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Das Great Barrier Reef, bald Bestandteil einer roten Liste?

  • Das Great Barrier Reef vor Küste von Queensland bietet über 2300 Kilometer ein wahres Unterwasserpardies für Taucher, denn es ist immerhin das Zuhause von einem Viertel aller Meerestiere und somit einmalig auf der Welt.

    Den Australiern bringt es jährlich über 5 Milliarden Euro ein. Aber der Schein trügt, der größt lebende Organismus ist bedroht. Der Klimawandel ist in Australien akuter als in jedem anderen Land, und stellt eine ernsthafte Bedrohung dar. Die Verschmutzung des Meeres durch Exportschiffe macht die Situation noch schlimmer.

    Trotz aller Warnungen der Unesco will die Kohleindustrie Australiens ihre Produktion noch verdoppeln! Derzeit werden für neue Industrieprojekte 33 Milliarden Dollar ausgegeben. Nach neusten Berichten allerdings, wurde bereits ein Plan zur Rettung des Riffs entwickelt, der in den nächsten Jahren in Kraft treten.

    Hoffen wir, dass es den Umweltaktivisten dieser Welt gelingt auch die Leute der Kohleindustrie zu überzeugen, sodass das Great Barrier Reef noch lange weiter sein Anlitz in der Welt erstrahlen lassen kann!

    Bildquelle: Wikipedia 

Kommentare

5 Kommentare
  • Helen1698
    Helen1698 "der in den nächsten Jahren in Kraft treten soll" wenn ich das schon hör, krieg ich Anfälle! :(
    20. Mai 2013
  • EvitaH
    EvitaH Ich finde es generell schlimm, dass solche Naturwunder quasi ausgenutzt werden. Wenn man auch mal bedenkt, dass wenn dieses Riff zerstört würde, Touristen nicht mehr kommen würde und somit auch die umliegenden Gebiete kein Einkommen mehr hätten.
    21. Mai 2013
  • isabella
    isabella Hoffentlich bleibt uns diesen Ökosystem erhalten.
    Das Rif und viele weitere sind nicht nur wunderschön sondern leider auch alle bedrohr.
    Der Mensch zerstört nach und nach alles schöne und bemerkt es erst, wenn es schon fast zu spät ist.
    21. Mai 2013
  • LSternus
    LSternus Verdoppeln, das ist ziehmlich viel, nicht nur für das Great Barrier Reef, sondern für das gesamte Weltklima.
    21. Mai 2013