Berichte

Wasserstoffbusse in Hamburg 2

  • Hallo!

    Im ersten Teil gabs ja nur Informationen zum Projekt allgemein.

    Hier habe ich euch jetzt nochmal Infos speziell  zu Hamburg herausgesucht...

     

    "Hamburg kommt an mit Wasserstoff!"


    So lautet der Slogan des Projekts HH2. Das Kürzel HH2 könnte schon bald zum Kennzeichen für den öffentlichen Personennahverkehr der Zukunft werden – heute steht es zum einen für H2, also für das chemische Element Wasserstoff, und zum anderen für die Hansestadt Hamburg.

     

    Die HH2-Busse befördern die Hamburger sauberer und umweltverträglicher als jedes andere Verkehrsmittel. Die von DaimlerChrysler hergestellten Omnibusse gehören zu einem europaweiten Projekt, in dessen Rahmen der Brennstoffzellenantrieb und die Verwendung von Wasserstoff als Energieträger unter Praxisbedingungen erprobt werden. Energien aus Sonne, Wind und Wasserkraft treiben die leisen und komfortablen Busse an – ihre einzige Emission ist reiner Wasserdampf.

    Das Projekt HH2 zeichnet sich dabei durch eine umfassende Umweltverträglichkeit aus. Jeder einzelne Schritt – von der Energiegewinnung bis hin zum täglichen Einsatz auf den Buslinien – folgt einem ganzheitlichen ökologischen Ansatz. So stammt der Strom, mit dessen Hilfe im Elektrolyseverfahren aus Wasser gasförmiger Wasserstoff gewonnen wird, ausschließlich aus regenerativen Quellen. Die Herkunft der elektrischen Energie wird durch den Ankauf entsprechender Grünstrom-Zertifikate garantiert. Die Projektpartner Vattenfall, HOCHBAHN und BP haben in Hamburg die gesamte Infrastruktur für die Erzeugung und Lagerung des Wasserstoffs und für die Betankung der Busse aufgebaut – ein technisch autarkes System. Es genügt höchsten ökologischen Anforderungen und bietet zugleich die Möglichkeit, alle Elemente der neuen Technologie unter den Bedingungen des täglichen Busbetriebs zu testen und weiter zu entwickeln.

    Für die Fahrgäste der neuen Wasserstoffbusse, für die Hamburger Bürgerinnen und Bürger und natürlich für Besucher aus aller Welt hat der umfassende Ansatz von HH2 einen entscheidenden Vorteil: In Hamburg gibt es für jeden Interessierten die Möglichkeit, sich aus erster Hand über alle Aspekte einer vollständig schadstofffreien und CO2-neutralen Antriebstechnik zu informieren. Für die beteiligten Unternehmen bietet sich im Rahmen von HH2 die einmalige Chance, wertvolles Knowhow im Umgang mit Wasserstoff, dem Energieträger der Zukunft, und mit dem technisch anspruchsvollen Brennstoffzellenantrieb aufzubauen. Damit rüsten sie sich für kommende Anforderungen im Verkehr und in der Energieversorgung.

    In Hamburg genügt schon der Kauf eines Bustickets, um die weltweit modernsten Fahrzeuge zu erleben. Unmittelbar spürbar ist der Brennstoffzellenantrieb durch die geräusch- und vibrationsarme und damit besonders komfortable Fahrt. Aber: Noch faszinierender ist für jeden Fahrgast eines HH2-Busses der Gedanke, in der Stadt mobil zu sein, ohne die begrenzten fossilen Energieressourcen der Erde zu verbrauchen oder die Atmosphäre durch Abgase zu belasten.
     

     

    Liebe Grüße Friederike

Kommentare

4 Kommentare
  • StrongBad
    StrongBad der wasserstoff muss auch erst mal mühsam und kostenaufwendig hergestellt werden...ich sehe darin keine große zukunft
    24. September 2009
  • MJ1499
    MJ1499 sagen wir es so: wir brauchen keine aufwändige öl-/gasproduktion mehr, sie wird durch die aufwendigere wasserstoff produktion ersetzt...wo ist der vorteil???
    28. September 2009
  • Fredi
    Fredi öl ist endlich. wasser und dem entsprchend wasserstoff nicht...
    29. September 2009
  • cappuccino
    cappuccino an Friederike: Das hört sich klasse an! Danke, dass du darüber geschrieben hast.
    12. Oktober 2009