Berichte

Vogelarten im Vergleich (III)

  • Kennt ihr das? Man geht durch den Wald und plötzlich hört man ein Hämmern. Dann sieht man sich um und entdeckt ihn. Den Specht!

    Er gehört zu der Familie der Spechtvögel und sucht unter der Rinde von Bäumen nach Insektenlarven und Insekten. Einige Spechtarten ernähren sich für ihr Leben gerne von Früchten oder gar Honig und Andere sind mit Ameisen oder Termiten zufrieden zu stellen. Häufig sitzen sie auf Ästen und lassen sich die Sonne auf ihr Gefieder scheinen. Ihre Brutplätze finden sich in Bäumen, Böschungen und in verlassenen Termitenbauten wieder, die sie meist selber mit ihren Schnäbeln oder Füßen einhämmern. Spechte legen im Durchschnitt zwei bis vier weiße Eier und brüten ihre Jungtiere bereits mit Daunen aus.
    Die Familie der Spechte bewohnen alle Arten von Wäldern und sind weltweit mit ein paar Einschränkungen zu finden.


    Quelle: www.nabu.de_Buntspecht

    Der Buntspecht ist wohl einer der bekanntesten Spechtarten überhaupt. Man findet ihn in Wäldern, Parks oder baumreichen Gärten. Er ernährt sich größten Teil von Insekten, Samen, Beere, Früchten, Baumsäfte und sogar Vogeleier. Mit seinem schwarz-weißem Kopf und einem kräftig-rotem Unterschwanzdecken ist er unverwechselbar. Die Männchen haben zusätzlich einen roten Hinterkopf Fleck, der dem Weibchen fehlt.


    Quelle: www.nabu.de_Mittelspecht

    Ein Stück kleiner als der Buntspecht ist der Mittelspecht. Er ist in Mitteleuropa relativ selten und lebt in alten Eichenwäldern, naturnahen Laubwäldern, auf Friedhöfen oder in Parks. Sein Kopf ist von einem rotem Scheitel gekennzeichnet, sowie der Bauch und der Unterschwanz. Wenn man ihn sucht sollte man hoch schauen, denn er bevorzugt die Nahrungssuche in den Baumkronen.


    Quelle: www.nabu.de_Kleinspecht

    Unsere kleinste Spechtart in Mitteleuropa ist der Kleinspecht, mit 15 cm hat er Spatzengröße erreicht. Man erkennt ihn an seiner schwarzen Oberseite mit weißen Querbändern. Wie sein Verwandter der Mittelspecht hält er sich häufig in Baumkronen auf.


    Quelle: www.nabu.de_Weißrückenspecht

    Der Weißrückenspecht ist bei uns ehr in den Alpenregionen zu finden. Ursprünglich ist diese Buntspechtart in Mischwaldbereichen von Mittelskandinavien bis nach Japan verbreitet. In Deutschland sind von ihm nur 250 bis 400 Brutpaare bekannt.


    Quelle: www.nabu.de_Schwarzspecht

    Sein schwarzes Gefieder und seine rote Scheitelfärbung (Männchen) beziehungsweise roter Hinterkopf (Weibchen) machen den Schwarzspecht unverwechselbar. Mit seiner Krähengröße ist er der größte Specht Europas. Er baut große Bruthöhlen in dicke- und hochstämmige Rotbuchen und ist in vielen Wäldern Mitteleuropas zuhause. Dank der forstwirtschaftlichen Umstrukturierung konnte sich der Schwarzspecht nach Westen und Norden hin ausdehne.

    Wie immer gibt es auch hier mehr Arten. Zum Beispiel noch den Grün-/ oder Grauspecht, welche auch als „Erdspechte“ bezeichnet werden.

    Quelle: http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/stundederwintervoegel/bestimmung/verwechslung/13142.html
    Titelbild:
    http://cdn04.trixum.de/upload2/k/g/kgOeiBtpTyuV136233300221P814.jpg

Kommentare

1 Kommentar
  • MarcelB
    MarcelB Hey Judith,
    Cooler Artikel! Echt nett aufbereitet durch die Bilder und auch mit den Quellenangaben optimal umgesetzt, gefällt mir! Weiter so!
    18. Juli 2013