Berichte

Was passiert mit deinem Geld? Wie WWF-Spenden wirken

  • Bereits über 4.300 von euch machen unserem Planeten Monat für Monat ein großartiges Geschenk. Sie sind WWF Jugend-Mitglieder, spenden also jeden Monat drei Euro für den Naturschutz. Für jeden ein kleiner Beitrag, in der Summe aber mit gewaltiger Wirkung!

    Die Mitgliedschaft wirkt! Dank seiner Förderer - und hierzu gehören natürlich auch die vielen WWF Jugend-Mitglieder – konnte der WWF zahlreiche Naturschutzprojekte finanzieren und wichtige Erfolge erzielen. Wie jedes Jahr möchten wir euch hier aufzeigen, was wir alles erarbeiten konnten. Und wir wollen euch auf diesem Weg danken für eure Treue und euren Glauben an uns!

    Noch kein Mitglied, aber überzeugt? Hier geht’s zur Anmeldung. Wir freuen uns über jede Hilfe.

    Das sind die WWF-Erfolge 2012:

    Das Schutzgebiet Sangha wird Weltnaturerbe - Der WWF hat sich erfolgreich für die Aufnahme des Kongobeckengebietes als Weltnaturerbe eingesetzt. Das ist sehr wichtig, denn der Status als Weltnaturerbe bewirkt, dass diese Region in Zentralafrika bekannter und besser und intensiver geschützt wird. Davon profitieren unter anderem die dort lebenden seltenen Waldelefanten, Schimpansen, Bongo-Antilopen und
    Flachlandgorillas.

    Finanzierung für den Tai Nationalpark - Der Tai-Nationalpark im Südwesten der Elfenbeinküste ist gesichert! Der vom WWF unterstützte Trust Fund für Schutzgebiete in der Elfenbeinküste wurde vom Bundesentwicklungsministerium mit 9,5 Mio. Euro für den Tai-Nationalpark ausgestattet. Auf den 5.500 km² großen Gebiet leben acht der zwölf Primatenarten. Rund 600 Pflanzenarten gibt es nur hier und genau das macht diesen Park so besonders und zum UNESCO-Weltnaturerbe.

    Erste Schritte gegen Wilderei - Im Juni 2012 entwarfen zehn zentralafrikanische Staaten einen regionalen Aktionsplan um die Zusammenarbeit der verschiedenen Stellen zu fördern. Zoll, Justiz, Polizei, Innenpolitik und Verteidigung sollen intensiver mit den Umweltpolitikern zusammenarbeiten. Unterstützt durch den WWF ließ Gabuns Präsident Ali Bongo 4.825 kg Elfenbein verbrennen, sodass dieses nicht in den illegalen Handel geraten kann. Fast fünf Tonnen Elfenbein - das sind die Stoßzähne von 850 Elefanten!

    Amazonasschutzgebiete erweitert - Am 24. Oktober 2012 wurde am Putumayo Fluss der peruanische Güeppí-Sekime Nationalpark sowie die indigenen Gemeinde-Reservate Airo Pai und Huimeki mit einer Gesamtfläche von 590.000 Hektar ausgewiesen. Die neuen Schutzgebiete grenzen an den La Paya Nationalpark in Kolumbien und das Cuyabeno Reservat in Ecuador. Beachtlich ist dieser Erfolg vor allem aufgrund der Tatsache, dass die treibende Kraft von den Menschen vor Ort ausging, die sich zusammen mit dem peruanischen Umweltministerium und mit Unterstützung des WWF gegen die Interessen des Bergbauministeriums und einiger Ölkonzerne durchsetzen konnten.

    Hochseeschutzgebiete erweitert - Gute Nachrichten für die Meere! Nach zwei Jahren Druck des WWF wiesen die Anrainerstaaten des Nordostatlantiks am Mittelatlantischen Rücken, den "Alpen der Tiefsee", ein weiteres, rund 180.000 Quadratkilometer großes Schutzgebiet aus: die Charlie-Gibbs North High Seas Marine Protected Area. Somit kamen 180.000 km² Schutzgebiet dazu, wodurch nun ganze 465.000 km² in der Hochsee unter Schutz stehen. So können Korallen und Tiefseeschwämme sowie auch Tiefseehaie und Wale geschützt werden.

    Orang-Utan-Wald geschützt - In Sabah (einem malaysischen Teil der Insel Borneo) wies die Regierung den nördlichen Teil des Ulu Segama-Malua-Waldreservates - insgesamt 11.612 Hektar - als Schutzwald aus. Ein wichtiger Schritt, um übernutzte Wälder der Natur zurückzugeben. Um das Gleichgewicht dieser Wälder wiederherzustellen, gibt der WWF in Ulu Segama-Malua dem Wald neue Bäume zurück und pflanzt auf einer Fläche von insgesamt 2.400 Hektar neuen Wald. 1400 Hektar sind bereits bepflanzt.

    Fortschritt beim Irawadi-Delfinschutz - Dank der Initiative des WWF gehört die Kiemennetzfischerei als Haupttodesursache für die Irawadi-Delfine im Mekong bald der Vergangenheit an. Jahrelang gab es in der Zusammenarbeit zwischen dem WWF und der kambodschanischen Delfinkommission kaum Fortschritte. Der WWF, die Delfinkommission und die Fischereibehörde erarbeiteten und unterschrieben die sogenannte Kratie-Erklärung, eine gemeinsame Strategie zum Schutz der Delfine. Der Gesetzesentwurf sieht ein Verbot der Kiemennetze im Lebensraum der Delfine vor.

    Neuer Amur-Leoparden-Nationalpark in Russland - In der Region nordöstlich von China wies Russland ein Schutzgebiet in der Größe des Saarlands aus. Die Chinesen setzten dieses fort und es entstand ein 165.000 Hektar großes Schutzgebiet. Der WWF hat seit Jahren für die Einrichtung des Nationalparks geworben. Damit erhöht sich die Chance, dass sich die Population der letzten 40 Amur-Leoparden und 10 Amur-Tiger erholt und vergrößern kann.

    Bücherdruck auf Recyclingpapier - In einer großen Kampagne machte der WWF die Öffentlichkeit mit Plakaten, Aktionen und Online-Extras auf die Waldzerstörung aufmerksam. Prominente wie zum Beispiel Sami Khedira und Jürgen Vogel halfen uns gerne und unterstützten die Kampagne. Das Ergebnis: 65 Mio. Bücher wurden in 2012 auf FSC-Papier gedruckt, und auch das Nachrichtenmagazin Spiegel sowie 50 Prozent der Getränkekartons sind jetzt FSC-zertifiziert.

    Besserer Wattenmeerschutz - Der WWF und die Schutzstation Wattenmeer gewannen ein Gerichtsverfahren gegen die naturschädlichen Praktiken der Muschelfischerei. Nun ist es verboten, junge Miesmuscheln für die Fischerei in den Nationalpark Schleswig-Hollsteinisches Wattenmeer einzubringen. Ein wichtiger Schritt, denn eingeschleppte Arten aus anderen Regionen können das sensible Ökosystem Wattenmeer stark schädigen.

    Erfolgreiche Arbeit am Drömling - Der Drömling ist eines der größten Niedermoorgebiete in Deutschland und ein vom WWF mitgegründetes Naturschutzprojekt. Das Gebiet in Sachsen-Anhalt ist 32.000 Hektar groß. Die Bilanz zum 50. Jahrestag des WWF 2012: 6.250 Hektar Fläche wurden für das Projekt erworben oder von Partnern bereitgestellt, Grundlage für ein 10.500 Hektar großes Naturschutzgebiet. Außerdem arbeitet der WWF bereits daran, dass zerstörte Moorflächen wieder in gesunde Feuchtgebiete verwandelt werden und der Drömling wieder eine Naturregion von internationaler Bedeutung sein kann, wo zehntausende Zugvögel rasten können.

    Elbvertiefung gestoppt - Der BUND, der NABU und der WWF schlossen ein Aktionsbündnis „Lebendige Tideelbe“. Mit Erfolg: Denn das Bundesverwaltungsgericht Leipzig stoppte die von Hamburg geplante Elbvertiefung. Damit konnte verhindert werden, dass es einen massiven Eingriff in die Natur gibt und wie geplant noch größere Containerschiffe den Fluss befahren. Die Entscheidung ist ein erster Etappensieg, das Hauptgerichtsverfahren erfolgt in ein bis vier Jahren.

    Allen Förderern - den WWF Jugend-Mitgliedern, WWF-Mitgliedern, Young-Pandas und auch allen anderen Spendern - möchten wir herzlich für die Unterstützung danken! Ihr seid super! Der WWF wird auch in 2013 weiter mit allen Kräften für den Naturschutz arbeiten.

    Möchtest du auch Mitglied werden? Mit nur drei Euro pro Monat bist du dabei. Hier geht's zur Anmeldung!

    Fotos: © Carlos Drews / WWF-Canon; © Martin Harvey / WWF-Canon; © James Morgan / WWF-Canon; © James Frankham / WWF-Canon; © naturpl.com / David Shale / WWF-Canon; © naturepl.com / Karl Ammann / WWF-Canon; © Alain Compost / WWF-Canon; © naturepl.com / Lynn M. Stone / WWF-Canon; © Edward Parker / WWF-Canon; © Gernant Magnin / WWF-Canon; © Dr. Peter Wernicke / WWF; © Rüdiger Ramm

Kommentare

23 Kommentare
  • Kim_Berly
    Kim_Berly Es ist toll zu sehen, dass man gemeinsam so schönes erreichen kann, wenn der Mensch nur möchte:) Also Leute schließt nicht Eure Augen, sondern helft mit!!
    21. Januar 2013
  • Kathrin
    Kathrin Ein echt tolles Ergebnis von Sachen die wir zusammen erreicht haben ;D
    Und ein echt schöner Bericht
    21. Januar 2013
  • Anne95
    Anne95 Danke für den tollen Bericht, Marcel! Das motiviert total für 2013 :-)
    3. Februar 2013
  • RonjaJanina
    RonjaJanina Danke für diesen schönen Bericht!
    9. Februar 2013