Berichte

Verhindert den Tod der Rotsteißkakadus!

  •  Vor ca. 20 Jahren gab es noch bis zu 4000 Exemplare von ihm, heute sind es nur noch ca. 1000: der Rotsteißkakadu.

    Bewohnte der, durch seine orange-rotgefärbten unteren Schwanzfedern zu seinem Namen gekommene Vogel um das Jahr 1990 noch fast die gesamten Inseln der Philippinen, so sind es heute nur noch vier. Beispielsweise Rasa Island, eine kleine Insel vor der Küste von Palawan. Dort leben ca. 260 der Kakadus, die größte Population in freier Natur. Doch um die Vögel zu ernähren, ist Rasa Island viel zu klein und so kommt es, dass die dort ansässigen Vögel stets über die kleine Meerenge fliegen, die Rasa Island von Palawan trennt.

    Dadurch entsteht nun ja erstmal kein Problem. Doch nun will die DMCI Power Corporation an der Küste Palawas ein Kohlekraftwerk bauen. Dadurch würde der überlebenswichtige Flugweg der Kakadus versperrt werden. Der "Rat für nachhaltige Entwicklung von Palawan" ignoriert vorgelegte Umweltstudien und den Protest der Gemeinderegierung und Bevölkerung. Auch für die Menschen vor Ort entstehen durch Abwärme und ausgestoßene Schadstoffe erhebliche Gefahren.

    Die durch illegaen Tierhandel, Holzeinschlag, Landwirtschaft und Bergbau ohnehin schon stark geschwächte Population würde durch das Kohlekraftwerk in absehbarem Zeitraum wahrscheinlich komplett zum Erliegen kommen.

    Also, wenn euch die Gewissenlosigkeit der Verantwortlichen genauso empört hat wie mich, könnt ihr hier an den Vositzenden des "Rates für nachhaltige Entwicklung von Palawan" schreiben!

     

    Quellen: wikipedia.de, regenwald.org

Kommentare

2 Kommentare
  • Rhino
    Rhino Sehr guter und wichtiger Bericht! Unglaublich, wie die Kohleförderung sich mittlerweile über jeden letzten Flecken Regenwald hermachen will!

    Ich hoffe nur, dass die Petition helfen kann, diese Art am Leben zu halten!
    11. März 2013
  • Makanie
    Makanie Es ist schrecklich, dass manche Menschen sich nur ums Geld scheren und die Welt, in der sie leben, dabei vollkommen auf der Strecke bleibt. Außerdem sollte vielleicht nicht nur Deutschland versuchen, umweltfreundlicheren Strom zu erzeugen(wobei DE n...  mehr
    14. März 2013