Berichte

Ashley fragt den WWF (1)

  • Heute: Wie verringere ich meinen Ökologischen Fußabdruck - und was ist das überhaupt?

    Hi, ich bin Ashley. Ich bin Musiker und komme aus England, und ich mache mir Gedanken über unsere Zukunft. Wenn wir unseren Planeten schützen wollen, ist es - neben dem Bemühen, unseren eigenen Alltag umweltfreundlicher zu gestalten - meiner Ansicht nach auch sehr wichtig, dabei mitzuhelfen, andere Menschen auf einen umweltfreundlichen Lebensstil aufmerksam zu machen und sie darüber zu informieren.

    Einen der größten Vorteile, die ich als Künstler habe, liegt für mich darin, eine "Stimme" zu haben (die dann mitunter auch gehört wird!). Wenn ich also auf der Bühne auftrete, etwas im Internet poste oder im Radio oder Fernsehen spreche, habe ich die Möglichkeit, den Leuten etwas über den WWF zu erzählen. Aus diesem Grund bin ich wirklich sehr stolz darauf, dass mein Song "City Lights" in Deutschland zum Soundtrack des Earth Hour-Videos gewählt wurde.

    Bis zum 23. März, dem Tag der Earth Hour-Aktion, werde ich also mit "lauter Stimme" für die Earth Hour 2013 werben und mich darüber hinaus beim WWF erkundigen, wie ich noch mehr zur Sache beitragen kann. Ich gebe ehrlich zu, dass ich bis jetzt ziemlich wenig über umweltfreundliches Leben weiß, aber ich bin bereit, das zu ändern! :)

    Meine erste Frage an die WWF-Umweltexperten betrifft die Verringerung des Ökologischen Fußabdrucks in meinem persönlichen Alltag. Je größer mein Verbrauch an Ressourcen, desto größer mein "Footprint". O.K., um die Welt zu schonen, sollte ich also meinen Footprint verringern. Welche fünf wichtigsten Dinge sollte ich hier beachten? Also was kann ich in meinem Alltag verändern, um möglichst effektiv zum Schutz unseres lieben Planeten beizutragen? Irgendwelche Vorschläge?

    Die Antwort auf Ashleys Frage kommt von Thilo, Referent Low Carbon Business beim WWF:

    Lieber Ashley,

    hast du 10 Minuten Zeit? Dann probier doch mal unseren CO2-Rechner aus.Dort kannst du deinen persönlichen Klimafußabdruck berechnen und ihn mit Durchschnittswerten vergleichen. Der Rechner gibt dir auch einige Anregungen, wie du deine CO2-Emissionen in den Bereichen Haushalt, Reisen, Ernährung und Konsum verringern kannst.

    Im Grunde geht es darum, bei Kaufentscheidungen, bei der Arbeit und bei deiner Freizeitgestaltung die Auswirkungen auf die Umwelt genauso mitzubewerten wie Design, Funktionalität und Preis. Klingt einfach. Läuft aber auf eine Veränderung unserer Gewohnheiten hinaus – und das ist leichter gesagt als getan! :) Hier ein paar Beispiele wie Du einige Gewohnheiten ändern kannst:

    * "Warum in die Ferne schweifen …" - Im Urlaub öfter das eigene Land erkunden statt weit entfernte Orte, es gibt so viel Schönes "direkt vor der Haustür". Auf jeden Fall gilt es, Flugreisen so weit wie möglich zu vermeiden.

    * "Pimp my CO2-balance" - Achte beim Autokauf auf spritsparende Modelle und einen niedrigen CO2-Ausstoß pro Kilometer.

    * "Reality kills the media star" - Gezielt mal TV und Computer ausschalten und was unternehmen, das keinen Strom oder Benzin verbraucht.

    * "Home sweet home" - Bei dir zu Hause kannst du über Energiesparlampen und stromsparende Haushaltsgeräte (Energieeffizienzklasse A+++) einen wichtigen Beitrag leisten. Vielleicht hast du ja sogar die Möglichkeit, die Hauswände dämmen zu lassen, damit du im Winter weniger heizen musst, und im Sommer weniger kühlen.

    * "Weniger (Fleisch) ist mehr (Klimaschutz)" – Fleisch hat einen sehr großen Klimafußabdruck, mein Tipp: seltener Fleisch, dafür - wenn überhaupt - qualitativ besseres Fleisch kaufen. Lieber mehr Gemüse und Getreideprodukte essen, das ist auch gesünder. Eine gute Merkregel für den Einkauf ist: mehr regionale, saisonale und Bio-Produkte.

    Ihr in der Community habt sicher noch viele weitere Tipps! Dann postet sie hier per Kommentar.

    Oder habt ihr auch Fragen zum ökologischen Fußabdruck? Dann schreibt sie uns - wir antworten euch gerne!

Kommentare

7 Kommentare
  • ashleyhicklin
    ashleyhicklin Danke für eure tollen Tipps, die helfen mir sehr - gerade als Newcomer in der Welt des WWF. Ich schätze mal, in Zukunft sollte ich noch mehr darauf achten, was ich esse. Das klingt machbar. ;)
    12. März 2013
  • ashleyhicklin
    ashleyhicklin @Blubbigum: Danke für deine Frage. Um ganz ehrlich zu sein, ist es für mich sehr schwierig, für alle Musiker zu sprechen. Aber was meine Erfahrung angeht ist das Klimathema leider echt kein besonders wichtiges Thema für die meisten K&u...  mehr
    12. März 2013
  • Ivonne
    Ivonne Lieber Ashely,

    zum Thema Musik und Energiesparen habe ich, passend zur Earth Hour, auch noch einen Vidoclip für Dich:
    http://www.youtube.com/watch?v=LDkBU_nvTBQ...  mehr
    12. März 2013
  • ashleyhicklin
    ashleyhicklin @Ivonne: Vielen Dank für den lustigen Videolink und vor allem für dein nettes Kompliment für meine Musik.
    13. März 2013