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Senegal- Ein Land was so arm ist und doch so viel geben kann

  • Senegal lebt in Armut. Jeder zweite Senegalese lebt auf dem Land. Drei Viertel der Erwerbstätigen verdienen ihr Geld in der Landwirtschaft. Zum Vergleich: In Deutschalnd sind nur drei von 100 Erwerbstätigen im Agrarsektor tätig.Dabei hat gut die Hälfte der Senegalesen weniger als 2 US-Dollar am Tag zur Verfügung; jedes fünfte Kind unter fünf Jahren ist unterernährt. Der Senegal teilt das Schicksal vieler Länder: Obwohl die Landwirtschaft auf den Export augerichtet ist (Senegal gehört zu den weltweit größten Erdnussexporteuren) , bleibt die Bevölkerung arm.

    Senegal und die Erdnuss haben erst wäred der französischen Kolonialzeit zueinander gefunden. Der Markt hatte zuerst mehr von den Erdnüssen aus Senegal verlangt, doch nach und nach lies die Nachfrage nach; der Grund war der Export aus den USA, denn diese Erdnüsse waren hochsubventionierter. Das ist Ungerechter Welthandel und einer der Hauptgründe für Armut in Entwicklungsländern wie Senegal. Zahlreiche afrikanische Länder werden durch europäische Billigimporte überschwemmt. Heimische Märkte gehen zugrunde und mit ihnen die Lebensgrundlage von Tausenden von Menschen.

    Aber dennoch gibt es Hoffnung, denn der Faire Handel bietet Kleinbauern weltweit durch Mindestpreise, die Lebens- und Produktionskosten decken, eine Lebensperspektive. Die Fair-Trade-Prämie macht es möglich das Familien in die Schulbildung ihrer Kinder und Entwicklung ihrer Region investieren können. Senegal hat nach den Erdnüssen nun ein anderes Gut zu bieten: Baumwolle!!

    Die Langen Trockenperioden machen es unmöglich in Senegal noch mit Landwirtschaft Geld zu verdienen. Weltweit haben 80% der Menschen in ländlichen Regionen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Bauern sind zum Teil auf Brunnen angeweisen um Felder zu bewässern. Frauen und Kinder legen täglich mehrere Kilometer zu Fuß zurück, um Wasser für die Familie zu holen. Der Klimawandel trägt nicht gerade zur Besserung dieses Problems bei, im Gegenteil er verschlimmert die Lage. Während wir in Deutschland über die möglichen Folgen sprechen, leiden die Menschen in in den Entwicklungsländer schon stark darunter. Seit 1960 hat die jährliche Durchschnittstemperatur im Senegal um fast 1°C zugenommen. Gleichzeitig hat die Niederschlgsmenge abgenommen, sogar im südlichen regenreichen Teil Senegals. Dies führt zu schlechter Ernte, größerem Wasermangel und letztendlich zu mehr Armut!

Kommentare

8 Kommentare
  • Fredi
    Fredi aha. ok. dann weiß ich jetzt bescheid. eigentliche eine super aktion oder?
    5. November 2009
  • isabella
    isabella ja...kann man so sagen:-)...und es kommen auch immer neue aktionen in jedes bundesland, oder in jede gemeinde;-)....sicher bin ich nicht...
    6. November 2009
  • Maide
    Maide Ich denke, dass man den Kindern in diesen armen Ländern auch auf andere Weise helfen kann, anstatt sie zum Christentum zu konvertierten bzw. konvertieren zu lassen. Eine Freundin von mir, Afrikanerin, die zur Zeit der Völkermorde in Ruanda gelebt hat, bek...  mehr
    19. November 2009
  • isabella
    isabella das stimmt mann kann den kindern auch anders helfen^^
    16. Dezember 2009