durch ihre tollen Wege glänzte, ging es flugs ins Bett um für die nächste Etappe fit zu sein.

     

    Start der Staffel verpasst?! Klick hier für mein Leiden auf der ersten Etappe


    Und weiter?! Wie ich einen großen Umweg für die Staffel auf dem Weg nach Lübeck nahm, könnte ihr hier nach lesen, 

    LG Denis-C.

Kommentare

11 Kommentare
  • Sandsturm
    Sandsturm Deine Berichte sind sehr schön zu lesen!
    Wo bekommt man denn diese Bananen-Schutzülle her? Die ist ja lustig.
    24. Juli 2013
  • KatevomDorf
    KatevomDorf und ich sag noch kiel ist schön :D
    ich glaube übrigens im vergangenen jahr waren Solveig und ich genau an der selben koppen und haben dort kurz rast gemacht.
    guckst du. mehr
    24. Juli 2013
  • Morgentau
    Morgentau Deine Berichte sind wirklich klasse. Ich muss auch die ganze Zeit grinsen.
    26. Juli 2013
  • Nugua
    Nugua Schön, dass du so viele Fotos machst.
    @Denis-C.: und du weißt nicht, wem du da hinterher gefahren bist oder doch? :)
    26. Juli 2013