Berichte

Leben ohne Geld, Containern, Foodsharing und CO

  • Wie der Titel schon sagt, soll es in meinem heutigen Bericht um ein Thema gehen, das mir erst seit einigen Tagen Kopfzerbrechen beschert.

    Ich sah folgenden Beitrag auf youtube, den ich sehr ineressant fand

     

    Es geht hierbei darum, dass das Ehepaar im Geld- beziehungsweise im Konsumstreik leben.

    Was bedeutet das?

    Es geht darum, dass Raphael Fellmer, seine Frau Nieves und seine Tochter Alma komplett auf Geld in ihrem Leben verzichten.

    Wie geht das?

    Die drei leben gut. Sie haben ein Dach über dem Kopf, haben genug zu essen, leben vegan und ausgewogen, sind den Tag über beschäftigt und das ganz ohne Geld zu verdienen, also ohne zu arbeiten, oder Geld auszugeben.

    Raphael Fellmer hält Vorträge an Unis und Schulen, in Vereinen, Supermärkten oder Unternehmen, die es interessant finden sich im Bereich "Bewusstwerdung" weiter zu bilden.

    Das alles macht er ohne etwas zu verdienen. Denn sein Traum ist es, dass die Menschen irgendwann nicht mehr mit Geld handeln, sondern das jeder das gibt, was er geben kann.

    Raphael sagt, dass es in unsere heutigen Gesellschaft nciht mehr um den Menschen an sich geht. EIn Zitat von ihm: " Ich gehe zum Bäcker, um fürs Brot zu bezaheln, ich gehe zur Prostituierten, um für Sex zu bezahlen". Seiner Meinung nach steht dabei der Mensch, um den es eigentlich dabei geht im Hintergrund. Ich gehe, bezahle, bekomme und verlasse den Ort, ohne mich mit dem Menschen beschäftigt zu haben.

    So hofft er, dass es irgendwann nich mehr nötig sein wird zu bezahlen, da jeder das gibt, was er geben kann. Kann einer nichts geben, wird er trotzdem nicht hängen gelassen, sondern mit gezogen, solange bis er wieder slebst etwas geben kann. So braucht auch niemand Angst zu haben, im Alter allein zu sein.

    Der Familie geht es auch darum sich dem Konsum in unsere heutigen Zeit bewusst zu sein, der Überproduktion, der verschwenderischen Lebensform und der Art, wie wir heute leben.

    Die Familie lebt nur von Containerten oder gespendeten Lebensmitteln. Was sie nicht brauchen wird weiter gegeben, oder auf foodsharing.de ins Netz gestellt. :

    foodsharing.de/

    Hierbei handelt es sich um eine Plattform auf der jeder, Lebensmitel, die er nciht aufbrauchen kann, die er nicht braucht, die er kurz vor dem Urlaub noch loswerden möchte oder die er einfach in zu großer Menge selbst hergestellt hat, tauschen kann, oder weitergeben kann.

    Es ist mitlerweile zu einer regen Lebensmitteltauschplattform geworden.

    Beim oben schon erwähnten Containern handelt es sich um eine Form der Lebensmitelbeschaffung. Ein paar Links dazu habe ich euch hier zusammengestellt.

    www.wastecooking.com/

    www.containern.de/

    www.wasteleaks.org

    Containern ist unter jungen Leuten und vor allem bei alternativ lebenden Menschen, aber auch bei vielen Studenten mittlerweile bekannt.

    Dabei geht es darum bei Einkaufsketten oder Märkten die Lebensmittel aus den Mülltonnen zu holen, die noch verwertbar sind und somit der Überkonsumation von Lebensmitteln undd er Wegwerfgesellschaft entgegen zu wirken. Raphael aus dem Film, muss dies gar nicht mehr an der Mülltonne selbst machen, sonder hat eine Kooperation mit einem Biosupermarkt, der ihm die Lebensmittel, die am Tagesende übrig sind, zukommen lässt.

    Raphael lebt konsequent gegen den Konsum. Er benutzt nur Fahrrad oder Mitfahrgelegenheiten. Über couchsurfing, eine Plattform über die man überall in der Welt umsonst bei Menschen übernachten kann, sucht er sich Schlafplätze, wenn er Vorträge in fremden Städten hält.

    www.couchsurfing.com/

    www.mitfahrgelegenheit.de/

    Im Internet handelt er sogar auf Plattformen wie ebay andere Tauschmittel aus, um nicht mit Geld zahlen zu müssen. Für eine Waschmaschine putzt er Fenster, für den Fahrradanhänger, in dem er die Lebensmittel transportiert streicht er einen Nachmittag lang ein Badezimmer.

    Er gibt von dem was er hat und nicht braucht alles an andere weiter.

    So lebt er recht gut, vegan, fast ohne Co2-Emissionen, Ressorcen sparend und meiner Meinung nach sehr vorbildlich.

    Weitere interessante Links, die ich euch nicht vorenthalten möchte und die viel in diesem Bereich weiter informieren:

    Autarkes Leben:

    Lebenskonzept Verzicht:

    Selbstversorgerleben

    experimentselbstversorgung.net/

    Informationsplattformen:

    www.utopia.de/

    www.lilligreen.de/

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Kommentare

7 Kommentare
  • Nick97
    Nick97 Wäre für mich nix aber trotzdem versuche ich meine CO2 Bilanz möglichst klein zu halten. immerhin jemand der leute zum nachdenken anregt
    28. März 2013
  • Saskia74
    Saskia74 Ich finde das Thema sehr interessant. Ich gebe diesen Leuten meinen Respekt.
    Und der Bericht ist gut geschrieben. Weiter so:)
    28. März 2013
  • clarafara
    clarafara ich muss sagen anfangs war ich sehr skeptisch, aber es ist wirklich sehr beeindruckend, wie diese leute aus der ersten doku es schaffen, komplett auf geld zu verzichten! respekt!
    29. März 2013
  • UnsereGeneration
    UnsereGeneration Danke für das Feedback..
    Auf jeden Fall eine Lebensphilosphie, von der man sich in einigen Bereichen etwas abschneiden kann.
    29. März 2013