Berichte

Ein Sprung ins 2° kalte Wasser

  • Eigentlich waren wir ahnungslos, ja teilweise sogar voller Befürchtungen, als wir am Sonntag an den unterschiedlichsten Bahnhöfen warteten, das Programm in der Hand und unglaublich viele Erwartungen, Wünsche und Ängste im Kopf. Doch dann entwickelten sich diese fünf Tage zu einem wunderschönen Erlebnis mit tollen Menschen und Projekten, von denen jeder von uns eine Menge wieder mit nach Hause nimmt. Das volle Programm gönnte einigen von uns nur wenig Schlaf, doch so viel in so kurzer Zeit gelernt zu haben, können wohl nur wenige von sich behaupten.

    Bevor wir uns in unseren Gruppen mit dem jeweiligen Forschungsthema auseinandersetzen konnten, lernten wir die einzelnen Schritte eines Forschungsprozesses kennen:
     
    1. Problem erkennen
    2. Fragestellung entwickeln
    3. Methode zur Datenerhebung auswählen und durchführen
    4. Ergebnisse sammeln, auswerten und darstellen
    5. Präsentation der Ergebnisse



    Nach einer kurzen Diskussion innerhalb der Gruppe Ernährung, beispielsweise, war für uns schnell klar, wo das Problem liegt: die Verbindung zwischen Ernährung und Klimawandel ist vielen Jugendlichen nicht bewusst. Deswegen haben wir unsere Forschungsfrage wie folgt formuliert: Wie können Jugendliche zur klimafreundlichen Ernährung motiviert werden?
    Auch unsere Mentoren haben wir bei unseren Forschungsplanungen und Spielen genauer kennen gelernt. Dabei konnte jede der vier Gruppen von den bisherigen beruflichen Erfahrungen der wissenschaftlichen Betreuer profitieren und lernen.

    Wir stellten uns im Bereich Wohnen zum Beispiel die Frage, wie wir deutsche Schulen klimafreundlich sanieren können. Beim Brainstorming konnten wir unseren Gedanken freien Lauf lassen und zugleich brachte unser Mentor Prof. Stellv. Dipl.-Ing. Matthias Rottmann uns die richtigen Fragen nah.



    Damit im Sommer alle Expertengruppen gleich mit dem Forschen durchstarten können, haben wir mit unseren Mentoren außerdem ein paar Punkte abgesprochen, die wir bis dahin alle geklärt haben sollen. So müssen wir uns zu unseren Themen und Fragestellungen Hintergrundwissen aneignen sowie im Internet zusätzlich recherchieren. Außerdem müssen vereinzelt Umfragen durchgeführt werden oder Informationen gesammelt werden, die eine Voraussetzung für unsere Ergebnisse bilden. Zum Beispiel plant die Gruppe „Ernährung“ einen Fragebogen an ihren Schulen auszuteilen.

    Somit haben wir alle Hände voll zu tun!
    Wenn ihr noch Fragen habt, dann schreibt uns gern!

    Bilder: © WWF/Arnold Morascher

Kommentare

7 Kommentare
  • IndianSummer
    IndianSummer Zuerst konnten wir in die verschiedenen Themen rein schnuppern und uns dann für unser Lieblingsthema entscheiden. Das einzige was wir beachten mussten war dann nur noch, dass wir ungefähr gleich große Gruppen waren, aber eigentlich hat das...  mehr
    29. März 2013
  • SimonL
    SimonL Klasse Artikel und wirklich genial Überschrift!! :D
    30. März 2013
  • peacemeinfreund
    peacemeinfreund Oh... Wenn man den Artikel so liest, dann kommen all die schönen Erinnerungen von unserer Campus Zeit hoch. Es ist soooo ein tolle Sache und ihr könnt alle echt froh sein, an solch einer tollen Sache dabei zu sein. *-*
    Die Forschungsthemen in Mo...  mehr
    1. April 2013
  • IndianSummer
    IndianSummer Ja, es werden im Bereich Energie und Mobilität an den gleichen Projekten weiter geforscht. Das "rein schnuppern" gestaltete sich so, dass wir eine gewisse Zeit bekommen haben, um uns mit 2 Themen genauer beschäftigen zu können
    -&...  mehr
    6. April 2013