Berichte

Crime Scene in Frankfurt!

  • Einfach nur sensationell! Das beschreibt so ziemlich genau was einige Mitglieder der WWF Jugend die vergangene Woche erlebt haben…

    Erste Crime Scene: Samstag, 16.2 Merianplatz

    Gegen 11:30 sammelten wir (Marielle, CanisLupus, AlinaSky, Helen1998, Regenbogen und ich) uns am Haupteingang des Frankfurter HBF, um von dort gemeisam zum Merianplatz aufzubrechen. Kurz nach unserer Ankunft stießen schon Marcel, Nivis, Anne und Isa zu uns und wir begannen die Cime Scene und den Infostand aufzubauen. Ein absoluter Hingucker waren die selbst bedruckten Wildlife -Security Westen von Michaela.

    Leider war uns das Wetter an diesem Tag nicht besonders gut gesinnt- bereits nach kürzester Zeit fing es an zu regen. Natürlich tat dies unserer Motivation keinen Abbruch, dennoch war es dadurch nicht ganz einfach den Leuten eine Unterschrift abzugewinnen. Nässe, Kälte, Zeitdruck- all das erschwerte unsere Arbeit.
    Naja, glücklicherweise hatte die Wetterfee doch noch Mitleid und es hörte schließlich noch auf zu regnen. An dieser Stelle muss ich nochmals betonen wie toll und unermüdlich die WWF Jugend das Ganze gemeistert hat-trotz schwieriger Wetterverhältnissse. Einfach spitze!


    Als Alice gegen 15:00 Verstärkung mitbrachte ging unsere Aktion in den Endspurt und alle haben nochmal richtig Gas gegeben und fleißig Passanten angesprochen.
    Um circa 16:30 ließen wir den Tag beim Genuss von Marielles leckeren Cookies Revue passieren und machten uns anschließend daran alles abzubauen.
    Nun war es an der Zeit sich zu verabschieden…Viele Umarmungen folgten und schließlich trennten sich unsere Wege in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen :)
    Unser Ergebnis am Ende des Tages kann sich wirklich sehen lassen- circa 360 Unterschriften!


    Zweite Crime Scene: Mi/Do 20.2-21.2 am Frankfurter Flughafen

    Marcel, Maxim, Alina und ich trafen uns um 09:00 Uhr am Frankfurter Flughafen und machten uns dann zusammen auf den Weg unsere Tagespässe beim Duty Manager abzuholen. Nach ein paar Instruktionen konnten wir uns schon wieder auf den Weg machen. Unser Standort war wirklich genial, denn wir hatten die Möglichkeit sowohl ankommende, abfliegende als auch wartende Passagiere ansprechen. Da uns für die Crime Scene am Frankfurter Flughafen keine Genehmigung erteilt wurde, mussten wir einen anderen Weg finden Aufmerksamkein zu erregen. Daher war Astrid so lieb, uns richtig coole Overalls zu besorgen.

    Mit Unterschriftenlisten, Souvenirführern und WWF Magazinen bepackt konnte es endlich losgehen. Die Reaktionen auf unsere Unterschriftenaktion waren überwiegend positiv. Alle die uns bereitwillig angehört haben, gaben uns in den meisten Fällen auch ihre Unterschrift. Einige waren verblüfft, dass Elfenbein überhaupt noch legal erworben werden kann, andere waren schockiert und sehr berührt vom Schicksal der Elefanten.
    Auch bedankten sich viele für unseren Einsatz- was für ein schönes Feedback!
    Besonsers überraschend war, dass sogar Elfenbeinbesitzer unterschrieben haben, teils aus schlechtem Gewissen, teilweise aus Unwissenheit was für Konsequenzen Elfenbeinhandel mit sich zieht.
    In Einzelfällen wurden Skeptiker, die sich anfänglich gegen eine Unterschrift ausgesprochen haben mit den richtigen Argumenten letztlich doch noch überzeugt.

    Eine Dame ist uns besonders im Gedächtnis geblieben: Auf die Frage hin ob sie unsere Petition unterschreiben würde antwortete sie: „ Ich habe bereits am Hamburger Flughafen unterzeichnet, trotzdem danke.“:)

    Und um 18:00 Uhr gingen dann zwei spannende und erfolgreiche Tage dem Ende zu….

    Etwa 1300 Menschen haben sich am Frankfurter Flughafen an der Petition beteiligt!


    Das Fazit der letzten Woche: Wir haben gemeinsam für eine gute Sache gekämpft und darüber hinaus viele interessante Menschen kennengelernt. Danke WWF Jugend für diese tollen Erfahrungen! :)

    Falls auch ihr den WWF im Kampf gegen den Elfenbeinhandel unterstützen wollt, unterschreibt bitte diese Petition:www.wwf.de/wildtiermafiastoppen/

    Bilder: Marcel Gluschak, Anne Hartmann

     

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